Flow ? Tödlich?

man fahrt ne geile Strecke … ist voll im Feeling und die Riskobereitschaft steigt…erlebt ihr auch sowas ?? Das kann ja verdammt gefährlich werden :frowning:

Soll angeblich auch unter „Flow“ bekannt sein.

mfg Lukas

davon gehöhrt, bin auf die beiträge gespannt.
lg. tabo

aber es ist nicht so das die risikobereitschaft erhöht wird

gelesen hab ich darüber in „die obere hälfte des motorrades“, dort wird der flow so beschrieben als würde alles von allein vor sich gehen, allein durchs unterbewusstsein gesteuert. doch ob es das ist was du empfindest weiß ich nicht, ich war noch nicht in dieser situation das alles von alleine rennt

lg rene

des steht so in der kronen zeitung …
aber mit fahrsicherheitstraining und warnweste passiert einem des ned … jessasna

lieber kein „Fahrsicherheitstraining“ hört sich ja schrecklich an.

wenn du ned um huterl fahren lernen willst, wie willst dann auf der strasse zurecht kommen ?? lach

ob es Flow heisst oder anders…keine Ahnung…aber ich habe schon hin und wieder ein saugeiles Hochgefühl erlebt, vor allem bei längeren Tourenfahrten.

Da klappt einfach alles…du spürst auch nach längerer Fahrt kein bisschen Müdigkeit…du glaubst, alles richtig zu machen und es fühlt sich an, als wärst du mit der Maschine verpickt :smiley:

Letztes Jahr war ich mit einem Freund unterwegs und es ging mir gerade so richtig gut beim Fahren. Plötzlich fuhr er rechts ran und machte eine Pause…ich musste also anhalten. Danach hab ich für den Rest der Tour keinen Rhythmus mehr gefunden und war nurmehr grantig.

Maybe…ich war evtl. gerade auf so einem Flow-Trip und es war gut, dass wir anhielten.
Ich glaube, durch dieses Hochgefühl neigt man schwerstens zu selbstüberschätzender Fahrweise.

Ciao, fly

ich nicht !
woher kommt das ??

„Mit Flow (engl. fließen, rinnen, strömen) wird das lustbetonte Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit bezeichnet, auf deutsch in etwa Schaffensrausch oder Tätigkeitsrausch.“

h**p://de.wikipedia.org/wiki/Flow_(Psychologie)

„Der Verhaltensforscher Bernt Spiegel wendet den Begriff Flow u. a. auf spezialisierte Tätigkeiten, wie das Fahren von Fahrzeugen (in seinem Beispiel auf das Fahren von Motorrädern), wobei innerhalb dieser Tätigkeiten dem Flow hinsichtlich der Gefahr des allzu „fahrlässig“ werdens größte Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.“

mfg
Horst


bekanntes phänomen. aber ich finde nicht, dass es gefährlich wird. im gegenteil…der fokus liegt dabei einzig und allein auf der strecke vor dir und deiner fahrerei…egal ob mtb oder moped.

mfgmax

Ich bin fest davon überzeugt dass der „Flow“ eine Sucht hervorruft.
Hat man seinen Rythmus gefunden, werden die Kurven immer harmonischer,… man beginnt zu fließen, man spürt keine Schmerzen mehr, man vergisst seine Sorgen,…man erlebt Glücksgefühle. Kaum ist man am Ende einer Kurvenreichen Strecke angelangt, will man schon wieder umdrehen und nochmal fahren… => Es sind ähnliche Symptome wie zB. bei Heroin, ich finde es macht süchtig.

Wobei ich nicht weiß was billiger kommt, ständig Heroin zu nehmen, oder ständig Motorrad zu fahren. ;o))

mfg
Horst

anfang mai - neues krad. natürlich war man schon ganz geil drauf. ersten kilometer noch vorsichtig, dann plötzlich immer mehr, mehr, mehr. man hat sich nicht nur das richtige krad gekauft, sondern es ist das fehlende teil des körpers gewesen. und natürlich hat man was vergessen - reifeneinfahrphase. wundert sich über rutschenden hinterreifen, weis aber nicht woher, denn das hirn hat die logik abgeschaltet. selbst einige stunden nach der ausfahrt noch glückshormone im blut - vielleicht wars ein flow, vielleicht auch nur blanke aufregung. wer weis…

wissenschaftliche erklärung:

Flow kann als Zustand beschrieben werden, in dem Aufmerksamkeit, Motivation und die Umgebung in einer Art produktiven Harmonie zusammentreffen.


Mit jedem einzelnen der menschlichen Sinne lässt sich Flow erleben, oftmals nach langjährigem Training, den Sinn auf Höchstleistung zu schärfen. Voraussetzung zum (manchmal überraschenden, plötzlichen) Eintreten in den Flowzustand ist zuvor die Bereitschaft, auf die oftmals anzutreffende, grundsätzlich skeptische Distanz zum Erlebten verzichten zu wollen, sich also einem möglichen Erleben ganz zu öffnen: sich „hinreißen“ zu lassen.

Angefangen beim Fühlen (Streicheln, Prickeln auf der Haut, guter Sex),
beim Hören (eine äußerst packende, die volle Konzentration einfordernde, enorm gute Musik),
beim Riechen und Schmecken (eine exzellente Küche zu genießen in einer Wohlfühl-Umgebung, oder Wein der Höchstklasse),
und beim Sehen (Seh-Erlebnisse von herausragender Schönheit, seien es Berge, die Wüste, das Meer, eine intensiv betrachtete Blume, oder ein außergewöhnlich beeindruckendes Gebäude, wie die Pyramiden oder das Taj Mahal).
Entscheidend ist die Kombination

von voriger Aktivität (Anstrengungen, was unternommen und aufgewendet wurde, um nun Flow erleben zu dürfen) und
von Passivität (sich dann überraschen zu lassen von Flow).
Solche großen Erlebnisse der Sinne sind nicht zu erzwingen; man kann sie nur vorbereiten und die Rahmenbedingungen optimal zu schaffen suchen, nicht aber den Eintritt von Flow verlässlich vorhersagen. Lautes Reden, unleidige Teilnehmer, Ablenkungen über andere Sinneseindrücke, wie über Gerüche oder Lautstärke, und viele andere Störungen können Flow verhindern.

Flow ist in solchen Zusammenhängen keine analoge Steigerung des guten Erlebens, sondern eine Art digitaler, plötzlicher Antwort des Körpers: im Flow ist man in der Hochbeanspruchung des Tuns und Erlebens vollkommen hingerissen. Sie sind meist von kurzer Dauer von Augenblicken bis zu wenigen Minuten. Sie treten nicht häufig auf; diese Flows sind kostbare Momente, an die man sich sein Leben lang erinnern kann.

ich kann nur sagen, ich kenn den zustand aber alle meine unfälle waren nicht im flow;-((((((

herzlichst
frau rossi

auch immer man dazu sagt, von mir aus neudeutsch „„flow““.
Aber sowas stellt sich bei mir hie und da bei längeren Touren ein, also ned unbedingt bei Eintagesausfahrten.
Wenn sich alles wirklich nur ums Moperlfahren dreht und man auf schönen kurvigen Strecken ala Wildalpen etc. unterwegs ist, jede Kurve und auch Langsamere einsaugt und nur das Fahren wichtig ist in dem Moment. Das würd ich so bezeichnen. Obs gefährlich ist wenn man so fokusiert ist auf das was man gerade tut ? Sicher besser als man fährt und denkt an die schönen Blumen die da am Strassenrand blühen. gg

Gruss Ghostman
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…aber immer noch nicht zwischen der knallorantschenen und der brunzgelben Kuttn entscheiden… was soll ich machen?
Eine Alternative wär noch das gelbe Jackerl mit dem „L“-Patch… oder bekommt man da Probleme mit einem MC?

Ich weiß echt nicht mehr weiter…

aber wennst dein risiko nicht richtig einschätzen kannst dann schau das du dir bald, am besten noch bevor du tot bist, ein anderes hobby suchst

in der Richtung kann ich nur bestätigen. ABer ob das Flow heisst oder sonstwei hab ich noch nie gehört…
LG

hätt´ i no nie ghört
hätt´ i no nie gelesen
hätt´ i no nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee erlebt gg

kann ich bitte von jedem was haben? :smiley:

Ihre Flow-Beschreibung versetzt mich sogleich in selbigen Zustand…sie klingt so unverschämt genial…

Frau Rossi…warens leicht grad im Genuss-Rausche? :smiley:

fliegende grüße
bine

wenn du nicht die richtige Blicktechnik geübt hast, ha?

Du wirst es dann auch nie zur Gelbjacke bringen…

lg

Pezibär