Fäkalausdrücke!

In zahlreichen Postings in diesem Forum geht es kultiviert und sachlich zu, in anderen verspürt man genau das Gegenteil. Man fragt sich, wonach suchen wir im allgemeinen heute am stärksten?

Ich glaube: „Es geht wohl allen darum sich in jeder Sekunde und Minute wohlzufühlen“

Es gibt natürlich auch Menschen die das Gegenteil suchen, aber mit diesem Thema mögen sich andere beschäftigen.

Zum „Wohlfühlen“ gehört nicht nur ein behagliches Zuhause, ein guter Arbeitsplatz und die Gesundheit, ebenso ein Zustand ohne Durst und Hunger, für viele auch das ständige vorhandensein von Produkten der täglichen Abhängigkeiten, sondern auch noch die „persönliche Anerkennung“.

Genau das ist der Punkt den ich zum neuen Jahr einmal ansprechen möchte, „die persönliche Anerkennung!“

Es gibt viele Wege, sich diese zu holen, entweder man wird Meister in einer Sportart oder anderswo, ist im Beruf sehr gut und wird bestätigt, oder man findet sie im geselligen Zusammensein unter Freunden.
Nun gibt es aber Menschen die so gar nichts davon erreichen konnten, was passiert nun mit diesen?

Normalerweise bekommt jemand bis zu dieser Erkenntnis einiges an Abfuhren, Missfallen und negativen Erlebnissen serviert und dies verleitet dann sehr stark dazu, alles im Leben nur negativ zu sehen. Viele Punkte sind dazu leicht zu finden und wenn keine vorhanden sind, dann macht man sich eben welche, indem man sie anderen unterstellt.
Nun was passiert dabei? Es bilden sich Gruppierungen, die einen die mehr Glück hatten und Anerkennung bekommen, sie werden unter diesen Vorzeichen natürlich von den anderen angefeindet.

Diese Gruppe der Anfeinder findet deshalb erstmals in ihrem Leben Anerkennung unter ihresgleichen mit dem selben Schicksal und fühlt sich wohl in der Rolle des Kämpfers für das eigene Recht. Egal wie dieses Recht aussieht, es ist die Wahrheit die man sich selbst zurechtgelegt hat. Dieses Verhalten gibt es natürlich in beiden Gruppen.

Jetzt ist es interessant was die Menschen der einen Gruppe von den anderen Unterscheidet?

Ich glaube es ist die eigene „Lebensphilosophie“, die Einstellung zu sich selbst und zum Umfeld. Wer sich sich jemals Gedanken darüber machte, welche Rolle in der Gesellschaft er spielen möchte, wie er von anderen gesehen werden will, der hat verstanden wie man den Weg zum Glück findet.

Ich glaube nicht, dass sich jemand selbst glücklich machen kann, indem er andere anfeindet, anderen etwas wegnimmt, Schaden zufügt oder in Misskredit bringt.
Andere zum eigenen Vorteil auszunützen, z.B. das Mobbing, ist eine Möglichkeit sich selbst zu heben indem man andere herunterdrückt. Ich glaube auch nicht, dass diese Praxis jemals jemanden langfristigen Erfolg gebracht hat.

Was nun?

…Die Erkenntnis: Jemand der Spaß am eigenen Unglück findet, sich in der Rolle des Feindes am wohlsten fühlt, der sucht sich immer die negativen Aspekte heraus um sich selbst zu bestätigen. Es ist allen das gute Recht, sein Leben auch im Feld der Dunkelheit zu gestalten und unglücklich zu sein so oft und so lange man will.

Die anderen, welche Anerkennung durch ihre guten Fähigkeiten bekommen, die brauchen diese „Dunkelfeldmenschen“ ebenso, um sich von ihnen deutlich hervorheben zu können. Ohne Negativum kann es auch kein Positivum geben.

Die Welt braucht beide Gegensätze um existieren zu können und als „Naturgesetz“ ist dies eine Form die erst unser überleben im Dschungel des westlichen Welt möglich macht. Ich freue mich zukünftig deshalb, auch über massive Fäkalbeschimpungen ebenso wie über Lob, weil ich es als normale Reaktion einschätzen kann.

Viel Freude und Spaß für jeden/jede in der selbst bestimmten Rolle, wünscht ein zufriedener Alpenkasperl

… nur meinst net, es ist denn doch etwas zu kompliziert für jene, die sich angesprochen fühlen sollten?

Ist ja net schön, wenn solche „Schimpfer“ verbrämt als Komplexhaufen bezeichnet werden und das dann nicht einmal behirnen :wink:

Bevor ich jetzt selbst gehaut werde: bin sicher auch kein Heiliger hier und wohl auch nicht die Nettigkeit in Person, aber zumindest kann mich mir die Verwendung von Schimpfwörtern verbeißen.

TagDereh

Angesprochen fühlen?

Im Grunde betrifft das uns alle, egal in welcher Gruppierung wir uns wiederfinden. Wenn das jemand nicht versteht, dann hat er auch kein Problem damit würde ich mir denken.

Ich selbst finde auch nicht immer die richtigen Worte, arbeite aber daran und möchte für mich einige der diffamierenden Ausdrücke gerne weglassen.

Es ist schön, wenn man das so wie du auch kann, für viele ist schön aber auch schon schlecht. Deshalb suche ich jetzt den Weg, der jeden dort belässt wo er sich wiederfindet und sein will.

Ich glaube aber, so mit diesen Ausführungen zu mehr Verständniss für die „Andersartigkeiten“ beitragen zu können. Zumindest bei denen, die den Sinn dieses Textes aufnehmen wollen.

Jedes Urteil über andere bringt immer Gefahren mit sich, da wir alle keine Richter und Hellseher sind.

Danke für deine Antwort und
Lg Kasperl

…und das hier auch…

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Muss man nicht unbedingt gläubig oder katholisch dafür sein um den Sinn zu begreifen…denk ich mal…:wink:

Gesundes neues Jahr!!!

LG sHexerl

… möglicherweise falsch verstanden und so interpretiert, dass jene, denen es an Anerkennung mangelt, verbal daneben greifen. Bezogen auf den Betreff und den Mangel an Sachlichkeit. Wobei – die kleinen Hänseleien – sofern sie eine gewisse Grenze nicht überschreiten – sind ja amüsant.

Das mit der Anerkennung ist so eine Sache. Sicher strebt jeder danach und ein Mangel daran wird wohl hier kompensiert, indem halt die große Lippe hinterm Keyboard geführt wird. Meine Meinung halt.

Die richtigen Worte immer zu finden – sehe das nicht wirklich so eng. Wenn jemand normal schreibt, kommt es bei mir eigentlich net zu einem Wirbel. Falls dem nicht so ist, dann kommt mir zwar auch zeitweise etwas aus, was nicht sein müsste, aber was soll‘ s.

Vor allem was die Rubrik Tratsch& Klatsch angeht – nehme da net wirklich viel ernst und sachlich ist das hier absolut nicht. Wirklich fachspezifische Fragen – naja – weiche da eher auf Markenforen aus.

Das mit den Urteilen ist einfach menschlich bedingt. Jeder zimmert sich sein Bild zusammen. Bei einer schriftlichen Konversation – tja halt noch wesentlich problematischer als in natura, da immer ein Vorurteil.

TagDereh

Danke für beides. Für die Zustimmung und für die schöne Präsentation mit den zutreffenden Weisheiten.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, der Glaube an die eigene Kraft und Möglichkeit hat nichts mit dem kirchlichen „Bodenpersonal“ zu tun.

Die eigene Kraft ist aber auch ein Produkt der Natur und als solches sind wir alle Götter. Ob der Gott in Dunkelheit oder im Licht lebt, das bleibt ihm selbst vorbehalten. An einen „Übergott“ in menschlicher Person mag ich nicht glauben, aber sehr wohl sehe ich in allen Dingen ringsum, eine Macht, die alles erschaffen haben muss.

Sie heisst in unserer Sprache „Natur!“

Nur weil wir das höchst entwickelte Wesen auf diesem Planeten und vermutlich in unserem Sonnensystem sind, dürfen wir nicht glauben dass wir alles sehen, riechen, hören und fühlen können was rund um uns vorgeht. Schon unserer Haustiere zeigen uns welche Fähigkeiten man haben kann, die wir nicht erreichen können.

Lg und ein schönes Neujahr wünscht dir
Kasperl

ansatz das du dich weiterentwickeln möchtest, obwohl ich deine erklärung bzw. das verständnis zu dem thema als kindlich einstufen würde, oder als zu oberflächlich durchdacht.

das eigenartige daran ist wohl, das jeder davon ausgeht, das seine einstellung die einzig wahre ist, und das die seite auf der jeder steht, automatisch die gute und richtige ist, aber so einfach scheint es wohl nicht zu sein.
wer entscheidet für wen, was richtig, gut oder schlecht ist, und woraus verschiedene verhaltensweisen herrühren?
ich sehe kein gut aber auch kein schlecht, sondern eine welt, in der jeder, um sich weiter zu entwickeln, seine eigenen erfahrungen im leben braucht, egal in welche richtung diese gehen.
deshalb verstehen sich die gegenpole als erfüllungsgehilfen für die andere seite, etwas zu erlernen und dadurch/daraus seine schlüsse zu ziehen.
es wird doch sehr oft die seite angefeindet, die aufgrund des eigenen wesens nicht verstanden, und folglich nicht anerkannt wird.
dabei geht es weniger um die ausdrucksweise als solches, als vielmehr um die botschaft der absoluten ablehnung, egal welche sprache dafür verwendet wird.
außerdem glaubt unsere so „zivilisierte“ gesellschaft, sich tiefen inneren empfindungen entziehen zu können, egal in welcher form, was wiederrum der nächste irrtum ist,da unsere ur instinkte vorhanden sind, und auch regelmäßig zur tat schreiten.
ich finde das es heute viel mehr um eine gesellschaftskrankheit geht, die sich hinter einem kollektiv versteckt, alles in leidensfähiger unterwürfigkeit hin nimmt, ohne seine eigene meinung zu vertretten, egal in welcher form.

alfred

voll unterschrieben Danke!

Lg Kasperl

Du beginnst das neue Jahr offensichtlich bereits in Höchstform und bitte verzeihe mir diese Beurteilung.

Ich stimme dir zu und freue mich auf deine Lösungen.

Lg Kasperl

… deine Beiträge sind total in Ordnung und würde mir an deiner Stelle manches net antun. Wie auch immer – gut, dass es von dir auch mit Hirnschmalz versehene Fredls im Forum Tratsch & Klatsch gibt.

TagDereh

die ich nie wieder sehe…

Ciao
Alex

Wer sich sich jemals Gedanken darüber machte, welche Rolle in der Gesellschaft er spielen möchte, wie er von anderen gesehen werden will, der hat verstanden wie man den Weg zum Glück findet.

wenn sich wer gedanken darueber macht, wie er von anderen gesehen wird, is des a folgsames unterwerfen.
niemand wir gluecklich werden, nur weil er macht, was die anderen eventuell erwarten, oder fuer richtig befinden … naja, ausgenommen die anderen vielleicht lach

ich persoenlich versuche immer sachlich zu bleiben …
und wenn mir wer unter der guertellinie kommt, werd ich ihm erklaeren, dass des so ned geht. grins
des hilft eigentlich immer, jedenfalls mehr als die raunzerei, dass die welt so boese spricht lach

gibt es hier im Forum User die schreiben Postings die Schwachsinnig sind hoch 3 :slight_smile:
Sch… is Forum zu und sind sauer wenn mans schreibt fg

Deine Argumente: „wenn sich wer gedanken darueber macht, wie er von anderen gesehen wird, is des a folgsames unterwerfen.
niemand wir gluecklich werden, nur weil er macht, was die anderen eventuell erwarten, oder fuer richtig befinden“

Ich weiß nicht warum du das als Unterwerfung siehst? Wenn man sich Gedanken um seine eigene Rolle in der Gesellschaft macht, heißt das nicht automatisch Unterwerfung. Man kann für sich auch die Rolle „Diktator“ wählen wenn man sich darin wohler fühlt!

Wichtig ist nach meiner Meinung, dass man sich überhaupt Gedanken dazu macht, denn nur so kann man für sich klare Ziele stecken, die dann auch erreichbar sind. Niemand wird durch Zufall glücklich, jeder muss dafür etwas tun.

Lg Kasperl

Für deine Glückwünsche.

Keine Angst, kopfweh bekommt man eher wenn man sich nicht so wohl fühlt. Diese Zeiten habe ich zum Glück schon länger hinter mich gebracht.

Wie ein Fisch im klaren Wasser fühlt man sich, wenn man etwas weiter als bis zum nächsten Schnitzel denkt.

Lg Kasperl

Es ist deren Wahrheit und sie glauben fest daran, so wie du und ich auch.

Ein Urteil über andere an den Tasten, kann ganz schön falsch liegen. Oder willst du ein Onlinerichter sein? Ich lieber nicht.

Man versucht eben andere zu verstehen und wenn es nicht gelingt, dann kann ignorieren ein guter Weg sein.

Lg Kasperl

habe ich auf der Homepage eines sehr erfolgreichen Menschen und Kunden von mir, folgenden Spruch vorgefunden:

Wenn das Leben keine Vision hat,
nach der man strebt,
nach der man sich sehnt,
die man verwirklichen möchte,
dann gibt es auch kein Motiv sich anzustrengen.

Ich glaube das passt sehr gut zu unseren Ausführungen.

Lg Kasperl

wichtiger wie glueck :wink:
und zufrieden bin ich, wenn i mich jeden tag in den spiegel sehen kann :-))
ich mein jetzt ned die optik, die is morgens oefters zerstoert lach
ich meine die eigene einstellung und wie man sie vertritt.
zu seiner ueberzeugung soll man stehen, auch wenn viele diese nicht teilen.
aber hier gehts ja eigentlich um was anderes, um die faekalausdruecke :wink:
manchen fehlt eben a gewisse argumentationsmoeglichkeit, also sollte man da drueber stehen …

also jetzt hab ich mir schon die mühe gemacht und den text gelesen, jetzt darf ich auch meinen mist dazu abgeben.

also zu allererst, ich glaub, du hast schon einige an von dir erwähnten „abfuhren, missfallen und negativen erlebnissen“ erfahren, oder? pfff, also wenn DU diesen text verfasst hast, dann bist entweder adventist, oder hast über weihnachten gscheite depressionen ghabt und diese mit so einer theorie verdaut…

was mich am meisten stört an deiner irgendwie faschistoiden idee ist, dass man sein „glück“ nur dadurch erreichen kann, indem man eine „rolle in der gesellschaft“ spielt und sich überlegt „wie man von anderen gesehen werden will“??? ich hoffe doch, dass jeder so gesehen werden will wie er tatsächlich ist! und nur wenige nach dem motto von herrn a.haider „die welt ist eine bühne“ lebt…was gibts schlimmeres als sich selbst immer verstellen zu müssen nur um anderen zu gefallen???

ich wünsche dir im neuen jahr mehr selbstvertrauen und die erkenntnis, dass du nicht allen gesellschaftlichen normen entsprechen musst!

gruß
p.

so sehe ich das auch.

Lg Kasperl