…nur noch eine Reifengröße samt Geschwindigkeits- u. Belastungsindex ohne Fabrikatsbindung ist im neuen „Schein“ eingetragen.
ENDLICH, wie bei 99% der Autos auch. Größe, Speed- und Belastungsindex und freie Wahl des Reifens. Das ist verbraucher- und händlerfreundlich.
Wieso stiftet Verwirrung wenn man mit ABE oder EG-Typgen. andere Reifen montieren darf ? Druff dammit und die ABE mitführen, wo liegt das Problem ?
WO bitte liegt der unterschied zwischen Fabrikatsbindung und Markenbindung ??? Fabrikat „Michelin“, oder Marke „Michelin“ ähm…?
Es sollte hier wohl die Typenbezeichnung (mit Kennbuchstabe und Unterkennbuchstabe usw.) unter der Marke verstanden werden ?
Warum schon wieder Probleme kreieren, endlich ist das mit den Reifen vereinfacht, nun wollen die Ersten schon wieder weitergehende Spezifizierung.
Deutsche kommen mit Vereinfachung eben nicht klar.
…und so ein Aufenthalt in der Polizeikontrollstelle kann doch ganz nett sein, oder ?
Guude,
Tom
Hi Tom,
da hast du sicherlich Recht.
Ich denke auch, daß hier in D das bisher überreguliert wurde.
Je einfacher, desto plausiebler…und dann wirds auch befolgt.
Na ja - bei den Reifen könnte man dem Ganzen wohl etwas positives abgewinnen.
Mein Arbeitskollege fährt ein Wohlmobil mit x Eintragungen - wie wohl so mancher Mopedfahrer auch. Die Jungs umd Mädels von der Zuslassungsstelle haben das mit der Eintragung überhaupt nicht hinbekommen. Sein neuer Brief hat somit keine Eintragungen mehr. Die nächste Polizeikontrolle wird bestimmt lustig…
Mich persönlicht wundert es, welche Dinge bereits EU-weit geregelt sind und welche nicht. Als wäre nichts wichtiger wie dieser behämmerte KFz-Brief. Das ist doch mindestens Prio 23. Kommt mir vor als ob jemand, der mit seinem Auto zum TüV muss die kleinen Steinschlagschäden an der Motorhaube austupft, während der Unterboden quadratmeterweise Löcher hat.
Aber das ist ja kein politisches Forum…
Gruß Speedy
Hi Speedy,
das mit den Eintragungen hätt ich mir an Stelle deines Kumpels nicht bieten lassen.
Das wollten die bei einem meiner Fahrzeuge auch machen.
Hab dann so lang da Terror gemacht, bis alles eingetragen war.
Und was das politische Angeht…nun, wenn wir politische Entscheidungen die Motorradfahrer im besonderen betreffen nicht in Motorradforen besprechen…wo dann?
In einem reinen Politikforum kratzt das doch niemand…
Hallo, ist das tatsächlich generell so ??
Für alle Marken und alle Modelle ??
Keine Markenbindung der Reifen im neuen Schein bei allen Motorrädern??
oder gibts da ein aaaaber…
Dann hätte ich mir letztes Jahr, die Aktion mit der Markenbindung austragen, sparen können.
Gruss Andree
Servus Andree,
Du mußt schon den dazugehörigen Bericht in MOTORRAD Heft 4, S. 120/121 lesen ! Dort ist alles noch mal erläutert, aber unter anderem heißt es, „Die Markenbindung ist in Deutschland freiwillig, und viele Hersteller sehen inzwischen davon ab“ und dann gehts irgendwann weiter „der Interessenverband der Motorradfahrer (IVM) drängt jetzt beim Bundesministerium darauf, daß die Markenbindung…wieder in die Zulassungsbescheinigung aufgenommen wird…“
Ob die da wirklich für alle sprechen ??
Wir tun uns halt mit Vereinfachungen schwer, und viele haben haben die Argumentationstotschlagskeule immer in der Tasche. Denn merke wir sind umgeben von Bedenkenträgern. Somit wird es sicherlich immer ein „aber“ geben…und es wird sich nie etwas bessern in Deutschland, Gesetze, Verordungen, Vorschriften, Verbote…
Auch wenn sonst alles den Berg runter geht, darin sind wir wirklich mal Weltmeister !
Servus, Tom
Hallo Tom,
vielleicht kaufe ich mir mal wieder ein Motorrad Heft, vermutlich aber nicht.
Der „Interessenverband der Motorradfahrer“ drängt auf die Wiedereinführung der Markenbindung in die Papiere
:
:
: :wallb:
Der größte Schwachsinn der Zulassungsgeschicht geht zuende und der „Interessenverband der Motorradfahrer“ drängt auf die Wiedereinführung der Markenbindung in die Papiere
Unglaublich
Sollte wohl besser „Interessenverband einiger Motorradfa… ähh …Motorradreifenhesteller“ heißen.
Gruss Andree
Hallo Andree,
das ist natürlich ein Fehler
Dann könntest Du zum Beispiel lesen, dass der IVM nur dann auf die Eintragung drängt, wenn vom Hersteller noch eine Markenbindung vorgegeben wird. Und dies nicht, um die Markenbindung künstlich am Leben zu erhalten, sondern um die im Artikel geschilderten Probleme zu vermeiden. Das führt jetzt aber zu weit …
Ach so: Der IVM - steht auch im Artikel, aber an anderer Stelle - ist übrgens der Industrie-Verband Motorrad.
Allora: Bei komplizierten Themen hilft genaues Lesen.
Nix für ungut Grüße
Norbert
Auch ein alter Hund lernt noch dazu, „Industrie-Verband-Motorrad“. Okay Asche auf mein Haupt.
Fest steht doch, daß wenn diese Neuerung richtig vorbereitet worden wäre, hätte es im Nachhinein nicht zu soviel Unklarheiten kommen müssen.
Aber das sind immer solche Schnellschüsse die auf Grund von irgendwelchen Schlagworten, hier war es wohl „Fälschungssicherheit“,
völlig übereilt und wenig durchdacht ins Leben gerufen werden.
Dabei sind solche Arbeitsgruppenfuzzies richtig gut bezahlt…
Kaum krachen ein paar Hallen zusammen sollen alle nun überprüft werden.
Bei einem Transporter reißt es bei einem Unfall den Motor raus, schon sollen alle mit Tempolimit belegt werden.
Bei irgendeinem geht der Benzinersatzkanister in Flammen auf, schon sind alle brandgefährlich und müssen mit einer Sicherung versehen werden. U.s.w., u.s.w
Ich vertrete seit Jahren die Meinung, daß ein gutes Motorrad jeden Reifen (in der vorgesehenen Größe mit entsprechendem Geschwindigkeits- und Tragfähigkeitsindex) verkraften muß.
Das Fahrwerk ist dementsprechend sicher auszulegen. Der Reifenhersteller hat einen Reifen zu liefern, der die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Deswegen können trotzdem „Sport-“ und „Tourenreifen“ angeboten werden, aber mit beiden Paaren muß die Maschine normal fahrbar sein, der Kunde hat dabei die Möglichkeit gewisse Prioritäten zu setzen. (Haftfähigkeit contra Laufleistung)
Nun, was meint Ihr dazu ?
Gruß, Tom
Hallo Tom,
ist genau richtig.
Ausserdem muß ein Reifen ja schon bestimmte Eckwerte erfüllen. Höchstgeschwindigkeit, Tragkraft, Dimension, Bauart ergeben sich ja schon aus der Reifenbezeichnung. Wenn das passt, sollte das Moped auch zu fahren sein.
Bei älteren Modellen mit Markenbindung, hat man nicht selten Probleme gehabt, einen moderneren Reifen eingetragen zu bekommen oder "ne UBB beizubekommen.
Gruss Andree
PS
zu IVM, mußte so sein, konnte mir nicht vorstellen das ein Verband von Motorradfahrern so was fordern würde.
Ja aber 100%!!
Und der Rest regelt sich dann sowieso durch Kaeufererfahrungen und Testberichte, i.e. ob ein Reifen allgemein gut zu den Maschinen passt oder nicht. Ein Reifen der auf vielen Maschinen problemlos laeuft wird sich einfach viel besser verkaufen.
Ja hallo, hab mir das zu Herzen genommen! Meine erste Motorradzeitung seit ewig. ![]()
Hab"s mir genau durchgelesen.
Es ändert sich natürlich grundlegend erstmal gar nichts!
Ein Hinweis unter Ziffer 22 auf die Markenbindung und alles ist wieder beim alten. UBB mitführen usw…
Auch wenn ich in anderen Foren schon gelesen habe, dass die Zulassungsstellen diesen Eintrag nicht vorgenommen haben, vermutlich aus Unwissenheit oder einfach vergessen. Wird sich wohl auch nach kurzer Eingewöhnungsphase einbürgern, diesen Eintrag vom alten Schein zu übernehmen.
Für alte Mopeds mit Markenbindung bleibts also beim Alten.
Was ich nicht verstanden habe
Was, wenn ich bei meinem Moped hinten zwei verschiedene Dimension eingetragen habe. Ich habe aber keine CoC vom Hersteller.
Wie sieht"s da mit der Eintragung im Teil1 aus?
Wenn ich das richtig sehe, passt nur eine Dimension in den Teil1.
Was brauche ich für alle weiteren wenn ich keine CoC habe?
Gruss Andree
Völlig richtig! Reifenbindungen - außer hinsichtlich der Dimensionen und Geschwindigkeits- und Last-Indizes - zeugen von ingenieursmässigem Unvermögen der Fahrwerkshersteller, kommen aber der Gängelungswut unserer Behörden ausserordentlich entgegen.
Ein Motorrad muss in seinem möglichen Geschwindigkeitsbereich mit jedem für diese Geschwindikeit zugelassenen Reifen der richtigen Grösse ruhig und sicher „liegen“, Reifenhersteller müssen IMHO ihre Reifen mit allen hierfür in Frage kommenden Fahrzeugmodellen testen.
Mit „Reifenbindungen“ wurde dieser Test- und Kostenaufwand aber bisher einfach eingespart, eine Festlegung auf einen Reifen/Hersteller war wohl einfach billiger. Zudem man als Motorradhersteller mit dem speziellen Reifenhersteller im Gegenzug auch kostengünstige Erstausrüster-Verträge abschliessen, und ihm das Reifen-Nachrüstgeschäft für den abzusehenden künftigen Fahrzeugbestand garantieren konnte - eine Hand wäscht die andere…