Bock auf Alkohol umbauen

Hab unlängst beim durchblättern einer Zeitschrift einen Beitrag gesehen bei dem ein Motorrad auf Ethanolbetrieb umgerüstet wurde.

Hab die Zeitschrift leider nur durchgeblätter und nicht gekauft.

Weiss jemand mehr darüber?

Zu Zeiten alternativer Treibstoffe und Reduktion des CO2 ausstosses und Klimaschutz wäre das ja ein Thema.

Ausserdem hab ich auch gelesen das die Briten eine MC Klasse nur mit Ethanolbetrieb aufziehen will.

Was ich bis jetzt so rausgefunden hab muss die Zündung verändert werden, der Verbraucht steigt aber der Motor hat auch mehr Leistung (zumindest am Käfigsektor is das so)

Na bin schon gespann und über aussagen zum Thema Klimaschutz

mfg

ducjosil

net auch mit ehtanol?
haben ja auch recht viel leistung mit ihren singles glaub ich…

fahren mit methanol, was aber ebenso wie ethanol ein alkohol ist.

lg,
hubert

[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol-Kraftstoff]http://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol-Kraftstoff[/url]

wenn du mit reinem ethanol fahren willst, wirst du um einige modifikationen am motor nicht herum kommen (größere vergaserdüsen, anderes material für dichtungen welche mit dem kraftstoff in verbindung kommen).
mehrleistung gibt es in erster linie nur durch die höhere klopffestigkeit und dadurch, dass mehr kraftstoff verbrannt werden kann, weil alkohol ein bisserl sauerstoff enthält. die kannst du nutzen, in dem du die vorzündung vorstellst oder/und die verdichtung erhöhst. die größere menge an kraftstoff, welche im ansaugtrakt verdunstet, kühlt die ansaugluft auch mehr ab als benzin. dies trägt auch dazu bei, dass eine höhere verdichtung gefahren werden kann.
weil in österreich reines ethanol jedoch bei den tankstellen nicht erhältlich ist (im gegensatz zu brasilien), ist der ganze ansatz aber eher theoretisch.
oder willst du mit deinem moped bei der apotheke zum tanken vorfahren?
:wink:

lg,
hubert

werden die kleinen Motoren auch mit Methanol (und dazu noch Nitromethna zwecks Tuning und natürlich viel Öl zwecks Schmierung) gefahren. Die haben dann ca 2 PS aus 3,5ccm.

Damit man eine Mehrleistung mit Alkohol erreichen kann muss man die Verdichtung massiv erhöhen! viel größere Vergaserdüsen sind auch notwendig. Der Durchfluss der Düsen muss bei Verwendung von Ethanol um ca. 70% größer sein und bei Methanol um ca. 143% größer. Demnach ist auch der Verbauch um das selbe Maß größer und du kommst mit dem selben Tankinhalt nicht mehr sehr weit.

Die Vorteile sind die gute Innenkühlung und die hohe Klopffestigkeit.

ma stellt den Fahrer auf Ethanol-Betrieb um :wink:

lg

Pezibär

…fährt kann man wenigstens drauf achten und das übel verringern.

Motorräder verbrauchen im Verhältniss zu Käfigen sowieso viel zu viel. Ich weiss man hat auch ganz anderen Fahrleistungen aber man hat auch nur 1/5 bzw. weniger des fahrbereiten Gewichts. Wenn ich meinen Volvo 480 turbo etwas zügle komm ich auf der Langstrecke auch mit unter 7l aus. Und das ist ein Auto Bj. 92.

Also da könnten sich die Moppetbauer schon etwas ansträngen. Haben aber auch nicht wirklich einen Druck da es die meisten als Hobby betreiben und da ist es eben dem Großteil egal was der Bock säuft. Kann mich noch gut an den Blick eines Mechanikers erinnern den ich angehaut hab ob des normal is das i 7l mit der 750er Monster.

I denk halt so drüber!

mfg

ducjosi

In Pischelsdorf bei Tulln wird derzeit eine Ethanolanlage errichtet. Soll Ende 2007 in Betrieb gehen. Fermentiert werden Weizen, Mais und Zuckerrübendicksaft. Wird aber hauptsächlich zur Kraftstoffbeimischung zu Benzin verwendet.
Auf dem OMV Gelände Schwechat ist scheinbar eine Pilot Tankstelle errichtet worden.

mfg ducjosi

[url=http://derstandard.at/?url=/?id=2615662%26_index=3]derStandard.at

musst du die vergaser oder einspritzerei so umststellen dass sie ca. 50% mehr sprudel saugen. des geht auch beim serienradl. dann sollte man auch auf vollsynthetisches öl umsteigen und regelmässig wechseln. mehrleistung gibts aber erst ab 13 bis 16:1 verdichtunsverhältnis. bei manchen vergaserdichtungen kann es sein das es zu auflösungserscheinungen kommt. wenn`s überall alktankstellen gäbe, warat da betrieb von so an radl ka problem (i was eh wos kummt: eins für den fahrer , eins für des radl…). rev.

lieber, am liebsten wenn es aus birnen hergestellt wurde

(speziell wenn es ein hochleistungsmotor ist) mit einem turbodieselmotor zu vergleichen ist halt nicht fair. turbodiesel fahren ein verdichtungsverhältnis von rund 19 bis 22 zu 1. benziner rund 9 bis 11 zu 1.
das verdichtungsverhältnis hat nun mal wesentlichen einfluss auf den wirkungsgrad. dabei ist das auch nur das konstruktive verdichtungsverhältnis. das tatsächliche verdichtungsverhältnis liegt durch die große ventilüberschneidung beim hochleistungsmotor noch einmal viel niedrieger als beim tdi, welcher mit geringster ventilüberschneidung arbeitet. deshalb verlässt das abgas beim benziner (speziell bei niedrigen drehzahlen) ziemlich schnell den brennraum, anstatt maximale arbeit zu leisten. und da motorräder auf öffentlichen strassen viel mehr im unteren teillastbereich betrieben werden, kommt halt ein relativ hoher verbrauch zustande.
alternative enfield diesel 350er. verbrauch um die 2 liter auf 100km. aber halt auch fast keine leistung, weil hubraumschwacher saugdiesel.

lg,
hubert

baust um?
Hob an 2Zyl.- 2Takter - des Thema würd mi
a interessieren.

ist ein Benziner, und Turbo Benzinern sagt man ja nicht gerade Spritknausrigkeit nach!

mfg

ducjosi

ich könnt meinen alten Schweden schließlich auch knapp um die 10l Marke fahren und nach einer Beschleunigungsorgie vor dem nächsten Schleicher auf der Bahn in die Eisen steigen das es nur so qualmt. Statt dessen versuche ich im Verkehr mitzufließen. Hat ja nicht nur Verbrauchsvorteile sondern und einiges mit dem Verschleiß zu tun.

Und schon garkein schlechtes Gewissen hab ich wenn ich mir die zunehmenden Fahrzeuggewichte und somit direkt verbundenen Verbrauchsanstiege anschaue bei den Panzern die so herumfahren und trotz fortschrittlicher Dieseltechnik noch an der 10l Marke herumscharren.

mfg

ducjosi

ja, da hast du recht. -nt-

alles glaube, nur dass dein auto 7 l auf 100km braucht - da musst schon insofern zügeln, dass am vorderen ende des zügels ein kräftiger gaul zieht.

lg, g.

genügend luft in den Reifen, nicht zu schnell fahren, vorrausschauend fahren, nicht zu viel bremsen (wenn dann Motorbremse), früh schalten bei noch rel. niedriger Drehzahl usw…

Hatte zuvor einen 1,8l Golf 3 mit 90PS und ich bin nicht unter 8l gekommen bestens 8,3 8,2.

Jetzt komm ich je nach Fahrstrecke und Fahrverhalten auf 6,9 6,8 und für normal um die Sieben (führe Fahrtenbuch). Hab aber bei Bedarf 120PS.

Hab es auch nicht geglaubt. Der Vorbesitzer hatte 9l auf der Verbrauchsanzeige. Und genau diese hab ich dann auch hergenommen um mein Fahrverhalten zu optimieren. Und so hol ich aus meinem alten Schweden das Beste raus.

Zeigt aber auch gut was man selbst leicht unternehmen kann um weniger zu verbrauchen = CO2 auszustossen

ehrlich gesagt hätte ich diesem auto nix unter 14 l/100km zugetraut …
aussehen tut der ja gut, eine freundin von mir hatte den mal - super fahrgefühl, weil er dieses anheimelnde höhlengefühl bot, besonders nachts durch die illumination - schad, dass er nimmer gebaut wird (den neuen 30er muss ich noch beäugen).

lg, g.

ich mit dem was ich hab versuche möglichst sinnvoll (Ressourcenschonend!!) umzugehen.

Tut ma leid das ich mir derzeit kein super Sparauto vom schlage Prius, Bluemotion oder div. Biogasfahrzeuge nicht leisten kann!

Aber wennst willst kannst mich ja sponsern g

mfg

ducjosi