…jetzt will ich mal wissen, was hier im Forum über:
- Shinko
- Maxxis und
- Fullbore USA
gesagt wird.
Ich habe schon meine eigene Meinung über selbige…manch einer würde sich da vielleicht wundern.
fredl
eher „no name“ reifenmarken…
Maxxis ist ja nicht wirklich ein No Name-Produkt. Wie gesagt im MTB und Kartsport eigentlich etabliert! Auf meiner Supermoto habe schon mal einen probiert, ist aber überhaupt kein vergleich zu Dunlop od. Michelin!
zu Stinko od. Fullborne USB kann ich garnichts sagen ![]()
mfg. hemets
hat leider keinen Reifen für mich im Programm.
Aber jetzt plauder mal, ich bin gespannt auf deine Meinung! ![]()
hallo navpp,
also meiner meinung und meines fahrtests nach, folgendes:
ich habe den Shinko R-003 „Stealth“ ende letzter saison auf meiner CBR 1100XX hinten aufgezogen (die ja nicht unbedingt als eines der schwächsten mopeds gilt), und konnte erstmal feststellen, dass der reifen furchtbar durchrutscht!(so schlimm bei einem neuen reifen war es bisher nur beim conti road attack auf der trumpet…)
ABER
…nur solange, bis diese produktionsbedingte schicht abgefahren war (das dauerte 2mal in die arbeit fahren-> ca. 60km). danach hat der 003 für mich sofort guten (kalt)grip gehabt, konnte das bei dem autobahnzubringer ca. 500m nach meiner wohnung feststellen. der hinterreifen rutscht auch bei etwas mehr leistungsabgabe als notwendig nicht durch (im gegensatz zum zuvor montiertem dunlop D208SP sportmax).
auf der doppel-icks habe ich im moment vorne noch einen michelin pilot sport (weil noch sehr gutes profil vorhanden ist), ich werde aber dann auch vorne den passenden shinko F-003 aufziehen- soviel zu meinem vertrauen in die shinkos.
btw, shinko ist die 2rad schiene von yokohama, und es gibt den 003 auch in soft-mischung. der gummi ist noch ein single-compound tyre…also keine „2CT“ mischung, was mich nach knapp 1000km test mit selbigem jedoch nicht gestört hat. der stealth hat aber schon moderne gummikomponenten mit silica/russ dabeigemischt. nasshaftung kann ich (noch) nicht beurteilen, da es zum glück immer trocken war, wie ich mit der XX in die firma gefahren bin. er ist jednfalls um ecken besser als der pilot road (alte version, single compound), was das feedback und das schnelle links/rechts einlegen betrifft.
zu maxxis:
google mal nach performance bikes magazine, guy martin, maxxis, zx 10r ninja, tyre test…der im jahr 08 durchgeführte test der neuen maxxis supermaxx sport ist für mich grund genug, selbige das nächste mal auf der trumpet auszutesten. die maxxis sind ein „Nachbau“ (manche sagen technologie transfer) der pirelli diablo´s. die TT rennärzte (auf R1 yamsn) und einige TT supersport teams fahren ihre rennrunden auf Maxxis…ich denke damit ist genug gesagt? das datalogger-GPS hat auf der BSB strecke bruntinthrope nur unter 0,7s langsamere rundenzeiten als mit den pirellis gemessen, bei einem um 30% günstigerem setpreis der gummis…take a minute to think about it.
Fullbore USA:
werden wie maxxis und shinko in korea gefertigt, ebenfalls mit europäisch-japanischer technologie…sind metzeler M1 „sehr nah-verwandte“. laut herrn jelinek (verlässlicher reifenallwisser!!) auf derselben ebene wie metzeler M1 und brückensteiner BT 014- also ebenfalls single compound. Mr. reifenknowledge hat sie schon selbst bei der vorstellung gefahren. ich erinnere mich noch gut, wie die eben genannten bekannten produkte damals von der presse hochgelobt wurden- nur ist eben das bessere der feind des guten (M3 bzw M5 sporttec und BT 016…). aber zum flotten fahren auf der strasse wird´s für den freddy allemal reichen. speziell auf strecken, wo es fast egal ist, welchen gummi du aufgezogen hast (zB trentino, pyrenäen, sardinien,…)- auf dem schleifpapier asphalt pickt sogar der uralt-DOT michelin M48 in 120er querschnitt hinten auf der XS850 wie sau
.
ahja, ich werde (LEIDER) nicht für solche info´s und feedback von den o.g. reifenfirmen bezahlt, aber wenn sich ein vertreter mit einem güstigem satz gummis für diese recherchen bedanken möchte, ich würde mich sehr freuen
lol
so long
fred´l
PS.:
auch wenn papier geduldig ist, das popometer von mir ist vom shinko 003 überzeugt. auch durfte ich einige male die kunst eines gewissen marco n. (vulgo düringer) auf seinen gsx-r 750 eskarpaden live mitansehen-> wenn ein reifen DAS auf der strasse aushält und mitmacht, dann ist er für den flotten streetsurfer geeignet. im nassen ist er mit seinem geringen negativprofil (zu vergleichen mit michelin power one) natürlich einem anderen a priori unterlegen…aber bei nässe nudelt der freddy (wie auch düri himself) eher herum- bin leider kein vermeulen regengott.
Ich dank dir auf jeden Fall für diesen Bericht. Ich weiß nicht ob sich dadurch dein Kontostand merklich verändert, aber vielleicht freust du dich ja ![]()
Ich bin Produkten von anderen Erdteilen, die bei uns weniger stark vermarktet werden, grundsätzlich sehr aufgeschlossen. Hinzu kommt, dass ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es keine „grundsätzlich guten“ oder „grundsätzlich schlechten“ Reifen gibt. Es gibt nur Reifen die gut mit deinem Fahrstil, deinem Moped und deiner Hausstrecke harmonieren und Reifen die dies nicht tun. Interessanterweise hat mich am MTB-Sektor (ich vergleiche das jetzt einfach mit dem MTB, da ich dort längere Jahre Erfahrung gesammelt habe als auf dem Motorrad) noch nie ein Testsiegerreifen aus deutschen Magazinen so wirklich überzeugen können. Bedenkt man, dass in deutschen/europäischen Magazinen die deutschen/europäischen (tlw. auch als technologisch image-etablierte japanische) Produkte grundsätzlich Heimvorteil haben, muss man diese Testsieger oft relativieren. In Wahrheit muss man einfach alles selber ausprobieren, nur dann weiß man was Sache ist!
Ich hab mir unlängst einen Reifenwuchtbock und Montiereisen gekauft.
Eben deshalb!
mfg, navpp
ich schließ’ mich dem dank vom navpp für die info an, ich hab’ interessiert mitgelesen.
bei den dicken bin ich eh gut beraten, aber die dr800 braucht heuer schon wieder was neues UND gscheites.
die empfehlung vom reifenmenschen vergangene saison war ein echter flop: bridgestone mt16. ein reinfall auf ganzer linie. weder kalt noch warm grip, im nassen kaum reserven. so, als wär zuviel silicon in der mischung gewesen, ka … :-/ … nach 4000km mit 55ps (!) profil kpl weg …
@navpp: reifenbock. gibts das erschwinglich für den hausgebrauch, oder hast du dir 'was günstiges gebrauchtes, starkstromelektrisches gekrallt ?
°lp°
Das Ding, das ich mir zugelegt habe ist am besten mit dem Wort „basistechnologisch“ zu beschreiben
Ein Stahlträger-U mit Kugellagern. Steckachse durch durchs Rad, mit Konus links und rechts fixiert.
Gewuchtet wird dann händisch un per Augenmaß, also man dreht das Rad und schaut wo es stehen bleibt. Ist das Rad unwuchtig, dann bleibts immer auf der gleichen Stelle stehen und man klebt ein Wuchtgewicht auf die gegenüberliegende Seite (vorerst halt mit Tixo :)) Dann dreht man wieder und schaut ob es passt. Einen Supersport-Reifen für 200km/h+ Einsätze auf Rennpisten würd ich so nicht wuchten, bei einem Enduroreifen im Street-legal-Bereich sollt das aber gut hinhauen ![]()
Sowas kostet beim Louis ca. 50€. Selberbalsten geht natürlich auch, rechnet sich aber nicht wirklich.
Ein Kollege hat mit einem Maxxis eher schlechte Erfahrungen auf seiner Bandit gemacht. Der war danach von einem Michelin Pilot Road 2ct absolut begeistert… ![]()
Daher werde ich von Cheng Shin Rubber nichts kaufen…
Shinko wäre vielleicht mal ein Versuch wert. Bin auf die Fahrleistung und den Nassgrip gespannt…
Persönlich bin ich ziemlich begeistert vom Pilot Road 2ct: Ordentilcher Grip in allen Lebenslagen und > 8000km Fahrleistung auf der SV1000. ![]()
serwas,
kann ich gut nachvollziehen- der 2CT ist sicherlich besser als der maxxis…aber es wäre interessant welchen maxxis dein bandit ´kollege hatte? den ALTEN supermaxx, oder den neuen (ab 2008) mit der zusatzkennung „sport“? der ist nämlich (laut verlässlichem GPS reifentest) nicht mit der alten, normalen supermaxx gummimischung zu vergleichen.
btw, im moment fahren meine radln (bis auf die XX hinten) auch mit bekannten reifen herum…wird sich aber ende der saison heuer ändern, nicht nur wegen der ersparten 40.- euro pro satz- das ist eher vernachlässigbar, alleine der neugierde wegen.
mfg
fred
Ich würde wetten, es war der alte Supermaxx. Der ist auf der Route des Grandes Alpes überhitzt und der Gummi richtiggehend weggeschmolzen. Daher wurde in Menton ein neuer Reifen fällig, war dann der PR 2ct.
Bin auf jeden Fall auf den Nassgrip gespannt, der ist für mich wichtig.
Dann kannst du ja ausprobieren und uns weiterhin Empfehlungen erteilen! ![]()
hi, wie ich gelesen habe hattest du auch den conti oben, hat sich bei dir auch der hinterreifen aufgelöst?
Hey,
Ich glaub du hast dich verlesen. Ich plane zwar heuer einen Conti-Reifen aufzuziehen, habe aber bislang außer auf dem MTB keine Erfahrung mit Conti-Reifen.
mfg, navpp
Ps: Der Conti eines meiner Fahrräder hat sich tatsächlich aufgelöst…
So lange wie der gehalten hat durfte er das aber auch!
sorry ja hab mich geirrt
dann viel spaß mim conti viell. sind die neuern generationen schon besser ![]()
danke für die info.
geht ev mit auf die nächste reise im beiwagen … ;-}
wennst das mit dem statischen wuchtgerät ordentlich machst steht das ergebnis einem anderen um nichts nach. mach das seit 20 jahren so.mein tip: kauf dir noch ein paar felgenschoner dazu damit du dir die felge mit dem montiereisen nicht zerkratzt.mfg
serwus,
ich denke du hast es aus meinem beitrag rausgelesen, das mit dem conti.
ich war auf der 955i ST absolut zufrieden mit dem road attack. er hat hinten 4500km gehalten (davon 2000km+) über spaniens pyrenäen strassen…grip war bis zum anschleifen des bugspitzes und der rahmenfesten hauptständeraufnahme (!) mehr als ausreichend vorhanden. ein absolut top sporttouringreifen (der sportlichste unter dieser kategorie, noch kein 2CT).
mfg
fred
Bis auf das Babypuder (Talkum) und die Reifen hab ich mir schon alles besorgt. Auch die Felgenschoner, nur ist mir noch nicht ganz klar wie ich die Teile zwischen Reifen und Felge bekommen soll, noch bevor ich den Reifen mit dem Montiereisen von der Felge wegdrücke. Aber kommt Zeit kommt Rat, für den ersten Selbstwechsel werd ich mir einen ganzen Tag einplanen
Freu mich schon!
mfg, navpp
also wenn du dir selber die gummi wechseln willst das ist keine hexerei, das einzige was ein wenig kraft in anspruch nimmt ist den gummi von der felge zu trennen. aber da gibt es im i-net. den gp503 das kann man sich auch selber nachbauen und dann ist das in einer halben std. erledigt vorausgesetzt du hast was zum wuchten
.
hi, ja hab mi verdrückt gehabt
so war der reifen nicht schlecht war sogar positiv überrascht aber richtiges vertrauen hab ich nicht aufbauen können und dann ist noch die lauffläche aufgerissen dort wo er zusammen vulkanisiert war und dann hat sich der reifen für mich erledigt gehabt. aber vielleicht kommt mal wieder einer die entwicklung bei conti. bleibt ja nicht stehen.