Na mahlzeit

Lebensmittel-Chaos - "Rot-weiß-rote Kennzeichnung sagt gar nichts aus" | krone.at

Da kanns einem wirklich vergehen und schön zu lesen wie wir getäuscht werden.
Es is also blunzen wo man einkauft - is quasi eh ois da söbe Dreck.

da Gerry

…die Lebensmittelindustrie kennzeichnet Produkte nicht ordentlich - na ganz was Neues… :grin:

Nedmal das AMA-Gütesiegel ist dahingehend richtig aussagekräftig…

nur zum Bauern gehn.
Wennst an guatn findest, kannst dir sogar die Sau aussuchen, wo er dir dann dein Cordon aussaschneidt.
Ach, und es gibt im Gschäft Fleischpackerl, da stehen Name und Adresse vom Produzenten drauf. Den kannst ja anrufen.

in zeiten von analogkäse und fleischersatz, macht das das kraut auch nicht mehr fett… :cold_face:

steirische Kernöl ist zu einem großen Teil aus Sonnenblumenkernen aus Asien,

das so gesunde Leinsamenbrot ist leider mit Leinsamen aus Genanbau vermengt in unbekannter % Zahl usw…

Haupsache wir san gsund!

was reg ma uns da auf ?

unsere politpsychos machen eh was ihnen beliebt :rage:

friss oder stirb lautet das motto.nur wie lange lass ma uns das noch gefallen ?

mich würds ja schon freuen, wenns außerm preisbewusstsein auch noch irgendwelche anderen kriterien bei der nahrungsmittelwahl gäbe…

ich hass nix mehr, als wenn in der werbung tierische produkte wie fleisch, eier, käse, milch - oder auch nicht tierische wie gemüse - über die schiene „extrem billig“ verkauft werden - da is dann von vorn herein klar, welche ethischen kriterien in der produktion missachtet wurden. sei es die artgerechte haltung von nutztieren oder das schröpfen der bauern, die einfach keine kohle mehr für ihre arbeit bekommen.

was ganz gut ist sind die bio-linien die es in einigen läden wie zb. billa („ja natürlich“) oder mittlerweile auch hofer („zurück zum ursprung“) gibt.

die auflagen für „BIO“ produkte werden recht streng kontrolliert und setzen eben von der artgerechten haltung, kurzen transportwegen sowie ethisch vertretbare schlachtungsweise voraus. preislich ist da natürlich was um, ein hühnerfilet aus biologischer landwirtschaft kostet gern mal 2-3x soviel wie eines vom titz oder aus dem ausland - aber dafür wird man in qualität und wahrung gewisser werte nicht enttäuscht. Ich habs ganz gern, wenn ich weiß dass mein schnitzi auch mal im gras gestanden ist, mal den freien himmel gesehen hat und zumindest ca. 3x so lange gelebt hat, wie das billige konkurrenz-„produkt“.

zum bauern gehn oder vom greißler der lokal angebaute produkte vertreibt zu gehen ist natürlich auch ein super weg - nur kann den nicht jeder regelmäßig gehn.

der geiz ist geil konsumerismus lässt alles in oasch gehn (kapitalismus sowieso… :worried:)

san mir am liebsten vom Wochenmarkt!

Dann brauchst dich aber net über den Handel beschweren, der auch dort einkauft, wo es am billigsten ist.
In der Zwischenzeit verhungern die österreichischen Saubauern.

traurig, in meiner Jugend war Bio noch Normalität
und heute, gibts schon eine Zweiklassengesellschaft.
Die was sich Bio leisten können/wollen, und die was
auf den Preis schauen müssen.
Prost, auf die Gesundheit.

das heutige Bio ist auch nicht mehr 100%, da nicht wirklich
nachvollziehbar. Das Beste wär wirklich ein Bauer. Aber den
musst einmal finden, natürlich in der Nähe.
 
Aus dem Bezirk Wiener Neustadt. Warum, soll ich Dir
einen Bauern sagen/suchen? :eyes:
 
Gerry sucht Bauer/in :smiling_face: :grin: :wink:
 

Ok, wahrscheinlich hast recht und es gibt in Österreich kane Bauern, die Viecher züchten.

Na dann is ja eh gut. :smiling_face:

Ich glaub, dass man überall gut essen kann, weil der Koch viel wichtiger ist. Du kannst mir den besten biologischen Vollwert-Lammrücken der Welt und Umgebung in die Küche liefern und ich werd dir was draus zaubern, dass du dich trotzdem anspeibst.
Ob in Südmähren scho besser gekocht wird als 1995/96 weiss ich nicht. Damals wars in den Restaurants noch eher naja. Und seit 1998 kenn ich nur mehr die Standl am Campingplatz und am Ring. DIE san aber besser worden.

Wirtn in Mähren san olle echt guad!12km vua Brünn gibs an leiwaundn,in Rajhrad,duart foahrn vü nochn GP hin!bei an Ausritt am DI hob i in Kovalovice des"Stara posta"entdeckt,duart hod weilaund scho „da Laufmeta“ bei da Schlocht vo Austerlitz übanocht,guads chappi haum de!
 
leida ka Tipp zu dein Slogan vom Obnehman,waunnst duart öfta diniarst…brauchst a Mossleda! :rage:

 
oidn"Masaryk-Ring"u.ums heitiche "motodrom"host scho ende da 60a guad tofln kenna :wink:letzts joahr bei da SBK hob i bei an Standl im"Omega"ane da bestn"Cabanos"ghabart :wink:
 

oda wie ? Auf wos kaun ma si daun no valossn bei der Fressarei ??? Dann is es eh wurscht wost einkaufen gehst wenn des Paperl sowieso ausn Auslaund kummt !

Schliimm eigentlich denn wir sollen ja so strenge Lebensmittelgesetze haben - wo hamma denn die ?

da Gerry

Ja-Ja PAPIER is Ja sooo Geduldig,wos Drobenstehn :grin: :wink:

Lg Pg

Da gabs auch mal in der Schweiz einen netten Fall. Da wurde Schweine auch erst im Schlachthof mit einigen Labels ausgestattet (z.B. Bio Suisse, IP Suisse Garantie etc.). Seither werden die Landwirte schärfer kontrolliert, dafür die Verarbeiter weniger… :rage:

—sarkasmusmodusein—

Was hast du gegen qualiativ hochwertigen Kunstkäse (v.a. Mozzarella auf Pizzen), ‚Fleisch‘ dass nur aus Wasser, Pökelsalzen, Aromen, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern besteht? Oder hast du auch noch was gegen zusammengeschnittene Fuselweine die durch ‚Nachbehandlung‘ erst trinkbar werden?

Die verzogene Gesellschaft heutzutage… tststs

—sarkasmusmodusaus—

Das passiert heute bei allen ‚teureren‘ Lebensmitteln wie Fleisch, Wein, Fisch, einigen Getreidesorten und Milchprodukten. :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage: :rage:

Na ja, ich weiss von einigen Fällen in der Schweiz, wo leider das Bio-Symbol eher Dekorationszwecken dient als irgend was anderem  :sob: :rage: :sob: :cry:

Damit wird leider auch sehr viel Schindluder betrieben und zwar auf allen Verarbeitungsstufen. Ich weiss von Landwirten, welche nach Bio-Richtlinien bewirtschaften (auf dem Papier) aber deren Ställe den Tierschutzvorschriften schon seit Jahrzehten nicht genügen. Und es gab auch genüngend Fälle von Verarbeitern, wo das z.B. Fleisch erst beim Abpacken zu Biofleisch wurde. :face_with_diagonal_mouth: