Autopartei
Ängste der Motorradfahrer
58% der Motorradfahrer haben öfters Angst, unschuldig in einen Unfall verwickelt zu werden. Diese Angst ist bei Motorradfahrern deutlich stärker ausgeprägt als bei Autofahrern (40%). 21% sind der Meinung, dass Unfälle Schicksal sind, das man kaum beeinflussen kann. Bei Autofahrern ist dieser fatalistische Standpunkt deutlich häufiger vertreten (32%). Motorradfahrer sind also stärker der Meinung, ihr Schicksal selbst in der Hand zu haben (trotz Angst vor unschuldiger Unfallbeteiligung).
Allerdings haben nur 7% der Motorradfahrer beim Fahren Angst davor, selbst einen Unfall zu verursachen, bei Autofahrern liegt dieser Wert bei 17%. Rasante Motorradfahrer schließen einen selbst verursachten Unfall praktisch völlig aus (nur 2% der „Angaser“ können sich das vorstellen). Das gleiche Ergebnis zeigt sich auch bei rasanten Autofahrern. Sowohl von den Motorrad- als auch von den Autofahrern halten sich über 90% für sehr gute Fahrer und so gut wie alle meinen, ihr Fahrzeug deutlich besser zu beherrschen als der Durchschnitt - auch wenn das statistisch gesehen irgendwie paradox klingt. Oder liegt die Erklärung doch in der weit verbreiteten Selbstüberschätzung?
78% der Motorradfahrer (85% der Autofahrer) fühlen sich auf Österreichs Straßen zumindest ziemlich sicher, auf Überlandstraßen zu 81% (Autofahrer: 63%), auf Autobahnen zu 62% (Autofahrer: 76%) und im Stadtgebiet zu 45% (Autofahrer: 76%).
Bemerkenswert ist, dass sich das subjektive Sicherheitsgefühl auf den einzelnen Straßenarten bei Motorradfahrern umgekehrt proportional zur tatsächlichen Unfallgefährdung verhält. Am sichersten fühlen wir uns auf Überlandstrecken und genau dort passieren mit Abstand die meisten schweren Unfälle - vielleicht gerade deswegen!
traue…
lt. Statistik ist jeder