Sozialhilfe

Sozialhilfe für meinen Hund …

Mein Hund
Ich ging heute Morgen zum Sozialamt, um dort meinen Hund für Sozialhilfe anzumelden.
Zuerst sagte die Dame: „Hunde kriegen keine Sozialhilfe“!

So erklärte ich ihr, dass mein Hund
-schwarz,
-arbeitslos,
-faul ist,
-nicht Deutsch kann,
-keinen Anhaltspunkt hat, wer sein Vater ist
und keine Dokumente vorweisen kann.
Auf mein Drängen schaute sie in ihrem Buch nach, um zu sehen, welche Voraussetzungen für eine Sozialhilfe in Österreich erforderlich sind.

Was soll ich euch sagen: Mein Hund erhält seine erste Überweisung am nächsten Freitag.
Österreich ist ein gutes Land…

Bei welcher Bank is denn dein Hund xD

ja sowas von voll witzig. :sob:

wohl unbestrittene tatsache ist, daß Ö ein paradies für sozialschmarotzer ist, egal welcher herkunft und hautfarbe…
sad but true :rage:

frage ist, wie man sozialschmarotzer definiert?

welche die auf kosten der allgemeinheit leben? nun - dann sind wohl die bankmanager, die milliarden in den sand setzen und bankenhilfspaketslawinen lostreten, trotzdem aber ihre boni bekommen, ebenfalls sozialschmarotzer…oder? :grin:
oder jene, die durch ihre korruptionsbereitschaft öffentliche bauprojekte um ein vielfaches teurer machen, auch?
oder die herrschaften aus der politik, die sündteure dienstwägen samt chauffeur beanspruchen und des net nur für die dienstfahrten?
oder, oder, oder…

aber mit den entsprechenden umgangsformen und an repräsentativen zwirn kann man sowas schon ordentlich kaschieren… :wink:

i bin ja eigentlich auch ein sozialschmarotzer, weil i krieg jetzt nach 25 dienstjahren immerhin auch 90 euro notstand im monat, weil mei lebensgefährtin ja immerhin an 30 stunden job hat und somit eigentlich ausreichend für mich sorgen könnnen sollt… :eyes:

arbeitslosenversicherung dürf ma aber beide getrennt zahlen…da gilt des kollektiv net. :grin:

und nu? ab in den nächsten lohndumping-job oder was?

so is des. des letzte mal, wo i halbwegs anständig verdient hab, war in die 90er jahr, da hab i mitm nils sein vattern in der druckerei gearbeitet… :grin: :wink:

ja, das fängt schon in der schule an: alles gratis.

dann noch das gratis gesundheitssystem.

die gratis pensionen.

und die gratis polizei die dir auf dein motorrad aufpasst. :sob:

… wenns dir in einem der weitest entwickelsten, sozialsten und sichersten ländern der welt (achtung für kurzdenker: soziale absicherung und sicherheit stehen 1:1 in verbindung) nicht gefällt kannst gern in die usa auswandern, da kriegen die bösen schmarotzer nicht mal eine krankenbehandlung wenns nicht versichert sind.

ich leb für meinen teil weiterhin gerne in österreich und kann unter tag die tür offen lassen - diese locker lässige sicherheit kostet eben steuern.

was willst du damit sagen? das du ein komplexler kleiner nudel bist? (immer angst vor einem großen gerät dass einem die frauen wegpudert?)

grundfreundlichkeit von meiner seite: bei solchen aussagen verwirkt.

richtig. das war so ein jeder-is-jedem-alles-neidig posting, deshalb hab ich mal ausgeholt.

einfach mal lesen - mit belegten zahlen:
derStandard.at

in der krone/österreich/heute wirst du so einen artikel nicht finden, die leben auch von solchen aufreissern.

das nächste problem ist dass manche menschen bares geld (parteiförderung, posten) damit verdienen wählerstimmen über diese falschpropaganda zu lukrieren.
namentlich: HC Strache. ich wiederhole: HC Strache.

diesem haberer ists nicht einmal zu blöd mit falschen Zahlen zu agieren:
http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_integration/migration/438157_Wirbel-um-falsche-Asyl-Zahlen.html

wie man sieht muss es nicht mal stimmen um bei dummen (chemo, wogibiker, + 30% der österreicher) hängenzubleiben. oft wiederholen und gut ist.

tatsache über die usa:
45 millionen essensmarkenbezieher
~50 millionen unversicherte, schneidet sich natürlich mit den essensmarkensbeziehern

und: einem facharbeiter würde es dort bis auf wenige branchen viel schlechter gehen als bei uns.

ich will damit sagen: die kasperl die bei uns arbeiter/angestellte sind und nach einer abschaffung des sozialstaats rufen (weil eben verblendet) wissen nicht dass sie sich damit selber in die working poor unterschicht schicken würden.

sicher kein fehler, wer weiß wie es dem tier bei dir geht.

Profilinfo:
„! FANATIKER (egal in welchem Bereich) SIND IMMER GEFÄHRLICH !“

Kreide gefressen?

es ging dir darum den verantwortungslosen Umgang in Österreich mit Steuergeld witzig darzustellen. :wink:
Das ist gelungen, man kann wirklich darüber lachen.

Ich hoffe ich habe richtig verstanden was du sagen wolltest, ich will ja nicht linker als Lenin sein. :wink:

als Mann kannst sowieso scheissen gehen, weil gefördert wird nur was beim pinkeln hockerlt.
Tough titty!

amen. :wink:

dem ist nichts hinzuzufügen. :cold_face:

jeder siebente bedeutet für Österreich: ~ 1 Mio. Essensmarkenbezieher. Relation verstanden?

Entwicklung: Immer mehr Automatisierung, immer mehr wegfallende Arbeitsschritte für Menschen. Eigentlich KEINE schlechte Entwicklung, wenn es das Problem mit der Arbeitslosigkeit nicht gäbe. Der DM Chef Götz Werner ist zb ein Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens… der Vorschlag soll meiner Meinung nach auch kommen.

Die Zahlen aller Länder zeigen:
Reiche Familien: geringe Geburtenrate
Arme Familien: hohe Geburtenrate

Das mit jedem 5. Kind verstehe ich jetzt nicht - denn auch als Lehrling bin ich bis zum 18. Lebensjahr nicht für mein eigenes Leben aufgekommen. (Quersubventioniert). Schüler sind dann auch Sozialhilfeempfänger?

Bevor ich mich für den dritten Flat Screen, den jährlichen Urlaub und die fünfte Markenuhr selber ausbeute mache ich es auch lieber wie die Kinder der armen Familien.
Warum glaubst ist das so? Glaubst es ist sinnvoll als Friseurin/Regalräumerin 700 Euro zu verdienen und dann fürs Auto (dass du für den Weg zur Arbeit ja unbedingt brauchst) monatlich +300 Euro auszugeben? Ich kann den Leuten immer nur den Tipp geben das nicht zu tun, weil man im Endeffekt draufzahlt und im Billiglohnbereich höchstens selbst erhaltender Sklave spielen kann. Diese Einsicht fehlt zu vielen.

ich behaupte: nicht die Sozialhilfe ist zu hoch sondern die Einstiegsgehälter UND die Wertschätzung für die Person sind zu gering.

das ist die Entwicklung, richtig.

Mein Vorschlag zum Gegensteuern: 35 Stundenwoche als Regel, mindest zusammenhängende Arbeitszeit 5 Stunden, Überstunden massiv unattraktiv machen. „Geldsüchtige“ werden jetzt aufheulen - aber man muss einsehen dass (rein rechnerisch) 10 Leute die pro Woche 3,5 Überstunden machen ein ganzer Arbeitsplatz mit 35 Stunden ist.

die Arbeit aufteilen -> die Leistungspferde mit +40 Wochenstunden müssen dann weniger Steuern an die als faul dargestellten Daheimbleiber bezahlen, die Daheimbleiber haben wieder einen Job. Cool, nicht?

Ja, das dicke Ende sollte kein Krieg sein. „Menschen gegen Menschen“ haben wir jetzt eh schon in der Arbeitswelt.

Da müsste aber zuerst etwas mit dem Lohn passieren!!!
Dann gerne, aber so lange der Lohn, den gestiegenen Preisen NULL angeglichen wird, werde ich so viel arbeiten, wie nötig ist um meinen Standart zu halten, so viel Selbssucht sei mir bitte gestattet!

In einem Punkt widerspreche ich euch.

Die Mittelschicht ist nicht der Garant für das Wachstum, sondern der Garant für eine stabile, demokratische Gesellschaft.

Was die Konsumsucht mit Wachstum in Europa zu tun haben soll, habe ich noch nie verstanden. Eine Gesellschaft wächst wie ein Unternehmen, durch Investitionen. Sei es Infrastruktur, Bildung etc., aber ich habe noch kein Unternehmen gesehen, dass durch mehr Ferien für die Chefs gewachsen ist. Erfolg hängt immer mit Arbeit zusammen (sollte es zumindest :wink:).

Wenn jemand nun noch eine Abwrackprämie für alte Motorräder starten würde, so ist das die reinste Geldverbrennungsmaschine. Wie auch diejenige für Autos… :cold_face: :sob:

Die Kohle hätte man besser in Deutschland für eine verbesserte Bildung ausgegeben. Für die Zukunft und nicht für die Vergangenheit. :cold_face:

Zur Arbeitslosigkeit:
Automatisierung an sich sorgt nicht nur für den Wegfall an ‚alten‘ Arbeitsplätzen sondern auch für die Schaffung von ‚neuen‘ Arbeitsplätzen. Da der Zyklus schneller wird, wird es immer schwieriger, die alten Arbeitnehmer in die neuen Arbeitsstellen zuzuführen… :cold_face:

Zu den Überstunden:
Nicht alle Tätigkeiten kannst du problemlos auf mehrere Personen aufteilen. :eyes:

Gut, rechnen wir mal ein Beispiel:

2.000 brutto alt * (35std/38,5std) = 1818 Euro brutto neu

Wenn man das im Zuge der nächsten Gehaltsrunde macht und man von 3% ausgeht sind das 1872 brutto, lt. bruttonetto Rechner hast dann einen monatlichen „Nettoverlust“ von 1.409 - 1.343 = 66 Euro.

Ich denke um eine Einschleifregelung wird man nicht herumkommen, aber seine Finanzen (wie im Amiland) auf die derzeit geleisteten Überstunden
anzupassen (z.b. bei der Kalkulation für Kreditrückzahlungen) ist grob fahrlässig, davon wird dir jeder Seriöse Berater abraten.

Siehe Subprime Krise, der Startschuss zur globalen Finanzkrise.

Die Konsumsucht ist ein richtiger Punkt. Wachstum und Konsum im VWL Zusammenhang:
Konjunktur: Robustes Wachstum dank Binnenkonsum | ZEIT ONLINE

In Österreich sollen 51% des BIPs von Binnennachfrage gedeckt sein, die Zahl ist aber schon älter. Conclusio: Die Gehaltserhöhungen fließen auch gleich wieder in den Konsum. Angehäufte Vermögen eher in die :wink: Schweiz :wink: oder auf die Caymanns.

Leider Falsch: Gebildete Bürger kaufen nicht jeden Scheiß, daher sind gebildete Bürger schlecht fürs Wachstum. :cold_face:

So ist es. Und ein weiteres Geheimnis: Nicht jeder ist zum Atomwissenschaftler geboren, nicht jeder zum IT-Profi oder Maschinenbauer.

Es wird immer Leute geben die am liebsten und besten manuelle Tätigkeiten verrichten oder nicht (mehr) umlernen wollen. Da schließe ich mich jetzt ein, will mit 50 keine Umschulung zum Datenbankhaberer machen weil es gerade für die nächsten 6 Jahre IN ist.

Das stimmt nur für Hochqualifizierte. Das Management soll da natürlich ausgenommen werden. Die jetzige Situation mit den oben geschilderten „All In“ Verträgen für einfaches Fußvolk (ohne Personalverantwortung) ist als Lohndumping zu verstehen.

Bei produzierenden Betrieben sieht die Sache dann aber anders aus. Derzeit werden Spitzen ganz einfach mit der Zitronenmethode für die Stammbelegschaft abgedeckt. Auspressen.

Eigentlich mag ich die Zeit, aber der Artikel geht mir auf den Wecker, da wird wild Konsum, Investitionen etc. zusammengewürfelt. :cold_face:

Klar sorgt Konsum für Wachstum, aber leider nur kurzfristig und nicht längerfristig… :worried:

Der grösste Schwarzgeldhof sind die USA selber. Und auch Österreich ist in der Beziehung eher scheinheilig als mit Heiligenschein. :wink:

:grin: :grin: :grin:

Das mag ich bezweifeln, die schliessen dafür jede auch noch so lächerliche Versicherung ab. :sunglasses:

Manuelle Tätigkeiten gibt es immer und wird es immer geben. Deine Triumph wird auch noch in 20 Jahren repariert werden müssen. :wink:

Daneben in unserer Gesellschaft wird der Megatrend (ich weiss, BWL-Bullshitting) die zunehmende Alterung sein. Altenpflege wird auch massiv zunehmen. :eyes:

Management? Bin ich im Management? Danke für die Beförderung. :grin:
Es gibt viele Tätigkeiten, z.B. im IT-Bereich, wo nur einer gleichzeitig an etwas arbeiten kann. Da gibt es automatisch Arbeitsspitzen. :eyes:

Nein, früher gab es das nie. Da wurde einfach das ganze Jahr 75h pro Woche gearbeitet, da gab es keine Arbeitsspitzen. :sunglasses:
Auf der anderen Seite ist es für viele Unternehmen gar nicht mehr möglich, alles herzustellen. Gerade in der Schweiz sind viele Exportunternehmen nicht mehr in der Lage, in der Schweiz zu produzieren, Grund: Wechselkurs. :cry:

Das ist aktuell der Jobkiller Nr. 1. :worried:

…nicht ganz.

Bei uns z.B. wird in Schicht gearbeitet, wir sind zwar „Spezialisten“ wenn man so will… doch bei 12 Std. Schicht fallen schon mal 4 Std. täglich an.
Daher müssen wir (um im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes zu bleiben) alle 11 Dienste (mit WE Unterberechung) eine Wo Freischicht machen.
Das heißt pro Fzg. sind wir drei Fahrer.

Unterm Strich bleiben wir da im Rahmen des Gesetzes durch die Überstunden verdienen wir aber genug um so halbwegs auf unseren Level des Zweischichtsystems zu bleiben (da gab es gutes Geld!, allerdings NULL Freizeit!, somit schon wieder weniger „gutes“ Geld :eyes:), mit diversen Urlaubs/Krankenstandsvertretungen am Fzg. (Zweierschicht) wird es zusätlich angehoben.

Somit wird zwar in wenigen,aber doch einigen „Fußvolk“-Jobs auch noch so halbwegs gut bezahlt.
Doch, da sind sich Kollegen von mir die besser rechnen können als ich einig, um den früheren Standart (Schillingzeiten) halten zu können, müssten wir ca. dreitausend-dreitausenfünhundert NETTO (inkl. aller Zulagen) verdienen und nicht die ca. 1900.- Netto (Schnitt)!

Bei Sprit und sonstigen Preiserhöhungen von über 100% im Vergleich von zu ca. 20 Jahren hinkt das Gehalt mehr als nur gewaltig hinten nach!

Das der Grundgehalt natürlich wie in fast allen Fußvolkjobs, lächerlich ist muß ich wohl nicht dazu sagen, da müsste man dann, wie du richtig geschrieben hast, wohl im gehobenen Management sein!

Ich stimme dir zu 100% zu, ich hasse die Scheinheiligen ebenso. Österreich IST ein Steuerfluchtland, das gehört abgestellt. Die Leute die vom „Schaden für den Finanzplatz Österreich“ sprechen sollten gleich mitbeleuchtet werden. FA-Personal aufstocken.

Stimmt - leider ist diese Branche zumindest in Österreich nicht sehr gut bezahlt, da muss sich in Zukunft etwas ändern.

http://www.behindertenarbeit.at/bha/archives/613

Verwendungsgruppe 6 = Masse der Pflegerinnen
Dazu gibt es noch regionale Unterschiede, in Kärnten wird den Angestellten zum Beispiel die SEG (Staub-Erschwernis-Schmutz) Zulage vorenthalten.
Über der Grenze in der Steiermark ist der Schmutz in der Windel dann doch wieder Schmutz. Macht 152 Euro im Monat aus.

Sprichwort: Einem Esel der viel trägt lädt man auch viel Last auf -> du bist der Esel der sich die Arbeit von 3 anderen Eseln hat aufladen lassen :grin:
Ja, bei einem Rechtsanwalt wäre es zb auch blöd, es gibt einfach Einmann-Aufgaben bei denen das Teilen gleich viel Arbeit machen würde als es gleich alleine zu tun.

Früher? Naja, mit 1875 hat unsere Gesellschaft auch nichts mehr zu tun.
Wochenarbeitszeit – Wikipedia
In Österreich wurde die Wochenarbeitszeit schon 1919 auf 44 Stunden festgelegt :wink:

Dass andere Länder da weit HINTEN sind ist bekannt.
Das ist aber kein Grund für Österreich die Errungenschaften der Arbeiterbewegung (und somit Fortschritte der Gesellschaft) aufzugeben.

Der Wechselkurs ist ein Problem für eure Unternehmen und unsere Fremdwährungskreditnehmer.