Liebe Forengemeinde,
nachdem mein erster Thread über die Firma REPCAR (am Leopoldauerplatz in Wien 21) vor ca. einer Woche hier gelöscht wurde (Begründung: zu offensives Schreiben), habe ich der Firma erneut eine Woche Zeit gegeben, auf meine Fragen zu antworten und an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten.
Da sie es allerdings nicht geschafft hat mir zu antworten, werde ich hiermit nun, wie auch in der Email bekannt gegeben, meinen zweiten Bericht verfassen.
Diesmal allerdings weitaus ruhiger und ohne irgendwelchen Spekulationen, immerhin möchte ich der Firma Repcar hier nichts unterstellen. Falls also jemand nicht glaubt was ich hier schreibe, soll er seine eigenen Erfahrungen machen. Jemand der hingegen weitere Informationen möchte, kann sich jederzeit bei mir unter nil18.de@gmail.com melden.
Zu Beginn weise ich nochmals AUSDRÜCKLICH darauf hin, dass ich hier rein nur MEINE Erfahrungen niederschreibe. Ich spreche hier also nur von MIR und ziehe keine allgemeinen Schlüsse. Ebenso schreibe ich nur MEINE persönliche Meinung. Ich werde KEINE Unsterstellungen tätigen, alle hier angegebenen Sachen entsprechen der Wahrheit und sind so passiert, weshalb ich auch NICHT wegen Rufschädigung oder sonstigen Delikten verfolgt werden kann. Die Wahrheit ist KEINE Unterstellung!
Also fangen wir an, ich hab mir vergangenen Herbst eine Ducati Monster 696 BJ 2009 gekauft. KM Stand war ca. 13.000 km. Deshalb wusste ich, dass das 12.000 km Service notwendig war, welches ich sofort nach dem Winter in Angriff nehmen wollte.
Ich habe mich informiert und in Wien eigentlich nur 2 Ducati Werkstätten gefunden. Ebenso hab ich 2 Angebote von irgendwelchen „Freunderlwirtschaften“ erhalten, aber ich wollte meiner Ducati ein „echtes“ Service gönnen. Nachdem Ducati Wien (Ducati Ebner) bei mir quasi ums Eck liegt, habe ich dort angerufen und nach den Kosten gefragt. In etwa 800,- Euro wurden mir gesagt. Danach die Firma Repcar: ca. 500-600 Euro.
Also natürlich für die Firma Repcar entschieden, da um gut 200-300 Euro günstiger, obwohl ich dafür über die halbe Tangente bzw durch ganz Wien fahren muss.
Am Donnerstag, den 1.3.2012 habe ich meine Monster hingebracht, sagte "ein normales 12000er Service bitte und ZUSÄTZLICH das Ritzel wechseln (welches ich selbst mitgebracht habe). Am Mittwoch soll sie fertig sein wurde mir gesagt. Nochmals nach dem Preis gefragt… selbe Antwort erhalten wie beim ersten Mal fragen, ca 500-600 Euro.
Am Mittwoch Vormittag, genauer gesagt um 10:53 erhielt ich den Anruf, dass die Monster fertig zur Abholung sei, das Service aber plötzlich 775 Euro ausmache. Auf die Frage wieso, wurde mir mit „die hinteren Bremsbeläge mussten gewechselt werden, das haben wir einfach gleich so mitgemacht… sowie auch ein paar andere Sachen“ geantwortet. Aha, okay, ich wurde zwar nicht gefragt ob das auch in meinem Sinn ist, aber bitte, was solls… Ducatis sind eben teuer.
Am selben Tag hingefahren, bezahlt und das Motorrad erhalten. Und genau HIER war mein Fehler!
Deshalb an ALLE: Bevor Ihr für ein Service zahlt, erst das Motorrad GENAU begutachten und genau hinterfragen, warum der ausgemachte Preis nicht eingehalten wurde. Okay, wie gesagt, meine Schuld dass ich bezahlt habe und mir das Motorrad erst nachher angesehen habe.
Denn, plötzlich hatte ich nicht nur einen anderen Kennzeichenhalter drauf (obwohl mein voriger 1A in Ordnung war), sondern auch noch Kratzer in der Sitzabdeckung, die MEINER MEINUNG NACH vorher noch nicht da waren. Außerdem gab es ein paar Ölschlieren hier und da, aber gut, die ließen sich zum Glück ja leicht entfernen.
Das Ritzel wrude auch verbaut, das Service komplett durchgeführt, soweit so gut.
Ich fragte beim Zahlen ob man am Preis noch was machen könnte - auf Kulanz - weil mit 200-300 Euro mehr als ausgemacht hab ich natürlich nicht gerechnet.
Antwort des Herrn, ich zitiere:„Da kann man nichts mehr machen, das ist jetzt alles schon so eingetragen“.
Okay, was solls, also hab ich bezahlt. Auf die Frage WARUM es denn eigentlich so teuer wurde, bekam ich zur Antwort „wir mussten einiges machen, sie war 8 stunden am Prüfstand, verrechnet haben wir eh nur 6. Die Auspuffanlage war überhaupt nicht abgestimmt, das Ritzel wechseln kostet extra und die Bremsbeläge und andere Kleinteile… Aber Du wirst das Motorrad jetzt nicht wiedererkennen“.
Na gut, immerhin irgend ein Trost… aber Moment mal… 6 (bzw. 8) Stunden am Prüfstand zum Einstellen? Ich hab ja keine Ahnung wielange soetwas dauern kann, aber wieso soll ich für 6 Arbeitsstunden zahlen, obwohl ich nie gesagt habe dass ich die Auspuffanlage eingestellt haben will? Leider steht nichts genaues bei den Serviceangaben, ob das Abstimmen der Einspritzanlage nun zum Service zählt oder nicht. Egal… jedenfalls steht FIX dabei, dass das Motorrad gereinigt wird, sowie die Ritzelabdeckung geprüft wird. Beim Prüfen der Ritzelabdeckung (sowie der Kettenspannung), hätte man als kulante Werkstätte das Ritzel gleich mitwechseln können. Aber egal, hat es mich eben etwas extra gekostet. Aber die Allgemeine Reinigung? Naja…
Jedenfalls war ich daheim dann ziemlich frustriert - eigentlich gar nicht so über die 200-300 Euro mehr, sondern vielmehr über die Kratzer, den Dreck und dem anderen Kennzeichenhalter (warum wird der gewechselt? Bin ich eine fahrende Werbetafel?) - sodass ich hier einen Thread eröffnet habe…
Es ging ein paar mal hin und her (wen es interessiert, ich kann den Originaltext gerne zukommen lassen) … unter anderem veröffentlichte die Firma Repcar bei einem Post HIER meinen ECHTEN NAMEN. Also mit dem Datenschutz scheint es die Firma nicht so genau zu nehmen, dafür unterstellte man mir gleich Rufschädigung, weil ich die Wahrheit gesagt habe.
Im wesentlichen Stand in dem vorigen Thread genaus dasselbe wie hier, nur eben etwas unschöner formuliert und kürzer gehalten.
In der Antwort der Firma Repcar standen einige Dinge, die meine Fragen klären sollten, mir aber weitere Fragen stellten, die leider bis dato unbeantwortet blieben. Da die Firma Repcar, seit diesem einen Posting am 10.3.2012 nicht mehr auf Fragen reagierten, und sie auch auf eine weitere Mail nicht geantwortet haben, erstelle ich hier wie gesagt nochmals eine Sammlung meiner Fragen (inklusive ihren Antworten)
Zu den Kosten des Service: Der Preis für ein allgemeines Service sei 500-600 Euro, zusätzlich wurden mir die Zahnriemen, der bereits angesprochene Bremsbelag hinten sowie die Bremsflüssigkeit getauscht. Dies war aufgrund des Alters und der Abnützung nötig. (lt. Fa. Repcar) –> DAZU gab ich NIE eine Einwilligung! Außerdem können diese Sachen stimmen, müssen sie aber nicht. Ich kann weder beweisen dass der alte Zahnriemen hinüber war, noch das ein neuer eingebaut wurde. Die Möglichkeit mir die Meinung eines dritten einzuholen wurden mir verwehrt, in dem die Arbeiten sofort und ohne meine Zustimmung erledigt wurden.
Angeblich war die Abnützung übermäßig groß… okay, das Service wurde 1000km zu spät durchgeführt, aber normalerweise muss der Zahnriemen beim 12000er Service ÜBERHAUPT NICHT getauscht werden, sondern erst beim 24000er Service. Und da sagen Sie mir, aufgrund des Alters etc. musste man ihn tauschen? 11000km früher als vom Hersteller vorgeschrieben?
Und warum läuft mein Motorrad seit dem Service eigentlich mit 1500 Umdrehungen im Standgas? Davor lief sie mit 1000-1200 und sie lief perfekt. Meines Wissens nach sollte sich die Leerlaufdrehzahl auch in diesem Bereich bewegen, und nicht bei 1500.
Zu der Reinigung: Eine Reinigung meines Fahrzeuges war aufgrund der vorherrschenden Temperaturen nicht möglich, außerdem habe ich das Fahrzeug bereits schmutzig hingebracht –> obwohl sie den Winter über mit einer Plane zugedeckt in einer Garage stand war sie also dreckig, okay… Ansichtssache und nicht weiter schlimm
Zu den Mehrkosten: Angeblich sei das Motorrad nicht mehr einwanfrei gelaufen, weshalb sie es einstellen mussten. Meine Behauptung, dass sie beim ersten Drücker nach dem Winterschlaf angesprungen ist, wurde sogar als WITZLOS dargestellt. Weiters war die Einstellung notwendig, weil ein, Zitat: „vom Hersteller nicht empfohlener Auspuff montiert“ war. Auf das schriftliche Beweisstück der Firma Ducati, in der sie diesen Auspuff nicht empfiehlt, warte ich bis heute. (hatte ich auch damals erbeten)
Ob der Auspuff abgestimmt war oder nicht weiß ich natürlich nicht. Fakt ist, sie lief vorhin sehr gut und sprang auch sofort an.
Lt der Firma Repcar, ich zitiere: „Ihr Fahrzeut ist sehr schlecht, bis gar nicht angesprungen“. Okay, und wie kam ich dann damit zum Service? Natürlich kann man auch das im Nachhinein leider nicht beweisen.
Aber weiters, Zitat: „Zu Behaupten das Ihr Fahrzeug gut gelaufen ist ist für uns als Vertragswerkstätte einfach unglaublich und nicht verständlich“.
Was Sie glauben oder nicht ist Ihre Sache, was ich selbst gesehen habe eine andere, jedenfalls KEINE Behauptung.
Bezüglich der Kratzer in der Sitzabdeckung: Nunja, was soll ich sagen. Selbstverständlich waren die Kratzer zuvor NICHT da, aber wieder einmal lässt sich das nachher nicht beweisen. Fakt ist jedenfalls, dass die Firma Repcar meinte, ich zitiere: „Lt. der Photos sind die Kratzer beim Auf/Absteigen entstanden.“
Ich habe Fotos von den Kratzern gemacht, jeder der sie sehen will kann sie haben. Ich bin 180cm groß, die Sitzhöhe liegt bei 77cm. Mit der Abdeckung hinten also in etwa 87cm über dem Boden. Jeder kann sich selbst ausdenken ob ich es schaffe meinen Fuß über den Sitz zu bekommen, oder nicht. Noch dazu, sind die Kratzer an stellen, an denen mein Fuß beim Auf/Absteigen gar nicht ankommen KANN, weil dort der Auspuff im Weg ist. Aber ja, kann man schwer beweisen, immerhin KÖNNTEN die Kratzer ja schon vorher da gewesen sein.
Kennzeichenhalter: Bis heute warte ich auf eine Erklärung, warum mein alter Kennzeichenhalter durch einen mit der Aufschrift „www.repcar.at“ getauscht wurde? Dem habe ich NIE zugestimmt und auch mein alter KZH war vollkommen in Ordnung. Warum also wurde er getauscht? Nur weil ich das Service bei Ihnen machen ließ muss ich von nun an Ihr Werbeträger sein?
meine Zustimmung: Es wurde in diesem Text ja bereits oft gesagt, dass ich NIE meine Zustimmung zu diversen Mehrarbeiten gegeben habe. Laut der Firma Repcar habe ich dies allerdings schon. Ich zitiere: „Telefonisch wurde Ihnen das sehr Wohl mitgeteilt, Ihrer Seits waren keine Einwände da.“
Und ACHTUNG !!! denn genau DAS ist die größte Unterstellung und Lüge aller Zeiten. Und DAS könnte ich sogar beweisen, aber darauf willigt die Firma Repcar natürlich nicht ein. Ich habe nämlich bei A1 angerufen und mich informiert, JEDER abgehende Anruf wird gespeichert. Deshalb verlangte ich einen Nachweis, wann dieser Anruf mit meiner Zustimmung stattgefunden haben soll. Wie gesagt, den einzigen Anruf bekam ich am Mittwoch, um 10:53 Uhr, in dem mir gesagt wurde das Motorrad sei fertig zur Abholung. Und auf der Rechnung steht ca. die Uhrzeit 17 Uhr. Dass Sie das Motorrad in dieser Zwischenzeit also repariert haben scheint sehr unwahrscheinlich. Vorallem bei alleine 8 Stunden am Prüfstand KANN sich das schonmal gar nicht ausgehen. Und ein anderes Telefonat gab es nicht. Falls doch, bitte ich HIER UND JETZT um den Beweis! (Ich weiß dass Sie sich den Bericht ganz genau durchlesen werden)
So, im großen und Ganzen war es das…
Wie bereits angemerkt, alle Originaltexte sowie Fotos sind vorhanden, JEDER der sie sehen will kann mich gerne kontaktieren.
Zuletzt möchte ich sagen, ich möchte die Firma Repcar hier nicht schlecht reden, ich habe lediglich MEINE Erfahrungen und Fragen geteilt. Das Service wurde - soweit ich das nach mittlerweile ca. 3 Ausfahrten behaupten kann - korrekt durchgeführt. (Bis auf die oben angeführten offenen Fragen)
Nur mit der Kundenorientierung sowie dem Datenschutz und den nicht ganz Astreinen… ich nenns jez mal „Rechtfertigungen“ passt es meiner Meinung nach nicht…
Jeder eventuelle Kunde, soll sich jedenfalls selbst seine Meinung bilden, denn vielleicht is bei euch ja alles in Ordnung.
Auf JEDEN FALL solltet ihr aber euer Fahrzeug GENAUESTENS untersuchen, alles GENAU beim Termin aushandeln (vorallem über das Einholen eures Einverständnisses) und beim Abholen ZU ERST das Motorrad begutachten.
WENN der Preis den ausgemachten übersteigt, NICHT bezahlen bzw MIT VORBEHALT bezahlen und einen Gutachter zu Rate ziehen!
Das sind die Tipps die mir mein Rechtsschutz gegeben hat, leider ist es für mich bereits zu Spät, da ich den Betrag bezahlt habe und die Firma Recpar nun auf stur schaltet.
Für mich jedenfalls ist unbegreiflich, wie sich eine Firma nur auf eine derartige Diskussion mit EIGENER Rufschädigung (durch Veröffentlichung geheimer Daten im Internet) einlassen-, derart intolerant und Kundendesorientiert arbeiten- und sich in einem so mächtigen Mittel wie dem Internet derart blos stellten kann
In diesem Sinne, noch eine Unfallfreie Saison 2012 und seid Vorsichtig bei der Werkstättenwahl.
Lg
PS: Sorry für den langen Text, aber Erfahrungsberichte sind nunmal langwierig. Und liebe Admins, bevor ihr überlegt den Text zu löschen, kontaktiert mich bitte, dann schreibe ich ihn um. (Nur falls es wieder irgendwo stellen gibt die zu Konflikten führen könnten, obwohl ich überall darauf geachtet habe nur persönliche Erfahrungen zu verwenden und die Anschuldigungen zu unterlassen). Danke.