Hallo zusammen!
Habe vor geraumer Zeit meine erste Enduroerfahrung gesammelt und bin voll begeistert.
Mal schnell ins Internet geschaut -und lauter widersprüchliche Informationen gefunden (die einen haben nie Probleme mit dem Bike- die Anderen sind nur am schrauben, …)
Wurde auch hier schon **** angesprochen und dennoch werde ich nicht schlau daraus!!
Mich würde nun interessieren wei serviceintensiv sind Enduros wirklich?
Was muss bei einem Service alles gemacht werden (nur Öl? oder immer Ventile und Kolben?)
Mit welchen Kosten ist bei einem Service zu rechnen wenn man selber schraubt?
Wie groß ist der Serviceunterschied zwischen 2 und 4Takter (Betriebsstunden, Kosten…)?
Ist einem Anfänger generell von einem 2Takter abzuraten?
Manche raten von dem Erwerb einer Husaberg oder ähnlichem ab -wegen schwierigerer Ersatzteilbeschaffung und längeren Wartezeiten- stimmt das oder nur ein Gerücht?
Was wäre das ideale Einsteigerbike um nicht überfordert zu werden, mit akzeptabler Haltbarkeit (einige kurze Ausflüge auf der Strasse sollten schon möglich sein)?
Vielleicht könnt Ihr Licht ins Dunkle bringen!?
Danke im Voraus
das hängt vor allem ab, worauf du am meisten wert legst und für welches einsatzgebiet du die enduro willst.
willst du ein bike, dass du auf der straße fährst und dann und wann ins leichtere bis mittelschwere gelände ausführst, würd ich dir eine lc4 oder eine honda xr 650r empfehlen.
willst du im schwierigen, harten gelände fahren und hast nur kurze straßenetappen dorthin zu bewältigen, kommen die reinrassigen hardenduros wie exc´s in frage…
die exc´s und vergleichbare mopeds anderer marken, sind einfach sportgeräte und bedürfen naturgemäß eines höheren wartungsaufwandes, als eine lc4 und xr.
bei den exc´s und ich denke, das wird auch bei anderen vergleichbaren mopeds so sein, wirst um regelmäßiges öl wechseln und ventile einstellen (ca. alle 15 betriebsstunden) nicht herum kommen, wenn das din länger laufen soll.
vorallem warnen die hersteller vor stadtautobahnetappen und dgl. weil die oberen gänge (5. und 6. gang) extrem schmal ausgelegt sind.
wennst nur gelände fahrst,gasgas ec 250/300 absolutes top gerät.fahrt problemlos unter härtesten bedingungen.auf asphalt vergiss es.a lc 4 isch im leichten gelände brauchbar…kannst a strassenfahren…aber meiner meinung nach a schlechter kompromis…
hard enduro 2 takter
kompromis enduro 4 takter
obwoll i nit sagen mecht das a lc4 nit a spass macht
is ned gscheiter wennst ins Gelände willst auf des Asphalterlebis zu verzichten und glei auf a MotoCross zu denken, würd ma denken, dass des kostengünstiger wär
würd ich dir zu einer 200er 2 takt raten ist leicht, simpel zu fahren und faktisch service frei.ab und zu Getriebeöl wechseln und wenn man viel fahrt den Kolben (2 Std arbeit max)wechseln.Ich selber fahre schon seit Jahren KTM und kann dagegen nix sagen da ich noch nie probleme mit ktm gehabt habe, ausserdem bekommt man überall ET Teile ganz im gegenteil zu gas gas da kenn ich wien nicht mal einen händler. Ansonsten ist die 400er EXC 4 Takt auch recht gut zum anfangen ist aber service intensiv gegen einen 2 takter (ventile einstellen, Öl wechseln usw), also auch teurer im Erhalt. Einen 2 takter ziehst du aus der garage trittst runter und fahrst nix batterie laden dazwischen usw. von mir aus kann ich also einen 2 takter sehr empfehlen aber des ist geschmackssache^^
dere baertl
hab selbst dieses jahr damit begonnen, bin ziemlich günstig an eine Wr450f rangekommen, mit der gurk ich auch manchmal auf der Straße rum. Allerdings sind dann die 500 km für den Ölwechsel schnell erreicht.
Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste würde ich mir wohl einen 2t bis 250ccm besorgen, günstiger, leichter und technisch kannst dir alles selber machen.
Was ich auch nicht geglaubt hätte, das gewicht macht einen großen unterschied
der crosstrecke schindest oder dauernd wettbewerb fährst, kannst z.b.mit einer exc wirklich fast ewig fahren.
war heuer in rumänien. 1 guide hatte eine 450er mit 47tkm. nur gelände. lt eigenen angaben bei 43tkm das 1. mal kupplung getauscht, sonst nur ab und zu öl und ventile…so wie der typ ausgeschaut hat eher ab als zu…
in wahrheit ists also schon erstaunlich, was die dinger aushalten. das es bei einer hardenduro anders is, als bei einem strassenhobel is ja logisch, aber soo groß is der aufwand auch wieder ned, wenn man nur endurowandert und keine bewerbe fährt. ölwechsel is auch keine hexerei, wenn mans selbst machen kann.
würd mir einfach das kaufen, was ma am günstigsten kriegt, vorausgesetzt man hat einen händler in der nähe (und is kein allzugroßer patriot). husaberg ersatzteile unterscheiden sich leider auch von denen von ktm.
lg bertl
ps: endurofahren is scho supergeil, ich meinerseits brauch allerdings auch wieder an straßenbock dazu.
für Eure Antworten!
Wartung und Pflege sind generell a gute Sache - bei Enduros anscheinend umso mehr. Macht man(n) auch gerne wenns Bike dann hält.
Wär wahrscheinlich wirklich am gescheitesten mich rein für den Offroadbereich zu entscheiden.
Ich glaube halb Strassenbike und halb Offroad ist nicht das wahre.
An eine 200 oder 250ér 2Takter hatte ich auch schon vorher gedacht - aber oft liest man Postings wo die Dinger als sehr aggressiv beschrieben werden. Dachte das wäre zu viel Power um damit zu beginnen. Vorteile hätten natürlich 2Takter in Bezug auf deren Wartung.
lg