Mister Haudi

Die Antwort ist jetzt nicht nur an den Haudi, aber irgendwie musste ich es anlegen:

1.) Die Regelung mit 1800€ stammt (sinngemäß) noch aus der Zeit vom Ernesto Kaltenegger, und gilt meines Wissens für alle Funktionäre der steirischen KPÖ!
2.) Das mit dem Gulag ist etwas dümmlich! Wenn die Blauen gewinnen wird ja auch nicht gleich von KZ geschrieben.
3.) Ständig wird über die Politiker hergezogen: Verdienen zu viel, die richten es sich, …und wenn mal welche ihre Floskeln leben (so wie die Kummerl in der Steiermark) dann wird da auch blöd rumgemeckert. Versteh ich nicht!
4.)Das der Kommunissmuss unangenehme Auswüchse hatte und hat ist unbestritten, aber die Grundidee (alle gleich,…, jede Arbeit gleich viel wert, …) ist ja eigentlich nicht sooooo schlecht. Bis auf die, die so sehr über dem Schnitt verdienen hier herinnen: Die Primare, Staranwälte, Großgrundbesitzer, … hier im Forum haben natürlich viel zu verlieren - daher auch der Beissreflex wegen der 20% der Kummerl in Graz! Absurd! :sob:

I vatseh eich ned! :worried:

HU

Guten Morgen! :smiling_face:

Fairerweise trägt die FPÖ aber weder den gleichen Namen noch die gleiche Farbe. Bei den Kommunisten ist das aber der Fall. :eyes:

Und ich kenne keine kommunistische Partei (allerdings beweist ein Viktor Orban auf der Gegenseite ebenfalls genau dasselbe), die die Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt hat, sobald sie alleine an der Macht waren. :eyes:

Aber auch die Blauen haben in diesem Forum schon ausreichend auf den Deckel bekommen. :wink:
Dem z.B. guevara (hast du ja auch als Reichsmeier betitelt) hast du auch auf den Deckel gegeben (zu Recht oder nicht soll nicht die Frage sein), wenn ich mich recht erinnere. :wink:

Verdienen Politker überhaupt etwas? Ich dachte die bekommen es nur. :sunglasses:
(Achtung: Ironie!)

In der Schweiz wie in Österreich gab es in den letzten Jahren schlichtwegs zuviele Skandale, die man nicht mehr unter den Teppich kehren konnte. Das dürfte mit Sicherheit auch den Erfolg der KPÖ erklären. :wink:

Gleichzeitig geht es nicht mehr um Lösungssuche, sondern nur noch um Dauerwahlkampf. Ob das einem Land förderlich ist, sei mal dahingestellt.

Primar musste ich Googeln, den Begriff gibts hierzulande nicht. :grin:
Aber da wäre ich ja nicht betroffen. :sunglasses:

Dass ich mit links-links ebenso wenig anfangen kann, wie mit rechts-rechts sollte auch hier drin bekannt sein.

Wo stimmt ist, dass bei z.B. Steuersenkungen vielfach der Mittelstand getroffen wird, gleichzeitig treffen Jobverluste ebenfalls nur den Mittelstand. Bei grossen Umverteilungen hat der Mittelstand ebenfalls nichts davon, auch ein bedingungsloses Grundeinkommen ändert nichts am Mittelstand. Dieser darf ein solches Finanzieren, wird aber nie etwas bekommen. Gleichzeitig besteht mittelfristig die Gefahr, dass in ganz Europa (auch hierzulande) der Mittelstand erodiert.

Harte Regelungen im Bereich Kündigungsschutz bringen auch nichts. Was ist in Deutschland oder Frankreich passiert? Da wird auf andere Arbeitsverträge ausgewichen, die vom Kündigungsschutz nicht betroffen sind. Egal ob es befristete Verträge sind, die ohne Kündigung enden (aber trotzdem 20x verlängert werden) oder aber es werden Stundenlöhner auf Abruf eingestellt, denen man de facto innerhalb von 24h kündigen kann. Beides sind Konstrukte, die in Ländern mit lockerem Kündigungsschutz wesentlich schwächer ausgeprägt sind. In der Realität verhindert dies den Aufstieg aus dem Arbeitermillieu in die Mittelschicht. Die Durchlässigkeit der Gesellschaftsschichten wird verhindert.

Gerade auch der Deutsche Staat stellt vielerorts Büroangestellte nur noch befristet ein (4-6 Monate Laufzeit, die dann verlängert werden).

Mit harten Gesetzen schafft man vielfach das Gegenteil. Gerade in Deutschland sind aber bei Kaderstellen langlaufende Verträge normal (Laufzeiten: 2-3 Jahre!!! :sob:). Insider vs. Outsider.

Zumindest was mich betrifft, da bist du sicher nicht der einzige… :grin:

Na bin eh imma do - owa ka Derweil und in da letztn Zeit woa wenig wos mi inspiriert hätt wos zschreibn! :cold_face:

Owa iwafliagn tua i den Quargl do täglich!

Freundschaft!

HU

Ich bleibe dabei: Über die Realität des Kommunissmus kann man diskutieren - die Grundidee ist nicht böse!
Über die Grundidee des Nationalismus/Faschismus (wir sind ja sooooooooooo viel besser als die Aderen) erübrigt sich (meiner Meinung nach) jegliche Diskussion!

So!

Ab an die Messgeräte! :cold_face:

HU

Fairerweise muss ich zugeben, dass ich von den Schweizerischen PdA/AL ausgegangen bin und die sind weitestgehend zu Recht aus dem Parlament verschwunden. Aber auch das ist wieder eine persönliche Meinung. :wink:

Aber in fast allen Punkten weiche ich trotz allem von der doch recht stark linken Politik der KPÖ ab. Nur in Militärthemen gibt es wirkliche Überschneidungen mit meinen Ansichten. Auch in Sachen Gratis-ÖV, Road-Pricing, Verbote des privaten Verkehrs, (@ Nils: Das sind immerhin Themen, die in ein Motorradforum passen :wink:), Schuldenbremse, Energiegewinnung aus Biomasse, bedingungsloses Grundeinkommen,…etc. bin ich hingegen absolut nicht auf der Linie der KPÖ. :eyes:

Über den Sinn von Betriebsräten kann man sich auch streiten. Als Schweizer (hier gibt es sie nicht, in keiner Form) ist mir der Sinn und Zweck nicht klar. Ich weiss was die Idee ist, aber ich bin von den Resultaten her nicht überzeugt. Vor allem wird das System von beiden Seiten gnadenlos unterlaufen.
Ob die schlussendlich wirklich dem Arbeitnehmer dienlich sind, ist eine andere Frage. Wichtiger ist, dass man zusammen nach Lösungen sucht und dafür brauchts keine bürokratische Institution.

Der Hauptunterschied zwischen Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus ist, dass die Nazis den Feind ausserhalb der Gesellschaft suchten (bzw. die aktiv ausgrenzten), die Kommunisten den Feind innerhalb der Gesellschaft vermuteten (Kulaken, etc.).

Aber auch die Grundidee des Kommunismus hat mit einer freien Gesellschaft nicht mehr viel zu tun, weil der Kommunismus geht von mehr oder weniger einheitlichen Bedürfnissen des Menschen aus und zwar egal ob du von Engels, Marx, Rousseau/Robespierre oder Babeuf ausgehst.

Daneben, den Urkommunismus gabs ja auch nie, egal ob man von der Bibel ausgeht, wo Kain Abel erschlagen oder ob man von den Tieren ausgeht, die leben ja auch nicht Kommunistisch sondern haben eine klare Hackordnung. :wink:

Viel Spass! :smiling_face:

Wie wir wissen ist diese Ecke ja Meister im umfärben und neugründen wenn die alte Kacke am Dampfen ist!

Beisppiel 2009 in Kärnten: „Nein nein nein, wir haben mit der Hypo nichts zu tun, das war das BZÖ. Wir als FPK sind eine ganz andere Partei. Das BZÖ ist schuld“

Das erinnert an Scheinfirmen die nur gegründet werden um Lasten von anderen Unternehmen zu schlucken und dann mit einer geringen Quote in den Konkurs geschickt zu werden.

Freiheitliche Partei Österreichs – Wikipedia

VdU mit Nazis und Burschenschaftern = FPÖ mit Nazis und Burschenschaftern = BZÖ mit Nazis und Burschenschaftern = FPK mit Nazis und Burschenschaftern = FPÖ mit Nazis und Burschenschaftern

Farbe egal, Name egal: Inhalt der selbe.

Wenn es bei beiden Extrempositionen (Nationalsozialismus und Stalinismus) keine Feinde mehr gibt, gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder bricht das Kartenhaus zusammen (Feindideologie) oder aber man weitet den Feindbegriff aus. Stalin war darin ein Meister. :eyes:

@ Haudi:
Gibt es zwischen BZÖ und FPÖ im Parteiprogramm einen nennenswerten Unterschied? Denke mal, dass innerhalb der beiden Parteien die Unterschiede grösser sein werden.

Aber lustig finde ich an den Sozis trotz allem immer noch, dass sie immer noch die Nationalhymne der Sowjetunion bis 1943 (Jahr müsste ich nachschlagen) nachsingen. :sunglasses:

…zuerst müßte man mal festlegen, worüber wir da diskutieren, über die Lehre des Herrn Marx oder über die Systeme, die sich daraus entwickelten haben, wie die eines Lenin, Stalin, Mao…und wie die Schlächter alle geheißen haben. Und was heute in manchen Ländern noch praktiziert wird hat leider eher mit den letztgenannten Herrn was zu tun, als mit dem Herrn Marx.
Genauso hat der Komunismus in Frankreich, Italien,…in den 70er und 80er Jahren kritiklos das sowjetische System unterstütz. Erst durch die Veröffentlichung von Soschenizyns Archipel Gulag hat sich da etwas geändert und die „Kummal“ sind in der Versenkung verschwunden, wo sie, wenn´s nach mir geht, auch bleiben können. (Auch die aus Graz :wink:)

…und auch ich bleib dabei, auch wenn´s die Worte eines „haudianischen“ Kriegsverbrechers sind:

           Der Komunismus hat nur dort Zulauf, wo er nicht regiert.

Ja, die von dir abschätzig „Kummal“ genannten Menschen sind dank CIA in Italien und Frankreich verschwunden:
Demagnetize – Wikipedia
(kurz)

Keine Schauermärchen sondern europäische Geschichte.
Strategie der Spannung (Italien) – Wikipedia
(ausführlich)

Einem verblendeten Borderliner wie dir wir das aber nicht ins Kopferl reingehen, weil mit Propaganda gefüllt.

p.s.: Es geht hier um die Gemeinderatswahl in Graz. Der Vergleich Gulag/KZ trifft recht gut auf deine Reaktion.

Eben nicht. Beide rechtspopulistisch, im BZÖ versucht Bucher ein wenig wirtschaftsliberaler (FDP-like) zu sein. Hat aber Kaliber wie Ewald Stadler (!), den Westenthaler (Hojak) oder den Petzner in der Partei.

Der Rest seiner Partei wurde vom Stronach gekauft - was für diesen Menschenschlag typisch ist. Kaufbar sein.

Wirklich verschwunden sind die Kommunisten in Italien aber nicht durch diese Operationen (im übrigen wurden die durchaus auch nicht untätigen Roten Brigaden von Moskau aus finanziert), sondern wie alle anderen Parteien in Italien durch den grossen Korruptionsskandal in den 90ern. :grin: Durchgehend von links bis rechts waren alle in demselben Sumpf verstrickt. :grin:

Durch Neugründungen oder zumindest massive Umbennenung wollten alle Parteien nichts mehr mit ihren Vorgängern zu tun haben.
Daneben, der real existierende rote Terror (den gabs auch, Mr. Haudi :wink:) der Brigade Rossi wurde sabotiert. Man hat die Saboteure sabotiert, allerdings kamen bei beiden Anschlägen Personen zu schaden.

Gleichzeitig gab es nicht nur Anschläge der Linken, sondern auch der Faschisten, der Geheimdienste sowie der Mafia. Die ganze Angelegenheit ist folglich nicht ganz sauber zu trennen. :cold_face:

Aber wir schweifen (erneut) ab, mit der KPÖ kann ich mich nicht identifizieren, da das Wahlprogramm meinen traditionell liberalen Ansichten widerspricht.

@Pilgram:
Chips bereits besorgt? :eyes:

PPS: Endlich erwacht das Forum wieder mal kurz aus dem Herzstillstand… Dachte schon, es geht über den Jordan. :eyes: :sunglasses: :wink:

PPPS: FDP-Like, naja, nicht nur in Deutschland gibts eine FDP, nur hat die www.fdp.ch mit den Freien Demokraten recht wenig gemeinsam. :sunglasses:

Ihr habts Sorgen. :eyes:

Wie der Haudi schon geschrieben hat liegt der Grund für den Wahlerfolg zum einen darin, dass es sicher viele Protestwähler gegeben hat und zum anderen, dass Elke Kahr ausgesprochen bürgernah und autenthisch ist. Um das zu erreichen hat sie auch eine Weile gebraucht, was der Absturz in den Stimmen nach dem Wechsel von Kaltenegger auf sie auch belegt. Kommunistische Ideologie ist bei der KPÖ Graz zweitrangig.

Wenn die anderen Parteien die KPÖ in Graz ausradieren wollen, ist das ziemlich leicht. Man muss nur aktiv gutes tun und darüber reden lassen. Staatsmännisches Gehabe, so wie es die anderen zum Teil zeigen, ist in einer kleinen Stadt wie Graz fehl am Platz. Eigentlich ist sogar Österreich zu klein dafür.
Austria is a too small country to have good Politiker… rofl
Aber weil die nur Leute haben, von denen jeder Ortskaiser sein will, hat die Kahr eben regen Zulauf bei der Wahl.

…ob ich dem CIA, dem Solschenizyn, oder den KP-Bonzen, die über ihre eigene Raffgier gestolpert sind, dankbar sein muß, hauptsache die Entwicklung wurde gestoppt. :wink:

…an das Christkind glaubst du auch noch, oder? :wink:

[size=200][/size]sonst gibt’s nur mehr URAL und DNEPR USW zum kaufen!

Dann wird die hier wieder gebaut:
[image]Informationsseite - DENIC eG
Informationsseite - DENIC eG

Wobei Graz:
Da ist es dann eher sowas:[image]
[image]http://www.1000ps.at/images/umbau/ug_282_1.jpg[/image]
http://www.1000ps.at/images/umbau/ug_282_1.jpg

:grin:
:grin: :grin: :grin: :grin:

UND an das Evangelium in der Auslegung von Smith&Wesson

Auslegung kenn ich noch nicht, klingt aber vielversprechend

… Samuel Colt machte ihn gleich :wink:

Dini Ohrflatterä tüend nöd weh, vor alläm wennsch äs paar hondert Kilometer wäg bisch. Ond mit dinerä Zwibackfräse chonnsch eh nöd wiiit… :grin:

So än Sackgeldverdonster. :sunglasses:

Hoffentlich ist das keine deutsche Schokolade… :cold_face: