Natürlich liege ich falsch, schließlich sitzt du ja im Glashaus und das sieht man nicht.
Du hast natürlich nur deine Empörung ausgedrückt.
Woher sollst du als Glashausbewohner auch wissen, dass ein Vorwurf als Äußerung, mit der jemandes Handeln, Verhalten gerügt wird, definiert wird.
Fällt es dir schwer zu schreiben, dass du ihm seine pietätlose Ungezügeltheit vorwirfst? Fühlt sich das eher wie eine Niederlage oder wie eine Erkenntnis an?
und die haselmaus rügt den Gerry ob seiner schlechten fahrkünste und seinen miesen verhaltens gegenüber seinen mitmenschen, für welche er offensichtlich -obwohl diese theoretisch erwachsen sind- verantwortung zu übernehmen hat, doch ich ziehe ihn -nach deiner aussage- in mein glashaus mit rein - witzig …
ich glaub’, wir leben in unterschiedlichen „gemeinsamen“ welten - und wenn ich seh’, daß du den in die hose gegangenen anwurf des meerschweinchens bezüglich Gerry mit meiner empörung -berechtigt oder unberechtigt- gleichsetzt, sehe ich mir lieber deine kreisförmig wirbelnde heiße luft aus meinem bunten glashaus an, als daß ich sie einatmen möchte …
Lern verstehen.
Ich habe nicht gesagt dass du jemanden in dein Glashaus ziehst.
Du bist wieder weit weg von der Lösung. Sie war doch schon da.
Es geht nur um dich, nicht um andere.
Häh ? weshalb sollte sich solch ein satz wie das eine oder andere anfühlen ? ich kann mit solchen wirthausfillosoffischen aussagen wenig anfangen - das mag zum teil daran liegen, daß ich bei einem der wohl witzigsten, lebenden philosophen in die lehre gehe.
ich würde ihn, diesen deinen satz, nach meiner empfindung, etwa so beschreiben, obwohl ich ihn sowieso für als überflüssig erstellt halte, da er auch ungesagt vorhanden sein muß - eine annahme, er wäre im kontext dessen, was ich eingangs geschrieben habe, nicht vorhanden, ist absurd. er ist eher wie eine komödie der selbstparodierung der metaphysischen wahrheitsprätention des in ihm eingeschlossenen textes und beginnt in dem moment, wo der interpret -also du selbst bzw ich oder jeder andere, der ihn für seine gegenwart zu deuten sucht- zum genealogen jenes zeitgemäßen mißtrauens und unglaubens zu werden, welcher hinter dem rein „förmlichen“ aufwand an erklärung, rechtfertigung und kritik (bzw fehlender selbst~) nichts anderes mehr zu entdecken vermag, als das ziemlich hysterische symptom einer epochalen -der unseren- moralischen lüge bzw abwertung durch lasche zuweisung - in dem fall eben dennoch konkret an mich.
ich hoffe, du magst kant und hegel - dieser kommt eher aus der richtung des letzteren, meine ich - aber ich hab’ mich noch nicht endgültig entschieden, welchem ich mehr vertraue …
stimmt - vom glashaus hast nichts geschrieben - aber ‚in die sache hineinziehen‘ reicht doch auch - siehst jetzt die heiße luft durch die lüfte wirbeln ;-?
edit:
und ‚genausowenig interessieren‘ verlangt streng genommen eine vorhergehende oder ergänzende aussage darüber, was mich noch >nicht< interessiert - nach deiner meinung halt - sonst wirkt sie einsam und hilflos – und ein wenig illumin …
I hobmi eh im griff - der illuminative scheint sei gsicht zu verlieren aungst ghobt zum haum - I block eam jo ned, I hob eam eh amüsant gfundn, nachdem sich des haselmausal offenbar genant zruckzogn hod …
Jo mi a, dauert leider a bissl bis ma was ob des passiert oder amusiert.
Und wenn i es rausgefunden hab,na dann kommst du, ois braver Streitschlichter.
Muass a ned sein, bist ja selber oft genug der hick oder der hack.
i tua ned streit schlichten und wü des a ned. ihr zwa deppen soids eich afoch nur wieder eikriagn und a rua gem. wer jetzt wem wos zu recht oder unrecht an den bluza wirft, is ma sch… egal.