MV Agusta F41000 gewinnt in der IDM!!

Der Wettergott meinte es gut mit den Superbike-Piloten
beim zweiten Lauf auf dem Schleizer Dreieck an diesem
Wochenende und so konnte das Rennen am Sonntag
bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel gestartet
werden. Jörg Teuchert hatte die MV Agusta bereits
am Samstag auf die Pole-Position gestellt und war im
ersten Rennen auf Platz zwei ins Ziel gekommen.
Für das zweite Rennen hatte sich der Franke noch etwas
mehr vorgenommen und wurde belohnt: „Ich wusste,
dass das Motorrad hier gut liegt und ich war mir sicher,
dass bei trockenen Bedingungen noch mehr drin ist, als
Platz 2“, so Teuchert nach seinem ersten Sieg in dieser Saison.
Teuchert fuhr ein packendes Rennen, immer dicht am Hinterreifen von Michael Schulten (Honda),
der lange Zeit das Rennen angeführt hat. Teuchert folgte dem aktuell Führenden in der Meisterschaft
wie ein Schatten und bog ab Runde 15 am Ende der Star/Ziel-Geraden immer wieder aus,
um sich dem Führenden in der Meisterschaft zu zeigen.
In Runde 18 war es dann soweit und Teuchert spielte seine langjährige
Erfahrung aus, als er Schulten ausbremste und überholte.
„Ich habe das ganze Rennen gelauert und wusste, wo ich Michi
packen kann“, erklärt Teuchert seine Strategie. „Es hat funktioniert
und ich konnte mich direkt nach dem Überholen von Schulten absetzen.
In der letzten Runde bin ich dann auch noch die schnellste
Rundenzeit gefahren und kann gar nicht beschreiben, wie glücklich
ich für mich und das ganze Team über diesen Sieg bin.“
Ein Wechselbad der Gefühle erlebte derweil Teamchef Detlef
Hailfinger an der Boxenmauer: „Mir schossen tausende Gedanken
durch den Kopf. Ich habe mir ausgemalt, was eventuel kaputt
gehen kann und mir immer wieder eingeredet, dass der Jörg das
schon macht.“ Das es am Ende zum Sieg reicht, ist für Hailfinger
eine Sensation und gleichzeitig auch eine riesige Erleichterung. „Als Jörg dann als Erster über
die Ziellinie fuhr, fielen mir einige Steine vom Herzen und ich konnte meine Freude nicht mehr im
Zaum halten“, schildert ein sichtlich bewegter Teamchef seinen persönlichen Rennverlauf.
Zurück im Fahrerlager wurde Teuchert und das Team dann von vielen Fans und von Jens König,
Inhaber von Königs- Catering-Service erwartet, der bereits Champagner für den Sieger und das
Team bereit gestellt hatte.
Jörg Teuchert vor Michael Schulten
Ein Glas Champagner für den Sieger