Facebook läßt Spionage zu!

Alle Blauäugigen (sorry, Miß Agnete) sollten sich den untenstehenden Artikel zu Gemüte führen. Er stammt aus der Presse vom 3. März 2009 und kommt ohne Fachchinesisch aus.
Besonderes Augenmerk empfehle ich, auf die Punkte 1+2, 5+9 zu legen:

[i]"Keine Chance gegen Facebook-Spionage
02.03.2009 | 16:57 | VON PHILIPP AICHINGER (Die Presse)
Datenschutz: Nach österreichischem Recht sind die Nutzungs-Bedingungen des Online-Netzwerks illegal. Doch Klagen gegen das US-Unternehmen sind so gut wie aussichtslos. Die einzelnen User kann man aber belangen.

Die Internet-Community ist wachgerüttelt. Grund ist eine kürzlich erfolgte Änderung der Geschäftsbedingungen beim boomenden Online-Netzwerk Facebook. Demnach darf das US-Unternehmen alle Daten der User für immer speichern, selbst wenn sie ihre Mitgliedschaft inzwischen gelöscht haben.
Nach Protesten rückte Facebook zwar zumindest vorläufig wieder von der ewigen Speicherung ab. Aber auch ohne die neue Vertragsklausel sind die geltenden Geschäftsbedingungen des Netzwerkes brisant. Denn während aufrechter Registrierung dürfen die persönlichen Daten nach wie vor verwertet werden. „Die Presse“ hat recherchiert, welche Persönlichkeitsrechte man mit seiner Registrierung verliert – und wie man sich gegen „Rufmord“ durch das Internet schützen kann. Denn was man heute ins Internet eingibt, kann einem in ein paar Jahren schon peinlich sein. Überdies ist es möglich, im Netz auch den Ruf anderer Personen in Mitleidenschaft zu ziehen.

1 Was darf Facebook laut Nutzungsbedingungen alles mit seinen Mitgliedern machen?
„Das Konzept von Facebook ist klar“, erklärt Maximilian Raschhofer, Vizedirektor des Europäischen Zentrums für E-Commerce und Internetrecht. „Es geht darum, möglichst detailreiche Informationen zu sammeln.“ Die Richtlinien machen das deutlich: Facebook speichert nicht nur alle vom User eingegebenen Informationen, Fotos und die Freundesliste. Darüber hinaus stimmt man zu, dass das US-Unternehmen auch über andere Quellen (zum Beispiel über das Internet oder über Zeitungen) Zusatzinformationen zur jeweiligen Person sammeln kann. Das Ausspionieren der Person dient etwa dazu, „personalisierte“ Werbung zu machen.

2 Darf Facebook die gesammelten Daten auch weitergeben?
Das Unternehmen hat sich diesbezüglich „ganz weite Rechte ausbedungen“, sagt Raschhofer. [size=200]Der Weiterverkauf erscheint laut Nutzungsbedingungen jedenfalls möglich. Überdies erhält Facebook das Lizenzrecht an allen Informationen,[/size] diese dürfen kopiert und übersetzt werden.

3 Sind die Geschäftsbedingungen von Facebook nach österreichischem Recht korrekt?
Nein. Die Nutzungsbedingungen sind „extrem kompliziert und undurchschaubar“, erklärt der Experte. Die österreichische Judikatur ist hier sehr streng: Undurchschaubare Geschäftsbedingungen gelten nicht. Die wirksame Zustimmung wäre also nicht gegeben – und ohne diese würde das heimische Datenschutzrecht derart weitgehende Eingriffe nie erlauben.

4 Wenn die Bedingungen nach österreichischem Recht illegal sind, hat man ja nichts zu befürchten, oder?
Doch. Denn das österreichische Recht kommt nicht zur Anwendung. Laut Nutzungsbedingungen sind alle rechtlichen Auseinandersetzungen mit Facebook nach dem Recht des US-Bundesstaates Delaware zu führen. Und in den Vereinigten Staaten ist man beim Konsumenten- und Datenschutz nicht annähernd so streng wie in Österreich. „Facebook zu klagen erscheint nahezu aussichtslos“, betont Raschhofer.

5 Wie kann man Facebook die Rechte an den persönlichen Daten wieder entziehen?
Nachdem die jüngste Geschäftsbedingung wieder zurückgenommen wurde, kann man durch Löschung der Mitgliedschaft Facebook doch wieder alle Rechte entziehen. Juristisch betrachtet darf Facebook die gesammelten User-Daten dann nicht mehr verwenden. Experte Raschhofer warnt aber: „Jeder User sollte sich im Klaren sein: Was er einmal dem Internet anvertraut, ist im Netz drinnen.“
Das Deaktivieren des Accounts dürfte hingegen zum Lizenzentzug nicht ausreichen, es empfiehlt sich eine Löschung. Allerdings ist die Möglichkeit zum gänzlichen Löschen des Accounts bei Facebook gut versteckt.

6 Darf Facebook die Geschäftsbedingungen ohne persönliche Verständigung ändern – und sich so noch weitergehende Rechte an den Daten sichern?
Die jüngste Änderung, die Speichern auch nach Löschen des Accounts erlauben sollte, erfolgte relativ heimlich: Ein kleiner Teil bei den Nutzungsbedingungen veränderte sich. Ein derartiges Vorgehen wäre nach österreichischem Recht äußerst problematisch, nach US-Recht aber höchstwahrscheinlich korrekt, meint Raschhofer. Bei der Registrierung erkläre sich der User nämlich damit einverstanden, dass die Nutzungsbedingungen derart simpel geändert werden dürfen.
Auch die nun inzwischen zurückgenommene Bestimmung selbst – das ewige Speichern auch nach Löschung – wäre nach US-Recht korrekt gewesen. Die Maßnahme sei wohl nicht aus juristischen Gründen, sondern wegen des Protests der User rückgängig gemacht worden, vermutet der Experte.

7 Ein „Freund“ stellt unangenehme Fotos eines Users auf Facebook. Kann sich der Betroffene wehren?
Bei Facebook ist es durchwegs beliebt, die auf Bildern sichtbaren Freunde namentlich zu nennen und einen Link zum Profil der jeweiligen Person zu setzen. Den Link kann man zwar nachträglich entfernen, doch wie bekommt man unangenehme Fotos weg?
Wenn gutes Zureden seine Wirkung verfehlt, kann man den „Freund“ – vor allem, wenn er in Österreich wohnt – vor ein heimisches Gericht zerren. Und hier stehen die Chancen auf einen Prozessgewinn sehr gut, sofern ein „berechtigtes Interesse“ durch das Foto verletzt wird.

8 Wann hat man ein „berechtigtes Interesse“ für Entfernung eines Fotos?
Das muss der Richter im Einzelfall entscheiden. Gut stehen die Chancen auf einen Prozessgewinn etwa dann, wenn man auf einem Partyfoto betrunken aussieht. Hier ist ein berechtigtes Interesse verletzt worden. Wenn man auf einer öffentlichen Veranstaltung fotografiert wurde und sich nur nicht von seiner Schokoladenseite getroffen fühlt, stehen die Chancen auf einen Prozessgewinn hingegen schlecht.

9 Spielt es im Prozess auch eine Rolle, ob sich jemand selbst im Internet „offensiv“ präsentiert?
Achtung: Je mehr Fotos man von sich selbst via Facebook ins Netz stellt, umso geringer ist das „berechtigte Interesse“ am Löschen von Fotos, die Freunde von einem gemacht haben. Wenn man sich selbst gerne in Partylaune präsentiert, kann man schwer ein von einem Freund geschossenes ähnliches Foto bemängeln.
Überdies bleibt das Problem, dass man wieder Facebook selbst kaum erfolgreich auf Löschung der Fotos wird klagen können. Man muss also den Freund mittels Klage und der vom Gericht zu verhängenden Strafen dazu zwingen, dass er von sich aus das verwerfliche Bild herausnimmt.

10 Jemand schreibt beleidigende Texte über einen User. Muss man sich das gefallen lassen?
Nein. Es gilt ein ähnliches Prozedere wie bei unangenehmen Fotos. Man kann Unterlassungs-, Beseitigungs- und Schadenersatzansprüche geltend machen – wieder direkt gegen den Beleidiger. Im Internet herrscht also entgegen der weit verbreiteten Meinung keine „Narrenfreiheit“: Wer etwas Falsches behauptet, muss ebenso mit Sanktionen rechnen, wie wenn er im „realen Leben“ unfeine Dinge von sich gibt.

11 Ist es erlaubt, sich mit einem Pseudonym zu registrieren?
Facebook verbietet dies, erklärt Raschhofer. Es droht die Löschung des Accounts. Schadenersatzzahlungen sollten aber nicht drohen, sofern man mit dem frei erfundenen Pseudonym nichts „anstellt“.

12 Kann sich der Inhaber eines zu Unrecht verwendeten realen Namens wehren?
Ja, denn jeder Mensch hat das Recht auf seinen eigenen Namen. Wer sich also unrechtmäßig unter dem Namen einer anderen realen Person registriert, muss bei Verwechslungsgefahr mit einer Klage auf Unterlassung und unter Umständen mit der Verurteilung zu Schadenersatzzahlungen rechnen."[/i]

°lp°

Bitte geben Sie etwas im Feld Thema und Beitrag ein!

Bitte geben Sie etwas im Feld Thema und Beitrag ein!
Bitte geben Sie etwas im Feld Thema und Beitrag ein!
Bitte geben Sie etwas im Feld Thema und Beitrag ein!
Bitte geben Sie etwas im Feld Thema und Beitrag ein!

:grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:

Facebook läßt Spionage zu !
Facebook läßt Spionage zu !
Facebook läßt Spionage zu !
Facebook läßt Spionage zu !
Facebook läßt Spionage zu !
Facebook läßt Spionage zu !
Facebook läßt Spionage zu !
Facebook läßt Spionage zu !

liebe maid :smiling_face:
mann muss ja nicht alles preisgeben gell :wink:
l.g max

 naja …
wenn wer im internetz peinliche daten veroeffentlicht, is er auch selber schuld :grin:
des gleiche gilt auch fuer persoenliche daten (email, telenummern, name, wohnort, usw …)
ausgenommen san natuerlich gewerbliche zwecke …
www.2radtrans.com und dergleichen koennens gar ned lang genug speichern :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:
 
 
i werd mich demnaechst anmelden :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:

gibts auch das Gegenteilige. Man schreibt lauter Dinge hinein, die üüüberhaupt so nicht stimmen müssen :grin:
Das ist dann erst lustig :smiling_face:

Aus den übertragenen Informationen lassen sich die IP des Besuchers, Besuchsgewohnheiten, Uhrzeit, Datum,
Interessen, verwendete Software und einiges mehr ableiten. Welche Informationsprofile sich über einen Besucher
auf Grund dieser Daten erstellen lassen, bleibt der Phantasie jedes Einzelnen überlassen.

Neben den allseits (?) bekannten verfolgenden Cookies von Alexa, Adserve und Doubleclick verwenden die meisten Foren ‚kostenlose‘ Tools, aus denen sich mühelos private Daten konstruieren lassen. Facebook geht nun einen Schritt weiter und verknüpft aktiv. Wer sich noch nie Gedanken gemacht hat, weshalb Picasa eine frei zugängliche Software ist, könnte es jetzt tun. Oder nie.

Folgende Informationen werden von den Betreibern der Foren weitergeleitet und daraus läßt sich ein Profil erstellen, das folgend aussieht:

Herr: Vorname, Nachname
hat am: Datum
um: Uhrzeit
mit der IP: Adresse
Betriebssystem: Systeminfo
Vertrag bei: Telekom xxxxx
Browser: Browsertype
Installierte Software: Word,Excel,Powerpoint…
Kommt von welcher Seite hierher: http://xxxxx
Hat sich diese Seite 10 mal angesehen: http://xxxx
Interessiert sich besonders für: Titel
Wohnort: Wohnort
Bezirk: Name
Koordinaten des Wohnortes: X,Y

Verwendet wird meist:

www.google-analytics.com_
Dabei handelt es sich wohl um den weltweit größten Datensammler überhaupt.
Die vom Betreiber übertragenen Daten des Besuchers enthalten folgende Informationen:
die IP des Besuchers, Auswertung seiner Interessen, das Betriebssystem, der verwendete Browser, welche Software ist installiert, welche Seite hat er vorher besucht.

pagead2.googlesyndication.com
Die vom Betreiber übertragenen Daten enthalten: welche Seite wurde besucht und Besuchsgewohnheiten

lv.boost-my-pr.com
Statistische Auswertung über Besuche nach Zeit, übertragene Datenmengen, Auswertung über den Erfolg der Übertragung
Die Auswertung erfolgt gesamt und pro Besucher

www.blogverzeichnis.at
Ein Zähler, wie oft ein Besucher und wieviele Besucher insgesamt diese Seite besucht haben.
Die vom Betreiber übertragenen Daten des Besuchers enthalten: aktuelle Seite, die aktuelle Password_ID

pixel.quantserve.com
Welche Seite wurde besucht, Besuchsgewohnheiten, zuletzt besuchte Seite.

www.visitorglobe.com
Hier wird verfolgt, wie sich der Besucher durch das Forum durchklickt, also eine Art Verhaltensanalyse

Funktionieren tut das Ganze deshalb, weil sich die Leute -wie man auch hier gut lesen kann- nicht vorstellen können, wie Netzwerke funktionieren und Informationen, auch nur Bruchstücke, gehandelt werden wie Ware. Irgendwann werden auch aus Bruchstücken fertige Bilder. Und die meisten raunzen und wundern sich über Spam … witzig.
So aber sieht die Realität aus.

°lp°

die stasi ned vergessen :grin: :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:

l.g max

 
… stimmt schon …
aber i hab maximal 4 spams am tag …
damit kann i leben :grin:

stimmen. Darum hab ich auch Interessen, wie zB. Naturwissenschaften, Chemie, Nutella usw. dabei stehen :grin:
und nur meine Freunde dürfen das dann sehen, neben dem Facebookbesitzer. Der hat sicher auch viel Freude, wenn ich angebe, dass ich zB. McLeods Töchter seh, oder Criminal Intent, Fünf Freunde oder Biene Maja. Das ich reiten kann, oder laufen geh. Wresteln und Karate…so schauts aus :cold_face: Da kann man dann spionieren, was das Zeug hält.
 
Ach, ich hab schon eine ungefähre Vorstellung davon, wie es im Netz so läuft. Hab da einen ganz gut ausgerüsteten Experten an meiner Seite.
Du hast Recht, aber tuts mir weh? Nein, tut es nicht. Das sind alles Daten, die auch viele andere wissen.
Und wenn ich zB. 100x den Namen 'Gerry1702 beim Google eingeb, dann ist es so. Was weiß man dann?
Ach, die steht auf den, oder mag sie doch nur die Art wie er schreibt? Hmm, oder gefällt ihr vielleicht sein Motorrad? Tja, genug Arbeit für die Spione.
 
 

:wink:hmhmhm :wink:

l.g max

[size=160][b]

Anonym war gestern[/b][/size]
Von Erica Naone

Soziale Netzwerke suchen schon seit langem nach möglichst lukrativen Wegen, mit ihren meist kostenlosen Diensten Geld zu verdienen. Einer davon liegt in der Weitergabe zuvor anonymisierter Nutzerinformationen an ihre Werbekunden – und an andere Unternehmen, die sich für Konsumentenverhalten interessieren oder Online-Trends ausnutzen wollen. Facebook & Co. versprechen üblicherweise, Daten, die Einzelpersonen identifizieren könnten, zuvor aus den Beständen zu tilgen; die Privatsphäre der Nutzer soll dabei stets gewahrt bleiben.

Forscher an der University of Texas in Austin haben nun jedoch herausgefunden, dass sich diese scheinbare Anonymität oft erstaunlich leicht aufheben lässt: Mit Hilfe einer Kombination solcher Informationen mit zumeist reichhaltig vorhandenen Daten anderer Online-Quellen.

Dabei ging es vor allem darum, zu ermitteln, ob es möglich ist, sensible Informationen über Einzelpersonen zu erhalten, indem einfach nur die Verbindungen zwischen den Nutzern untersucht werden, ohne dass zunächst Namen, Adressen und andere Formen identifizierbarer Daten vorhanden sind. Das erwies sich als korrekt, solange ein Abgleich mit dem sozialen Graphen eines anderen sozialen Netzwerks möglich war, in dem Teile der Nutzerinformationen verfügbar sind.

Daten aus sozialen Netzwerken, dabei insbesondere die Freundschaftsmuster zwischen den Nutzern, können für Reklametreibende sehr wertvoll sein, …

Der Studie zufolge ist es ziemlich einfach, an nicht anonymisierte Daten aus sozialen Netzwerken zu gelangen. Die Verbindungen zwischen Freunden sind bei vielen Diensten wie etwa Twitter standardmäßig öffentlich. Bemühungen, diesen sozialen Graphen über Einzeldienste hinaus portabel zu machen, wie es etwa die Google-Lösung OpenSocial tut, machen es noch leichter. Der Algorithmus der University of Texas-Forscher funktionierte mit einer Fehlerrate von nur 12 Prozent, selbst wenn die Muster sozialer Verbindungen sehr unterschiedlich waren …

„Die Struktur des Netzwerks, das sich um einen Menschen befindet, ist derart reichhaltig und vielfältig, dass selbst bei Diensten mit Millionen von Nutzern jeweils eigene Muster um Einzelpersonen entstehen“, sagt Shmatikov. Dazu reichten Dinge wie das Einkaufsverhalten, Lieblingsfilme, Freundschaften und soziales Verhalten als Unterscheidungsmerkmal aus. „Jeder Mensch hat ein paar sehr individuelle Eigenschaften die sich sehr stark zur Differenzierung nutzen lassen.“

Um dem Algorithmus einen Startpunkt zu geben, müssen die Forscher zunächst einige Nutzer aus dem anonymen Datenhaufen kennen. Doch das ist bei vielen sozialen Netzwerken nicht schwer. Ein Teil der Nutzer bei Facebook entscheidet sich zum Beispiel, die Profile öffentlich zu machen. Das könnte einem Angreifer dann als ersten Ansatz dienen. Im Experiment fanden die Forscher heraus, dass es teilweise ausreichte, nur 30 Personen zu kennen, um den Algorithmus in einem Netzwerk mit 100.000 oder mehr Personen durchlaufen zu lassen.

Das bedeute, dass man mit minimalen Beständen beginnen könne.

Alessandro Acquisti… Ein Beispiel: Ein solcher Algorithmus könnte die Namen der Lieblingsbands eines Nutzers und die seines Freundeskreises so abgleichen, dass sich daraus womöglich die sexuelle Orientierung ergibt – und zwar aus vorgeblich anonymisierten Daten. Das zeige, wie schlecht es in Zukunft um den Schutz der Privatsphäre im Netz bestellt sei, meint Acquisti. „Es gibt keine vollständige Anonymität mehr.“

Shmatikov glaubt, dass es keine technische Lösung für das Problem gibt. Datenschutzgesetze und die Praxis bei den Anbietern selbst müssten geändert werden, da es nun keinen Weg mehr gebe, Daten aus sozialen Netzwerken zu anonymisieren. Gleichzeitig sollten Nutzer sich die Einwilligung in eine Informationsweitergabe genau überlegen.

°lp°

Quelle

was der beste vergaß durchzudenken: vollständige anonymität gab es noch nie.
nicht im echten leben und nicht im cyberspace.

also wie kann’s was nimmer geben das es nie gab?

das ist die wohl läppischste frage, die ich mir angesichts der restlichen information stellen würde…

°lp°

ja oder man gibt daten eigentlich nicht preis, aber der Admin packt sie für einen ins Forum…

Und du bist ned in den USA sondern huckst in Ö!

na wenn du meinst.

für denkende menschen sollte so ein satz aber schon einer sein wo’s ‚klick‘ macht.
wenn ich so einen satz les, dann ist der ganze artikel nur mehr satire.
dann kann sowas doch nur von populisten alá Michael Moore stammen.

und wie meine vorposter schon meinten: die können von mir nicht mehr wissen,als ich selber preisgebe.
wenn ich auf facebook reinschreib wie toll die parties des letzten jahres waren, auf flickr dazu fotos von mir wo ich bewustlos in der kotze lieg reinstell und auf xing stehen hab, daß ich grad die sonderschule gschafft hab, dann darf ich mich nicht wundern wenn mich der personalchef beim nächsten vorstellungsgespräch seltsam anschaut.

wenn einer wirklich so deppat is, dann is paranoia berechtigt.

und schon weiß der Spion gar nix :grin: sondern vermutet nur :sunglasses:
Gutes Beispiel, dankeschön :wink:
 
Weil du so ein Netter bist, der mir bis jetzt positiv aufgefallen ist, sag ich dir was.
Der Experte an meiner Seite, DAS ist der, auf den ich wirklich steh :smiling_face: (uje, sämtliche Spione werden jetzt rausfinden wollen, wer dieser Experte wohl sein könnte :cold_face: :grin:)
und du weißt ja wohl eh schon, Gerry und ich sind sehr gute Freunde, aber ein Experte im Net isser ned :wink: 
:cold_face: :grin:
Die Geschichte mit dem Wresteln und dem Karate, die ist auch gut, oder??? :eyes: oder gefällt dir die Biene Maja besser?
 
lg,
Agnete

liebe maid :grin: :grin:die spione werken und suchen :wink: :grin: :grin: :grin:
und lass dich nicht ärgern :wink: :grin: :grin: :grin:

l.g max

regts euch den auf?!?!

Is do scho a alter Hut.

Genauso wie ein großer österr. Forenbetreiber die Mailadressen verhöckert, machen es andere in einem viel größeren Stil.

Schon mal darüber Nachgedacht, was google mit den ganzen Suchanfragen macht?
Schon mal darüber Nachgedacht, warum google eines der reichsten Unternehmen auf der Kugel überhaupt is?
Schon mal darüber Nachgedacht, was es mit dem kostenlosen google-analystics (was hier auf 1000ps auch eingebunden ist) auf sich hat?
etc
etc
etc