Sowas von egal

Gestern gegen 17.30 Uhr ist mir ein unverständliche Situation untergekommen:

Bin Richtung Neuhofen von Traun kommen mit dem Käfig gefahren. Bei der großen Ampelkreuzung beim Haidcenter, lag eine 125er Vara. Dürfte ihr beim anfahren, oder anhalten umgekippt sein.

Dutzende Autos sind vorbeigefahren, und keiner fand es der Mühe wert, anzuhalten um der BikerIN zu helfen. Diejenigen die hinter ihr waren, haben ausgeschert um schnellst möglich daran vorbeizukommen.

GSD war es keine 1000er Vara - sonst wäre die Anstrengung beim Aufstellen auf meine alten Tage wohl erhlich gewesen :wink:

Bleibt nur zu hoffen, dass jene Käfigtreiber nie eine Panne haben, wo ihnen keine Sau hilft…

Soviel zum thema Hilfsbereitschaft im Straßenverkehr - traurig!

lg
da chris
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Vor etwa vier Wochen.
Ich brauchte einen neuen Regler, Cagivakrankheit, lässt sich aber mit einem
vernünftigen Regler lösen.
Also Probefahrt im Umkreis von 20 Kilometern, bin ja vorsichtig.
Mußte dann unterwegs Tanken und dabei sprang auch der Motor einwandfrei an.
Nach etwa 250 Metern fängt der Motor zu husten an und stirbt plötzlich ab.
Keine Kontrolleuchte brennt mehr.
Also das Bike 12 Kilometer nachhause geschoben.
Warum??? Nun,sicher, ich hätte aus der Firma unseren Transporter holen können,
aber ich wollte einfach mal sehen, was passiert, wenn ein Biker sein Motorrad auf der Strasse schiebt.
Quasi, wie es mit der Hilfsbereitschaft aussieht,
nebenbei ein kleiner Fitnesstest.
Keine Sorge, es ist nix passiert. Dutzendweise im Pulk, einzeln oder im Doppelpack sind die sogenannten Biker vorbeigefahren.
Selbst ein Käfigfahrer mit Motorradanhänger, erkennbar an der Schiene, fuhr vorbei.
Es interessiert keinen mehr, wenn einer eine Panne hat.
Zwei zwanzigjährige blonde Schönheiten hielten mit dem Auto an und fragten wegen Hilfe.
Ich meinte nur , ja, ein Königreich für ein Glas Wasser, es war ziemlich heiß.
Die Mädels fuhren nachhause und holten mir eine Flasche Mineralwasser.
Bei einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass sie mit Motorrädern nichts am Hut hatten,
trotzdem wäre ich jetzt gerne um 20 Jahre jünger gewesen.
Eine Frau in den vierzigern hielt auch noch an und bot mir ihre Hilfe an, da hatte ich aber nur noch 1 Kilometer
nachhause. Als sie wieder anfuhr, prangte ziemlich groß am Heck des Wagens „Ducati“.
Das nur nebenbei.
Der Gag, ich hatte 20 Minuten vorher bei einem KTM-Fahrer angehalten, der auf seinen Kickstarter am Strassenrand eindrosch
und habe ihn darauf aufmerksam gemacht, es mal mit dem Reservehahn zu versuchen.
Er konnte seinen Weg fortsetzen.
Vor dreisig Jahren, als ich mit dem Biken begann, bist du keine zehn Minuten gestanden, ohne Hilfe.
Damals gab es allerdings noch den gelben Schal,
den jeder kannte.
Ich frage mich, warum wir uns eigentlich noch mit der Linken grüssen, ist es nur noch schick und keiner
denkt mehr an Hilfe.
Wenige Ausnahmen bestätigen sicher die Regel.
Wie es bei EUCH in Österreich ist, kann ich nicht sagen, ich hatte noch keine Panne, habe aber auch schon ein paar mal angehalten.
Ach ja, der Grund für die Panne, die neue Gelbatterie funzte nicht.
Ich werde aber weiterhin anhalten, wenn ein Motorrad am Strassenrand steht, bzw. etwas passiert ist.
Gruß James

von dem habe ich überhaupt noch nie gehört…

Ich bin zwar auch gsd noch nie irgendwo gestanden, aber von so manchen liegengebliebenen habe ich bereits des öfteren gesehen, das da schon ein „„gewisser““ zusammenhalt ist.

Aber wie gesagt, es war mir unverständlich, dass gerade bei der hauptzeit, wo wirklich viele autos da waren, keiner EINZIGER sich erbarmte, hand anzulegen.

Aber unter den autofahrern ist es ja genauso. Mir sprang einmal das auto auf der tanke nicht an - ich ging zu einem anderem autofahrer, und fragte um starterkabel. er gab sie mir freundlicherweise, aber sagte ebenfalls dazu: „„ich geb sie dir zwar, aber wegstarten tu ich dich nicht““ - klar, ist nur, wenn der gnädige herr selber nicht mehr weggkommt…

Die ganze Aktion dauerte nichtmal eine minute, und bedarf auch keiner sehr großen anstrengung - das ist was mich daran stört…

lg
da chris
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und beim fahren, wo er hingehört, um den Hals.
Unsere Bikes waren ja noch etwas anfälliger,
wenn ich da nur an die Zündung von der Honda CB750 four
denke.
Also, bei einer Panne den Schal runter und um den Lenker gebunden, hat nicht lange gedauert und Hilfe kam.
Funktionierte jedenfalls bei mir immer.
Im allgemeinen denke ich, dass die meisten nur noch Egoisten sind und nur noch an sich selbst denken.
Aber keine Sorge, die Zeiten werden schlechter und der Zusammenhalt kommt dadurch zwangsweise wieder.
Meine Meinung.
Ich helfe jedenfalls jedem, egal welche Marke, dass übrigens auch so ein Übel ist.Motorrad bleibt Motorrad,
da sollte die Marke keine Rolle spielen.
James

kann es sein, dass du das komma zwischen 1 und 2 vergessen hast?
wie lange schiebt man da? 5, 6, 7, 8 stunden oder mehr?
lg,
hubert

12 Kilometer und es dauerte genau drei Stunden und eine viertel. Ich sollte evtl. dazuschreiben, die Strecke ist absolut eben und geht der Donau entlang.
Sonst hätte ich es nicht gemacht.
Es war mir im nachhinein die Sache wert.
Gruss James

ist es eine selbstverständlichkeit, zumindest anzuhalten, und fragen, ob man behilflich sein kann - das haut keinem einen stein aus seiner krone raus - und wenn man mit dem bikerl untwerwegs ist, ist man seltenst zeitgebunden…

aber du hast recht - die zeiten werden schlechter. aber damit rechnen würde ich nicht, das der zusammenhalt gesteigert wird - davor tritt der effekt des überlebensinstinktes ein → jeder ist sich selbst am nächsten.
Leider muß man schon sagen…

Aber des mit dem Schal war a hervorragende idee!

da chris

habe einmal versucht, meine 12er aus der tiefgarage zu schieben. nach 10m, also der halben strecke, bin ich verhungert.
lg,
hubert

Der Eine schiebt 12 Km und der Andere ist beim ÖAMTC oder ARBÖ Mitglied, tätigt einen Anruf und wartet sitzend auf die kommenden Helfer!

Thats Life!

Gruß Harry

Jo, mit dem müssen wir uns leider abfinden :frowning:

lg
da chris
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passierte mir in regau, ampel rot eine blondine mit suzuki 1000 bleibt stehen, bike fällt ihr um. ich war im vierten auto hinter ihr, aber der erste, der ausgestiegen ist, in den drei autos vor mir, nur schadenfrohes lächeln. (der zweite und auch einzige der noch geholfen hat war der lenker meines autos) ps.: blondine war nicht bös gemeint und ich währe da auch lieber noch 30 jahre jünger gewesen. lg. tabo

na weil das bike so schwer war. hahaha. lg. tabo

bei Engelhartszell schon vergessen ? Der hat die Starterkabel auch nicht herausgerückt . Erst als ein Mädel gefragt hat , hat er sie ihr geborgt.
Traurig aber wahr !
Peter

nicht, aber die sollen auch mal wo liegen, wo keiner hilft…

jaja, die blondinen tuns fast jedem an ggg

lg
da chris
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wußte ich schon als ich meinen Beitrag geschrieben habe,
trotzdem du den Hintergrund sicher verstanden hast.
Witzbold, es sei dir vergeben.
Gruss James

…Gott nie!

Gruss vom Witzbold, der aber sicher nicht 12 Km geschoben hätte!

…an an samstag nachmittag im mühl4tel …

Schieben is wahrscheinlich schneller.

Als ich auf der AB das erste mal liegenblieben bin (kette gerissen) sind 2 autofahrer stehngeblieben,einer hat mir sogar mit werkzeug ausgeholfen.

Aber leider is des die Ausnahme,das 2te mal (leerer Tank) is KEINER Stehengeblieben…

Vielleicht hams aber alle gewusst das ich zu blöd war die Reserve zurückzudrehn gg

…3 1/4 Std. habe ich noch nie warten müssen!

Die längste Wartezeit hatten wir, als sich mein Freund Walter einbaute und ein Kumpel aus Wien, mit seinem T4 anreiste…2 Std. und da warteten wir auch nicht wirklich, denn der Walter wurde von der Rettung abgeholt und wir fuhren weiter.

Gruß Harry

das gleiche.
Auf der A92 von München nach Deggendorf
war die Tankanzeige ausgefallen.
Hätte ich gewußt, dass ich über drei Stunden
warten muß,7 Kilometer zur Tanke schieben, geht sicher schneller.
Ohne Defekt, hätte ich den Einsatz bezahlen müssen.
Gruss James