Du millionär?

bei mir kam das noch nie vor, ausser dass der ein ehemaliger USP mir was verrechnen wollte, was er nicht geleistet hat. da hab ich den betrag dann rückbuchen lassen.

EC-Karte habe ich 2x mal erlebt (okay, einmal wurden in der Schweiz alle EC-Karten bezüge doppelt abgebucht), einmal wars die Kreditkartenfirma. :eyes:

Karten-Panne: Alle Bezüge doppelt abgebucht | Handelszeitung

Du nimmst zuviel an.
Meine Kontoauszüge brauche ich nicht genauer ansehen weil ich sie ohnehin wöchentlich kontrolliere, und wie jeder Buchhalter weiß, kann man Buchhaltung ned ungenau führen.

Und sie stimmten bis jetzt immer. Auch die KK stimmt immer, ist bei den Konten dabei, is ja nix anderes.

…musst du den gleich mit dem Schlimmsten drohen??? :rage:
p.s.:
ich habe erst gestern abend das letzte Stückerl deines mitgebrachten Appenzellers zur
abendlichen Jause verdrückt! konnte im KS gut zwei Monate nachreifen :smiling_face:
aber wesentlich war, dass ich den Käse noch erwischt habe, ehe er aus eigenen Stücken den Kühlschrank verlassen konnte :grin:

und wenn du dann deine 35% kassiert hast, Hans,
dann ladest du uns zur nächsten 1000PS Tour ein und spendierst jedem Anwesenden ein neues Motorrad samt Nebengeräuschen,
wie Leder, Zubehör und Tankgutschein bis zum Lebensende :grin: :grin: :grin: :grin:
schon erstaunlich, dass die Masche offensichtlich immer noch funktioniert…

Darf ich das in meine Signatur aufnehmen? :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:

Beispiele:
Aus USA: Enron
Enron scandal - Wikipedia

Aus Österreich: Hypo Alpe Adria
Hypo Alpe Adria – Wikipedia

Schweiz: Panalpina, GEKB
http://www.srf.ch/player/tv/10vor10/video/bilanzfaelschung-bei-panalpina?id=2302f9ea-9d71-480a-b5ca-77e875bb32de
Bankmanager wegen Bilanzfälschung verurteilt | NZZ

Japan: Olympus
Olympus droht nach Bilanzfälschung das Börsen-Aus | Tages-Anzeiger

EDIT:
MK, Buchhaltung ist vermutlich eins der Themen, wo ich mehr Ahnung habe als der Durchschnitt in diesem Forum und auch mehr Ahnung als Du. Sorry, ist so. Und ja, man kann eine Buchhaltung ungenau, pfuschig, falsch führen. Ja, man kann Zahlen falsch ausweisen, Geld unterschlagen, Beträge vergessen, Beträge verschieben, etc. Geht alles und kommt häufiger vor als Du denkst! :eyes:

Am Steirerkäse hatte ich auch eine Zeitlang zu kauen. :grin: :grin:

Wegen dem Appenzeller, keine Angst, soviel Einfuss habe ich nicht. Sonst würde man in Österreich eh Bier und kein Gösser mehr trinken. :sunglasses:

Man kann sie falsch machen, richtig oder falsch. Aber ned „ungenau“.
Bissl mitdenken schadet auch Schweizer ned. :sunglasses:

Sorry, du hast keinen blassen Schimmer von Buchhaltung! Klar kannst du eine Buchhaltung auch „ungenau“ führen und zwar in jeder Bedeutung des Wortes ungenau! :grin:

Soll ich dir Beispiele aus mehrjähriger Erfahrung aufzählen? Wenn wir uns das nächste Mal treffen, erinnere mich bitte daran. Ich mache dies sicher nicht via 1000ps! :eyes:
Vielleicht kann dir der Erbsenzähler aka. SirGalahad auch mal ein paar Beispiele nennen, er wird sicher auch schon mal das einte oder andere gesehen haben, wo nur noch ungläubig den Kopf schütteln konnte… :wink: :grin: :sunglasses:

Ganz „simple“ Beispiele:
a) Erstelle mal eine konsolidierte Geldflussrechnung in einem internationalen Konzern. Rechne die mal manuell im Excel aus… Wenn du die im Excel korrekt errechnen kannst und die Differenzen sind unter 50’000 Fr., dann bist du saugut. Aber selbst hier hast du eine Abweichung um 50’000 Fr. (im System geht der immer auf, ob er hingegen korrekt ist, ist eine andere Frage, das geht aber bereits viiiiiieeeeeelllllll zu weit).
b) Bewerte mal eine Garantierückstellung, die Sachanlagen, Beteiligungen,… eines Konzerns mit allen Sonderfällen?
c) Bereinige die konsoliderte Jahresrechnung eines Konzerns um die Zwischengewinne? (Bei allen Sonderfällen wirds schon bei einer normalen Intercompany-Elimination schwierig werden; wenn du das für 50+ Einheiten manuell machen musst, das ganze natürlich auf Transaktionsebene wegen den Wechselkursdifferenzen). :wink:

… das alles kannst du ungenau machen. Fällt es auf? Wahrscheinlich nicht. Kommt es häufig vor? Natürlich, wie schaffen es Firmen Anfangs Februar die konsolidierte Konzernrechnung mit dem Jahresbericht fertiggestellt zu haben? In dem das sie jedem Rappen nachrennen? Nein, sicher nicht.
Ist es ungenau: JA
Ist es wesentlich: Nein

Das sind alles Fälle, wo die Ungenauigkeit absolut normal ist und in jedem Geschäftsbericht vorkommt. :eyes:

Du hast soviel Ermessensspielräume in der Bewertung (triviales Beispiel: Wechselkurse! Welche Kurse nimmst du, von welcher Bank zu welchem Zeitpunkt? Nimmst du Monatsdurchschnittskurse, gewichetete Kurse, Jahresdurchschnittskurse für die Erfolgsrechnung?), Buchhaltung kann niemals wirklich genau sein. :wink: Sie muss nur u.a. der Wesentlichkeit und Stetigkeit entsprechen. :wink:

Soviel Aufwand nur um vollkommen themenfremd irgendwie recht zu bekommen?

Rechne bitte:
a) 100-20+19 genau
b) 100-20+19 ungenau
c) 100-20+19 richtig
d) 100-20+19 falsch

bei b) und d) schreibe bitte den Rechengang dazu.
Vielen Dank

Meine Kontoauszüge beschränken sich nämlich auf + und - … :eyes:

Wer hat behauptet, Buchhaltung könne nie ungenau sein? :wink:
Ich wars nicht. Aber du hast mich zum lachen gebracht… :sunglasses:

Back to topic:
Eine falsche Kreditkartenabrechnung habe ich schon mal erhalten, ebenso sind schon Fehler im Bankauszug aufgetreten. Du willst dich da auch vorsehen, sonst würdest du ihn nicht wöchentlich kontrollieren, oder? :wink:

… und von wegen + und -, hast du mal Zahlungen/Bezüge in Fremdwährungen gemacht? Dann hast du schon mal eine Multiplikation:
Betrag in Fremdwährung x (Börsenwechselkurs + Kurszuschlag (Kurszuschlag ist normalerweise ca. 2-4 Rp.)) x Fremdwährungszuschlag (ca. 1-2% bei den Kreditkarten)+ Spesenpauschale (ca. 5 Fr. bei Maestro-Karte) = abgezogener Betrag in Kontenwährung. :sunglasses:

Und wenn ich da jetzt richtig Klugscheissen will: Es gibt selbst hier Ungenauigkeiten: Rundungsdifferenzen? :grin:

Kennst du den Unterschied zwischen ungenau und falsch?

Das eine schliesst das andere weder ein noch aus. So what?

Apropos: Versuch mal die Rechengenauigkeit deines Computers abzuschätzen. Dazu gibt es in der technischen Informatik Verfahren, mit denen das geht. Ab einer gewissen Kommastelle liegt nämlich jeder Prozessor voll daneben. Bei einem 8086er (verwendet zwar kein PC mehr, aber nur als Beispiel) beginnt die Ungenauigkeit bei der 7. Kommastelle. Um dieses Problem zu entschärfen, bedienen sich die Computerbauer aller möglichen Tricks in der Hardware des Prozessors und auch im fix einprogrammierten Mikrocode.

Selbst in Anwendungsprogrammen wie Excel, das eigentlich beim Rechnen auf die prozessor-internen Funktionen zugreift, gibt es Rechenfehler. Im seinerzeitigen Excel 5.0 gab es einen Fehler wo 7*7 - 7^2 ungleich Null war. Microsoft hat damals per Patch nachgebessert.

Es gibt auch noch Beispiele aus diversen ERP-Programmen wie SAP, Navision, und wie sie alle heissen, die alle irgendwo ein Problem mit Rechenfehlern haben. Diese sind den Steuer- und Wirtschaftsprüfern oft sogar bekannt, und sie schauen sich dann explizit genau diese Dinge an. Und wenn der Wert nicht dem fehlerhaften Sollwert entspricht - TADAAAAA –> getürkte Buchhaltung oder geänderte Software!!! Da hat die GF dann meistens akuten Erklärungsbedarf. Selbst erlebt bei einem Kunden (weltweiter Großkonzern), wo ich als SAP-Berater dort war.

Wahnsinn was für einen Aufwand ihr da betreibt um mit irgendwie zu erklären, daß Rechnungen die ausschließlich aus Subtraktion und Addition bestehen, irgendwie ungenau sein können.
Habt ihr irgendwie begriffen um was es geht bei Kontoauszüge geht oder wollts weiter mit Potentierung und so weitermachen?

Wahnsinn, was es einem Wert ist um irgendwie an den Haaren herbeizuziehen, daß der andere doch irgendwie unrecht hat … :eyes:

Kommt darauf an um was es geht.
Genau anschauen geht auch ohne kontrolle. Man kann zb ein Kunstwerk genau ansehen ohne daß man in der Lage ist es zu kontrollieren.
Man kann zb eine untergeordnete Spezies kontrollieren ohne sie überhaupt ansehen zu müssen.

Wenns um Kontoauszüge geht, dann ist kontrollieren in dem Sinne nachrechnen, obwohl das keinen Sinn ergeben wird, weil die Rechner ja nicht ungenau rechnen können (wohl gemerkt bei plus und minus), aber man kann zb so eine Art private Buchhaltung führen und wenn auf beiden Konten der selbe Betrag steht, dann ist das schon mal als Kontrolle ausreichend.
Wenn die Beträge abweichen, dann kann man sowohl kontrollieren als auch genau anschauen, wo man sich denn vertippt hat, oder sich MÖGLICHERWEISE jemand ungerechtfertig bedient hat.
Ist aber noch nie vorgekommen. Jeder Fehler war im vertippen wiederzufinden.

:wink:

Hier hast eine reallife-Kreditkarten-Buchungszeile von meinem Konto.
[image]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/mc4t8925jxba.jpg[/image]
Was genau ist daran jetzt so schwer, diesen Betrag von 34,65 CHF jetzt mit meinen Belegen zu vergleichen?
Der Eurobetrag interessiert mich in dem Fall ja nicht wirklich, da das einfach mit dem Wechselkurs plus Spesen errechnet wird, aber sich hier kein Kontonummerndieb mehr verstecken kann.
Diese 29,02 Euro sind dann wieder ganz einfach mit + und - zu rechnen und schon gibts keine Ungenauigkeit mehr in der Buchhaltung. :eyes:

mit Einkehr so lange der Vorrat reicht!

dann berechne doch mal bitte die zinsen auf deinem konto nur mit addition und subtraktion. machen wir’s einfach: kontostand 47 EUR und 3% Zinsen. das wird ohne multiplikation und division nicht gehen.

und wenn du das geschafft hast, dann kannst noch versuchen den gleichen Betrag mit dem gleichen Zinssatz auf ein festverzinstes sparbuch mit 5 jahren laufzeit legen und die zinseszinsen berechnen. viel spass, denn das geht nicht ohne potenzrechnung.

gleiches gilt natürlich auch bei überziehungszinsen und kreditzinsen.

wie willst dann aber überprüfen, ob dir die bank die richtigen zinsen bezahlt bzw. verrechnet? nur anhand des kontoauszugs? dachte nicht, dass du so leichtgläubig bist. oder rennst jeden monat mit dem kontoauszug zur arbeiterkammer und lasst ihn dort prüfen?

du hast keine ahnung, wie oft sich banken trotz höchster automatisierung verrechnen. und wenn sie dir zinsen gutschreiben und/oder verrechnen, sind wir wieder bei der zins- und zinseszinsrechnung von meinem vorigen posting. glaubst du deiner bank den zinsbetrag einfach?

Hast vergessen um was es geht?
Auch wenn du es ned glauben willst, aber meine Bank - und jetzt kommts (!!!) - HAT MEINE KONTONUMMER!

Ich war auch mal so unheimlich mißtrauisch wie du, wollte niemanden meine Kontonummer geben, denn da passiert ja alles mögliche damit, die Leute buchen plötzlich Geld ab, die Bank bucht Spesen und lauter so grausame Dinge passieren mit meinem Geld.
Dann kam ich drauf, daß ich gar keine Kontonummer habe. Bin dann zur Bank und hab denen das gesagt, die war voll aus dem Häuschen. „WAS?!? Sie haben keine Kontonummer?!?“
Und dann hab ich so eine Papierkarte bekommen, die aus Plastik kommt später, habens gemeint. Da stand die Nummer drauf und ja du hast recht, genauso wie der Schweizer, seitdem ist mein Geld nur mehr die Hälfte wert. Sie buchen ab und buchen ab so als ob es keine Scham mehr gäbe.

Blöderweise kann ich die Kontonummer vor meiner Bank nicht geheim halten. Das hätte ich mir früher überlegen sollen …

PS: Wenns darum geht illegale Abbuchungen zu finden, brauche ich nicht die Zinsen nachrechnen und bei den 0,1250% Zinsen, die mir meine Bank zahlt, ist mir VOLLKOMMEN egal ob sie mich bescheisst oder nicht.
Überleg dir um was es dir überhaupt geht, bevor du weiter soviel Energie in diese „Beweisführung“ legst.