im neuen Motorradheft wird zur Belastung der Hinterradreifen bei Supersportlern und Big Bikes (S.18, Frage 01) hinterfragt.
Also ich schließe mich am ehesten den Yamaha Leuten an, die gleich im ersten Satz des Pudels Kern treffen.
„…hoher Grip und hohe Laufleistung sind ein Widerspruch in sich…“
Ich meine folgendes: Wer sich so eine leistungsstarke Maschine zulegt und dann die Folgekosten eines Kleinmotorrades erwartet ist schief gewickelt…,
man sprach nicht umsonst vom „Expresszuschlag“, oder ? Sei es nun Benzin oder Reifen. Ein wenig langsamer, oder ein kleineres Mopped senkt den Verschleiß und die Kosten gewaltig.
ABER wir machen im Motorradsektor den gleichen Schwachsinn wie im Auto/Geländewagenbereich. Riesige, viel zu starke Motoren (für die meisten Fahrer, Geldbeutel und Vekehrsverhältnisse) die dann umfangreiche, komplizierte elektronische Steuerungen erforderlich machen, damit die Kiste fahrbar bleibt, die Getriebe nicht fetzen (Eingangsdrehmomentbegrenzungen), die Reifen nicht verrauchen (elektronische Gasgriffe/Pedale) u.s.w. (Somit wird die motorische Überschußleistung wieder elektronisch weggenommen…)
Und wartet mal bis die Rechnungen für Defekte an der Elektronik außerhalb der Garantiezeit auf den Besitzer zukommen
Servus, Tom
Re: Big-Bang-Zündfolge und Reifenverschleiß
Die ist auch unnötig. Aber mit 1000 ccm nicht möglichst wenig elektronischem SchnickSchnack könnten wir drüber reden.
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Wo ist meine ABS Reisenduro mit 80 hp, und fahrfertig weit weniger als 200 kg?
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Für sowas hab ich mein Auto…
Bzw ist beides eine Entwicklung in die falsche Richtung und ich möchte keine von beiden haben. Auch nicht den „Sporttourer“ mit ABS, ASR usw. usw. usw.
Aber das ist eben eine Sache des persönlichen Geschmacks. Und damit könnte das ganze eine wunderschöne polarisierende Diskussion geben ![]()