hi leute!
ich weiß schon, daß diese frage hier im forum etwas ungewöhnlich ist… aber mich interessiert schon, warum die meisten biker bei ihren ausfahrten (auf öffentlicher straße) so wild am gasgriff drehen.
ich lese da auch immer berichte von unfällen, wo biker die herrschaft über ihr gefährt verlieren…
wo ist da der „kick“ dabei…
was empfindet ihr wenn ihr euch wie die henker in die kurven schmeißt oder übern ochsattel, durchs höllental, etc… wie die gesengte sau fährt…
heute stand schon wieder in der zeitung, daß sich ein beiker im höllental eingebaut hat…
ist das so toll, auf teufel komm raus sein leben zu riskieren, oder hab ich die ganze biker-mentalität (oder wie man das nennen soll) bis heute nicht kapiert…
meine lieben bikerfreunde (die wissen wen ich meine) habens nicht leicht mit mir, ich weiß schon… aber ich trau mich nicht, so ohne rücksicht auf verluste, duch die gegend zu fahren…
ich weiß auch, daß die meisten von euch jetzt den kopf voll unverständnis schütteln und mich nicht verstehen, aber wissen möchte ich es trotzdem…
glg
andi
Ps: necesse est cum insanietibus fuere, nisi solus relinqueris. (du mußt mit den rasenden rasen, wenn du nicht allein gelassen werden willst. ![]()
lasse ich die Sau raus,egal was die Leute von mir denken,ich persönlich glaube das die Biker unter uns keine Engerl sind.
Gruß der don
is alles relativ
hmm, in meinen anfangszeiten
dreh immer brav am gas!!!
„ggg“
Motorrad ein Fell, die andern einen Rasen!i!
Dich interessiert:
warum die meisten biker bei ihren ausfahrten (auf öffentlicher straße) so wild am gasgriff drehen.
Ganz einfach:
Weil sie es können! *fg
Nein ehrlich, hast Du keine 5 min, wo Du es wissen willst? Egal was!
LG Alex
und schnell engerl werden…
lg
andi
und wie? bitte schön…
die kenn ich von meiner partie schon auswendig… die nummerntafeln noch nicht…da sind sie zu schnell weg von mir… ggg
und immer noch gerne am Gasgriff,
aber es macht einen Unterschied, ob kontrolliert
oder unkontrolliert und Pech kannst auch beim
Tourenschwuchtln ham.
und warum…
danke jetzt weiß ichs… ![]()
… es will ja keiner in der Kurve mangels Geschwindigkeit auf die Seite plumpsen
Rasen ist eine Definitionssache – ignoriere beispielsweise an den angeführten Orten konsequent den 70er.
Die Frage ist immer, wie viel Reserve noch da ist (Dreck auf der Piste, diverse Dosen-Treiber im Frischluft-Rausch usw. usf… Wenn der Polster stimmt und man an nicht mit vollem Karacho im Blindflug unterwegs ist = kann & soll schon ein bisserl flotter sein, aber wohl gemerkt, da wo es geht. Und genau das ist die 1er Frage – wenn man sich manchmal am Gscheid (von der St. Eiermärkischen Seite aus) anschaut, wie es da die Leutz Richtung Prein zaubert ….
Meine Philosophie ist wohl net so falsch. Hatte in mehr als zehn Jahren & ca. 120 TKM erst einen Ausrutscher und bin sicher eher der flotten Fraktion zuzurechnen. Die Leutz, die mich abhängen, sollen ihrer Todessehnsucht freien Lauf lassen …
TagDereh
P.S. EHE = ere humanum est - & damit sind meine Latein-Kenntnisse auch schon erschöpft
es gibt mehrere Erklärungen. Nachahmungstrieb? Manche sehen im TV ein Rennen und glauben vielleicht, sie können das auf öffentlichen Straßen auch umsetzen. Geltungstrieb? Andere herzubrennen brauchen manche möglicherweise um ihre Komplexe zu kompensieren. Mangelnde Erfahrung? Nicht jede Kurve verträgt jede Geschwindigkeit - aber einige müssen das erst schmerzlich erfahren, bevor sie es behirnen (bin da keine Ausnahme, leider). Oder nach Rudyard Kipling (Die Dschungelbücher): „den Tod am Barte zausen“? Selbstüberschätzung? Materialüberschätzung - insbesondere hinsichtlich Bremsen? Oder einfach nichtkapieren der physikalischen Gesetze, wie z.B. Zentrifugalkräfte? Ein weitläufiges Thema, find ich. Aber obwohl ich heut 240 km unterwegs war, sind mir keine Suizidos entgegen gekommen. Und die vor mir hab ich vermutlich nicht eingeholt. Und am Josefsberg hab ich einen mit 'ner Hornet hergebrannt (hab eh ein schlechtes Gewissen). Aber das war keine Kunst mit meiner 15 Jahre alten Enduro und 140 kg Lebendgewicht - ohne Leder - meine Bodenhaftung ist nahezu unnachahmlich! Verwerflich, so eine Fahrweise! Werd mich zusammenreissen, ich versprechs. Aber manchmal kommt halt die Erinnerung durch, und dann muss es raus …
lg
Ed
aber noch nicht wie es in der nächsten welt aussieht…da hab ich noch zeit…
können, ja viele glauben es zu können und dann wissen sie auch WIE es dort drüben ist…
lg
andi
genommen fährt ja auch keiner „ohne rücksicht auf verluste“, sondern denkt das risiko genau einschätzen und kontrollieren zu können. und das ist schwachsinn, grad auf der strasse. es geht auch keiner ans limit, weil es gar keiner kennt, dazu müsstest regelmässig drüber gehen und auf der schnauze liegen.
viel besser ist es (zu sich selbst) klipp und klar zu sagen: „ok, fühl mich gut, ausgeschlafen, taugt mir heute, jetzt drück ich an, riskier meine gesundheit und mein leben für zehn minuten hetz. aber wenn (etwa im höllental) ich mich verschätze, kommt das grosse aua mit allen konsequenzen. und natürlich riskiere ich auch ganz bewusst dass der deckel weg is. also: keine fehler machen auf den nächsten kilometern“.
also tu dir nix an, lern und trainier (wichtig!!!), schau dir was ab (etwa beim alten abbatschen) und fahr so schnell wie es dir taugt, alles andere ist bullshit. wenn deine leut dich frotzeln, is das so, das prägt ;-).
lg
öarp, dem das strassenfahren nimmer taugt
vor zwei wochen…
da hats mich geschmissen…
war auch eine erfahrung…
nicht um pech! des gibts nur im glücksspiel oder wenn dir vielleicht ein auto bei der ampel in dein stehendes moped reinkracht.
wennst aber mit 180 sachen dahindüst und eine gefahr nimmer dabremst oder ausweichen kannst, is des afoch nur deppat!
auch machts an unterschied ob ich mich mit 100 einbau oder mit 180, schon allein wegen die physikalischen kräfte!
lg, bettina
dann paßt es…
wünsch dir noch viele tausen unfallfreie km… und wennst mich wo überholst… dann grüß mich ggg
lg
andi
nitimur in vetitum semper, cupimusque negata. (wir streben immer nach dem verbotenen und wünschen uns das versagte)