Wer weis bescheid?

Warum, wenn ich mich in eine Kurve begebe, ich mit einem Impuls in die jeweils andere Richtung die erwünschte Linie einleiten muß?
Also Rechtskurve Impuls nach links, Motorrad kippt nach rechts und fährt je nach Schräglage und Geschwindigkeit die erwünschten Radien.
Wobei ein freihändiges Fahren mit neuen Reifen kein Problem macht, folglich Ramen und Geometrie korrekt sind, oder irre ich?
2.Nach dem ich schon mehrere hundert Zeitschriften über Motorradfahren inhaliert habe, wird die Kluft zwischen Wahrheit und Dichtung immer größer.Die Haltbarkeit der Reifen und die Angabe in diversen Zeitschriften klafft weit auseinander. Man berichtet gerne vom „anrauchen“ und „herbügeln“ oder 3ooo km in 24 Std. andererseits will man 8ooo km gefahren sein und hat immer noch 1,2 bis 1,6 mm Reifenprofil. Wie geht das? Ich kann noch so sanft umgehen mit meinen 75 PS und bremse wenn überhaupt nur vorne und trotzdem bin ich vor 5000km schon im strafbaren Bereich. Was mache ich falsch?

des möcht i auch wissen??

Ich habe auch noch nie annähernd 8000Km mit einem Satz Reifen geschafft!

Hängt sicher von der Gummimischung, Fahrweise und Fahrbahnbeschaffenheit zusammen ab!

Gruß Harry

hat was mit kreiselkräften zu tun, habs in einem buch bin aber zu faul zum rausschreiben. Is „Perfekt fahren mit Motorrad“ ist auf jeden fall zu empfehlen, stehen massig tricks drinnen die nicht mal der biaggi kennt (beobachtet beim MotoGü) zb Motorrad aufheben;-)

Weil

physik fünfte

was so is, is so

@1:

Alles Halbwahrheiten,

PUnkt 1: Kreiselkräfte halt , eingentlich logisch aber im menschlichen Hirn halt schwer vorstellbar, funktioniert aber nur in gewissen Geschwindigkeitsbereichen, sprich versuchst du das z.B. beim Bergauffahren in eine Kehre, wird das nicht funktionieren, nicht um die Burg, auf einer flott gefahrenen Landstraße oder am Ring dagegen super.

zu2: sei froh, daß Dein Reifen knapp 5000 hält, das ist ein super Wert! bei gängigen Supersportreifen (z.B. Michelin Pilot Power,Pilot Sport…) ist nach 3000 bis 3500 aus, aber man weiß auch warum, die Teile halten halt in der Kurve, daß es eine Freude ist.

LG

Marcellus

ergo is es wurscht wiso warum is so

eigentlich is des was du impuls nesst ein drücken am rechten lenker oder auch ziehen am linken lenker wennd rechts willst oder umgekehrt

beispile dreh mal im stand einen rechtskreis da is das radl auch rechts eingeschlagen !!! kannst dir vorstellen wie das mit speed auch so geht ??? nein weils so nit geht drum die andere lenk partie wenn ab ner gewissen geschwindigkeit die kiste hat

der andere wegen dem verschleiß tztztzt welch frage das hängt von soooo vielen faktoren ab fahrweise … zb gummimischung auch wo du fährst …

sind sachen die dur eigentlich mit „logik“ auch selbst erklären kannst !!

Der rest kommt vom selbst! wer den kopf mit solchen sachen voll hat, kommt nich vorwerts. Immer schön locker bleiben. morrad fahren, keinen physiktest im kopf lösen, das macht spaß. und selbst wenst um die weltmeisterschaft fährst, ohne spaß an der freude geht nichts!!!(sihe Biaggi )

Ein Zweirad fährt im labilen Gleichgewicht. Der Mensch hat in seiner Kindheit gelernt, mit seinem Fahrrad so schnelle stabilisierende Lenkbewegungen zu machen, dass er nicht umfällt.

Wenn eine Kurve gefahren werden will, muss das Motorrad zunächst in die Schräglage gebracht werden.
Je schneller das geschieht, desto lustiger!
Also lenke einfach gezielt in die falsche Richtung!
[nur kurz, das ist der „Lenkimpuls“ {blödes Wort}]
Was passiert dann? Das Motorrad kippt in die entgegengesetzte Richtung, wegen seiner labilen Art aufrecht zu fahren halt. Is eh klar, oder?

Wenn die gewünschte Schräglage erreicht ist, dann den Lenker in Kurvenrichtung einschlagen um das labile Gleichgewicht wieder herzustellen.

Am Ende der Kurve das Gegenteil machen.
Also ganz stark nach innen einlenken. Das Motorrad kann in diese enge Kurve nicht mit, und wird daher aufgrund der Fliehkraft aufkippen.
Spätestens dann den Lenker wieder auf gerade stellen, ansonsten kippt das Motorrad auf die andere Seite!

Dieses Prinzip funktioniert in allen Geschwindigkeitsbereichen. Es funktioniert bei hohen Geschwindigkeiten nicht mehr so gut, weil dann durch die schnelle Rotation der Räder alles verdammt träge wird. Da braucht man dann ziemlich viel Kraft, durchaus 20 Kilo und mehr gegen den Lenker zu drücken.

Wenn du mit dem Motorrad fährst, dann werde dir dieser Tatsache bewusst, wie das Motorrad lenkt.
Übe das dann gezielt.
Mehrere Tage lang! Dann wird es sich in dein Hirn einbrennen.
Ab dann brauchst dann nicht mehr üben.
Du wirst es für dein restliches Leben lang können.

Du wirst damit ein sehr sicherer Fahrer sein, und mit deinem Lenker wirst du die Bahn deines Motorrads so sicher steuern können wie Autofahrer ihr Auto mit dem Lenkrad.

Zu den Reifen.
Es gibt Sportreifen, und es gibt Tourenreifen.
Sportreifen sind superweich
Tourenreifen sind hart.
Weiche Reifen verschleißen wesentlich schneller als harte.
Daher sind Sportreifen oft schon nach 3000km herunten.
Harte Tourenreifen können durchaus weit mehr als 10.000 km lang halten!

Alles klar? :wink:

„„Die obere Hälfte des Motorrades““ von Bernt Spiegel, gibt es z.B. beim Bestseller
[url=http://www.motorradbuch.at/]http://www.motorradbuch.at/[/url] oder
[url=http://www.bestseller.co.at/]Kral-Buch – Home
Kann ich nur empfehlen, mir hat es am Anfang viel genützt.
Gruß
jobul

klare Antworten aber bitte wo gibts den Reifen für 10.000km welches Fabrikat?

Welches Motorrad hast du?

Und eins sollte dir klar sein. Reifen die lange halten, haben wesentlich weniger Grip als Sportreifen, die schon nach weniger als 5000km verschlissen sind.

zu weiche Reifen???

denn wenn man diese Dinge weiß, dann können sie schon sehr helfen. Vor allem auch in kritischen Situationen. Was glaubst, warum das u.a. ein Thema bei Fahrsicherheitskursen ist?

aber nicht erklärt. Beim Einlenken nach links kippt das Motorrad deswegen nach rechts, weil das Vorderrad wie ein Kreisel wirkt. Ein Kreisel ist auch bestrebt, jede Störbewegung durch eine entsprechende Gegenbewegung auszugleichen - deswegen bleibt er auch aufrecht. Beim Motorrad ist es das Gleiche. Man nennt das auch Kreiselpräzession. Kann man auch selbst ausprobieren, indem man z.B. das vordere Laufrad eines Fahrrades aushängt, an der Achse hält, in Drehbewegung versetzt und dann versucht, zu „lenken“. Man spürt dabei sofort die Kraft, die das Rad zwingt zu kippen.

findest auch in Büchern über Motorradtechnik, z.B. im bekannten Stoffregen.

[url=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3528449403/qid=1133259475/sr=2-1/ref=sr_2_11_1/028-6328399-3690904]http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3528449403/qid=1133259475/sr=2-1/ref=sr_2_11_1/028-6328399-3690904[/url]