Weihnachtsgedicht für unseren Herrn Bundeskanzler


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Gerade vom HOFER - MARKT komme ich her,

ich muss Euch sagen: Die Regale sind leer!

Überall auf Stufen und Kanten

sitzen Polen und Asylanten

und draußen, vor dem Eingangstor

schaut beklommen ein Deutscher hervor

und fragt mit schüchterner Stimme:

Ist für mich auch noch was drinne?

Und wie ich so geh an den Kassen vorbei

seh ich auch Leute aus der Türkei.

Die haben gekauft und gefüllt ihre Taschen,

die gucken nur dumm, diese Flaschen.



Ich wollt mir noch kaufen ein Stück Käse,

schnappt sich das letzte Stück ein Libanese.

Ich flitze zur Tür hinaus, ich Armer,

Stoss ich zusammen mit einem Ghanaer.



Nun wollt ich noch zum Wohnungsamt,

kommen mir fünf Polen entgegen gerannt.





Völlig entnervt fuhr ich dann heim mit dem Busse,

sitzt mir gegenüber auch noch ein Russe.



Der Pole hat Kohle und reichlich Kredit,

Wir zahlen die Steuern - für’n Assy gleich mit.

Der Türke hat Häuser in der Türkei,



Der Österreicher hat keine Wohnung - das arme Ei.

Komm, Herr Bundeskanzler und sei unser Gast,

und siehe, was Du uns bescheret hast…

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