Ölwechsel auf öffentl. Straße (Österreich)

Ist das erlaubt ?

… wenns net auf der Überholspur der A1 ist,
und du keine Flecken und sonstige Rückstände überlässt

  • warum nicht …

aber praktisch isses schon.

… ein Aotulenker bzw. -besitzer bzw beides in Personlaunion, welcher es besonders praktisch fand, das Altöl im Zuge eines Ölwechsels in einen geschotterten Teil der Donauinsel fließen zu lassen. Er meinte, das hinterlasse absolut keine Spuren, wenn man vorher ein wenig Schotter wegschiebt und anschließend wieder darübergibt. Dass die DI ein Wasserschutzgebiet und Freizeit(ERholungs)zentrum Wiens ist, hat ihn dabei wenig gestört.
Kling wie ein Märchen oder ein schlechter Scherz, ist aber Tatsache !!!
 
lg Michael

ist, hinterlassts auch keine sichtbaren Spuren.

Aber zu glauben, dass man auf der Donauinsel bei sowas unbeobachtet bleibt, grenzt an Wahnsinn. :grin:

macht kaputt 1 Million liter Wasser… weil des verteilt sich im Nu.

edit: Is auch nur statistik können auch 800.000 Liter sein konkret die das Wasser aber auch nur „ungenießbar“ machen, denn was ist schon ein kaputtes Wasser?

Schau ma mal:
 
Erstens darf mal durch die Arbeiten niemand gefährdet oder behindert werden.
 
Für Arbeiten auf der Straße ist grundsätzlich eine Genehmigung nach § 82 bzw § 90 erforderlich, wobei im § 82 eine ausdrückliche Ausnahme für geringfügige Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten an Fahrzeugen vor der Betriebsstätte eines befugten Gewerbetreibenden gegeben ist.  Von Privatpersonen findet sich da nichts.
 
Im § 92 ist dann von der Vermeidung von Verschmutzungen die Rede. Natürlich würden im Falle einer Ölverunreinigung diverse Landesgesetze zum Tragen kommen (und da wird es sehr empfindlich teuer).
 
Über Servicearbeiten findet man also dezitiert NICHTS. Jetzt kann man nur daraus schließen das es dann nicht verboten ist wenn bestehende Gesetze wie zB Halte- und Parkverbote beachtet werden und es zu keiner Verschmutzung kommt. Das übliche Problem mit der Sondermüllentsorgung des Öls samt Filter muß man natürlich ökologisch korrekt lösen.
Anschauen muß man sich auch noch diverse ortspolizeiliche Vorschriften (Gemeindeverordnungen). Die beziehen sich oftmals auf solche Dinge (siehe auch Rasenmähen, Hundehaufen, Griller, etc etc …)  
 
 
 

wenn ich auf einem Parkplatz auf der Strasse stehenbleib, zum Forstinger geh und mir ein Birndl fürs Rücklicht kauf darf ich das garnicht an Ort und Stelle einbauen?

Super!
Aber sag das den Reedereien, welche weiter offizell in bestimmten Meersegebieten
außerhalb von 50 sm (eines davon ist südlich von Kreta) offiziell ihre Tanks „waschen“ dürfen …
 
[url=http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Umweltschutz/MARPOL_Umweltuebereinkommen/Einleitbedingungen_Anlage_I.pdf]http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Umweltschutz/MARPOL_Umweltuebereinkommen/Einleitbedingungen_Anlage_I.pdf[/url]
 
aber was hat das mit einem Ölwechsel zu tun?
 

oder so ähnlich

Du schreibst:

Ich habe geschrieben:

Wenn man jetzt noch weiß das der Forstinger ein befugter Gewerbetreibender ist … was folgt daraus?

daraus folgt, das man als normalbürger amtliches sehr oft lesen muß, bevor man es versteht.

dass ich auch vor einer Trafik oder der Wohnung eines Finanzberaters, der sein Büro auch dort hat, das machen könnte.
Aber ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Ich hätte natürlich schreiben müssen, dass ich nicht vorm Forstinger auf der Strasse parke sondern zB auf der anderen Strassenseite vor einer Plakatwand.

Geh ich recht in der Annahme, dass du vom ArbVG redest, in dem die erwähnten Normen stehen? Du hast nichts dazugeschrieben. :wink:

in solchen fällen freu ich mich über hoffentlich spürbare strafen samt rechnung fürs abgraben und entsorgen einiger kubikmeter kontaminierten erdreiches …
‚das wußte ich nicht‘ könnte nichtmal ein ösi mit nichtdeutscher muttersprache anführen.

angeblich ist das trinkwasser-reservoir der lobau durch eine 56 meter tief geschlagene ölbarriere gesichert - doch wie sicher kann sickerwasser schon sein … der depp verseucht sich nicht nur selbst das trinkwasser, sondern auch das aller einwohner des 21. + 22. wiener gemeindebezirkes, indem er sich einen zehner für einen öw im pfusch erspart…

°lp°

das wäre zumindest nett - die angestellten vom forstinger haben bestimmt eher selten gelegenheit zum lachen … :wink:

Wenn ich, um beim Forstinger zu bleiben, mir dort Öl und Ölfilter kaufe und den Ölwechsel zuhause mach, kommt mich das teurer, als wenn ich mit dem selben Öl das gleich vor Ort machen lasse. Ausser man besteht auf a WUnderwuzzi-Öl, aber dann greift man in der Regel eh net selber hin.

stimmt wahrscheinlich. der forstinger hat(te ?) auch werkstatt-betrieb/e, das hab’ ich nicht bedacht…

dachte bei ‚pfusch‘ an türke fährt zu türke, serbe zu serbe, jedlersdorfer zu jedlersdorfer usw … weil ölwechsel halt mal vertrauenssache ist … :wink:

hat die Betriebe immer noch. Das letzte mal hab ich 57 Euro für das ganze bezahlt, inkl. Öl und Filter. Also um das Geld mach ich das sicher nicht selber.

Klar, noch billiger wirds, wenn sich a paar Leute gleich a 50ltr-Fassl Öl kaufen, aber die haben normalerweise auch a Garage irgendwo.

Manche Tankstellen haben einen Öl-Absauger, praktisch wie ein Staubsauger ist das. Da wirfst den Euro rein und fertig, da gibts dann auch keinen Stress mehr mit dem Altöl.

… und der oioilschlamm bzw die späne/abrieb verteilen sich eh wieder mit dem neuen öl ;-?