"Biker willkommen"

Meistens findet man solche ohne ähnlich lautende Schilder vor diversen Gaststätten oder anderen Fremdenverkehrsbetrieben.

Was will uns so ein Schild wohl sagen?

Wir bedienen sie auch, obwohl wir sie nicht mögen!
oder
Früher waren sie nicht willkommen, aber wir sind draufgekommen, das sie ganz schön viel Kohle haben an die wir jetzt wollen!
oder
Wir würden auch Leprakranke akzeptieren!
oder
???

Also ich meide solche Lokalitäten nach Möglichkeit, weil ich mich trotz des Schildes dort nicht wirklich willkommen fühle.

Grüße aus Linz
Strong

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Neues UPDATE (27.08.06) hinsichtlich Touren :
WALDVIERTEL - WACHAU

über garageneinstellmöglichkeiten, trockenräume, oder auch vergünstigte preise bei übernachtungen…

man sieht ja auch öfter „busse willkommen“, was für mich soviel heißt, daß ein großer parkplatz vorhanden und sie auch 50 personen auf einmal verköstigen können.

wie es in der praxis dann wirklich aussieht, merkt man (leider) oft erst wenn man dort war…

lg, mo

Früher war das leider so und wir waren nicht überall gerne gesehen…natürlich unverständlicherweise!"gg

Heutzutage macht man mit „uns“ in jeder Branche viel Kohle, ob das die lächerliche Autobahn-Vinette für Motorräder, professionelle Abzocke auf motorradfreundliche Strecken, voll übertriebene Augenauswischerei mit dem „E-Zeichen“ auf Teile (zB.Blinker) oder eben ein „Bikerfreundliches“ Lokal ist…

Schröpfe die Gans solange sie noch Fleisch hat!

oder andere Unterkunftsmöglichkeiten die etwas anbieten so wie du beschreibst, da sage ich ja eh nichts.
Aber was macht einen grindigen Gasthof bikerfreundlich. Für mich ist das nur ein Zeichen, dass wir früher bei dem, wie ein Hund, draussen bleiben mussten.

Grüße
Strong

man darueber nachdenkt hast Du vollkommen recht! Hm, werde solche Lokale jetzt wohl auch eher meiden. :wink:

…viele dieser Lokale haben sich erst „bikerfreundlich“ eingerichtet, als sie merkten, dass sie im Sommer nur mit den Wanderer und im Winter mit den Schifahrern, zu wenig zu verdienen ist!;0)

Bestätigt wurde meine Meinung durch den letzten Beitrag im TV, wo mit HD’s durch die Alpen gefahren wurde, da ein „bikerfreundlicher“ Wirt interviewt wurde und er es offen ansprach!

Mir erscheint soetwas als scheinheilig…aber Geld stinkt nicht und anderte machen viel schlimmere Sachen, nur um an Geld zu kommen!;0)

Gruß Harry

daß nicht alle gleich sind,

des is wohl überall so sein, wenns wo was zu holen gibt, wollen alle ein stück abhaben…

ich kenn einige betriebe, die sind voll und ganz auf biker eingestellt, selbst im winter beim schifahren kriegst da spezialangebote
die zb :
[url=http://www.motorrad-hotel.com/new/start.php?site=home]http://www.motorrad-hotel.com/new/start.php?site=home[/url]
ich glaub, die haben sich das prädikat „„biker willkommen““ mehr als verdient

aber, wie gesagt, draufkommen tut man nur, wenn man mal dort eingekehrt und schaut, wie genau der wirt das nimmt…

lg, mo

… vielleicht net ganz so eng sehen. Die Erlebnisse, dass manche das Geld nicht nehmen wollen, die hatte wohl schon jeder.

Das Schild selber muss kein schlechtes Zeichen nicht sein – vor allem was Unterkünfte angeht. Gibt ja nix gegen einen abgesperrten Parkplatz oder eine Garage einzuwenden. Da gibt’ s dann auch noch die ganz positiven Beispiele, wo es noch eine Schrauberecke gibt, Dir der selbst fahrende Wirt auch noch ein paar Eingebornen Tipps zukommen lassen kann usw. usf. Sollte also net so pauschaliert werden.

Gibt sicher auch die negativen Sachen, wo ein geldgieriger Gastronom erkannt hat, dass die zweirädrige Fortbewegungsmethode nicht gleich bedeutend mit finanziellem Armutszeugnis ist. Bei längeren Touren sollte man sich aber eh imho vorher schlau machen.

TagDereh

…„fahrradfahrer wilkommen“, nur wissen das die " taferlschreiber " ned wirklich.
wäre interresant, wenn so eine lokalität von richtigen bikern ( amerikanische rockern ) heimgesucht würde :-)).
schnell wäre das taferl wieder auf " motorradfahrer wilkommen " umgeschrieben, und dazu käme noch der hinweis " no colour, no patches ".

aber was solls ich meide auch " bikerfreundliche gastbetriebe ", wenn ich sie nicht kenne.

ich denke das von anderen geschreibene " zawegen der kohle " gilt nicht für alle " bikerfreundlichen betriebe "

fg
helmut

…sind sicher die Lokale, die schon immer bikerfreundlich waren und/oder die Lokalitäten, wo der Chef/Chefin selbst einspurig unterwegs ist!

Ich kann mich aber an viele Lokale erinnern, die am Liebsten das Schild „Closed“ an ihre Türe gehängt hätten, als wir uns einparkten…

Natürlich werfe ich nicht alle in einen Topf, aber viele…

Gruß Harry

aber wie kennt man des im vorbeifahren ??

bleibt wohl nur der selbstversuch :-)))

lg, mo

vor jahren war´s zb. ganz schlimm im restaurant am salzburgring, unfreundlich und unverschämt bis zum geht nicht mehr.
haben sogar mal (20leute) das lokal verlassen, weil das personal so unfreundlich war.
ich war dann immer selbstversorger, weiß nicht, wie´s jetzt aussieht.
hat´s da nicht sogar mal eine eigene broschüre gegeben über die bikerfreundlichsten lokale ? glaub, ich kann mich da an so was erinnern
lg, mo

mir die nach Möglichkeit vorher im Netz an und buche dann.

deine ‚richtigen‘ biker so gern als fahrradfahrer erklären lassen? :wink:

heisst für mich einfach dass wir in diesem lokal etc vielleicht einfach ein bisschen mehr artspezifische narrenfreiheit haben und man uns von der persönlichen, nicht unbedingt der monetären, einstellung des inhabers wohlgesonnen ist.

beispiele wie der selbstfahrende wirt mit streckentips abseits der fremdenführer, trockenraum, schrauberecke etc wurden ja schon genannt. auf die schnelle würde mir auch noch eine erhöhte toleranz in bezug auf regenwasser und schmutz von der kombi oä einfallen. es soll ja schon den einen oder anderen unfreundlichen blick vom personal darüber gegeben haben :smiley:

wobei wir vor jahren in kärnten mal in einem landgasthof der deutlich sehr gehobeneren preisklasse (habens erst bemerkt als wir schon drin warn) klatschnass, dreckigund halb erfroren eingefallen sind, uns bei einem günstigen schwarztee die knochen gewärmt und eine spur der umweltbedingten verwüstung durchs lokal gezogen haben - und trotzdem freundlich und zuvorkommend serviciert wurden ohne ein derartiges schild gesichtet zu haben :o)

sind dann meistens die lokalitäten wo du schon im vorbeifahren erkennst, dass es mit dieser wirtschaft dem ende zu geht. gut gehende gasthöfe haben einen derartigen hinweis nicht nötig.

die Motorradfahrer sind inzwischen interessant geworden, eine Zielgruppe die noch Geld haben muß,
sozusagen die Arbeit hat, Geld verdient und somit solches auch ausgeben kann.
Nach einer Zielgruppenanalyse, ist ganz schnell ein Schild gemalt (Biker willkommen).

Beschilderung war meines Wissens ein anderer: Es gab Zeiten, wo „Biker“ (Motorrad und Mopedfahrer gleichermassen in der Gruppe, nicht einzelne) nicht gern gesehene Gäste waren (waren als „Rocker“ verschrien die nur Krawall und Schmutz machen). Und da gab es einige wenige Gastwirte, die sagten dass diese Gruppe von Personen auch Gäste sind und in ihren Betrieben NICHT ausgegrenzt werden. Dies taten sie mit der Beschilderung „BIKER WILLKOMMEN“ kund, und wir wussten, dass man dort einkehren kann, ohne schief angesehen zu werden (80er-Jahre). Heute sind sicher einige auf den finanziellen Zweck aus (das bemerkt man aber bei der Einkehr), aber sicher nicht alle.

mfg wogi

solche erfahrung habe ich schon einige male gemacht…


lg, da chris
http://www.bikerl.at