Newbie: Fahrfehler oder techn. Gebrechen?

Meine Bandit hat mich am Freitag am Preiner Gscheid abgeworfen. An den Unfallhergang kann ich mich nur noch dunkel erinnern. Wüsste aber gerne die Ursache …

Abgelaufen ist es so …
Kurze Gerade gefahren, mit etwa 50-60 km/h. Eine enge Kurve voraus, ich in der Mitte meiner Fahrspur. Weder grossartig beschleunigt noch sehr hochtourig gefahren. Bevor ich das „Kurvenmanöver“ einleiten konnte hat das Heck plötzlich ruckartig ausgeschlagen und der Lenker war nicht mehr kontrollierbar. Dann sind wir schon dahingeschlittert.

Schotter war an dieser Stelle keiner, glitschig wars auch nicht. Mehr weiss ich leider nicht mehr …

Was könnte die Ursache gewesen sein???

…irgendwas musst doch gemacht haben :wink:
von selbst ist (so) noch keiner umgefallen ^^

hast vor der kurve hinuntergeschalten und wolltest wieder einkuppeln? dann kann’s passieren, dass das hinterradl unruhig wird, speziell wenn du vorher untertourig dahingetuckert bist.
hab i früher öfters das problem gehabt > aus lauter vorsicht vor der kurve bereits lang davor gebremst u im dritten gang fuhr ich dann zb bei 2000 umdrehungen auf die kurve zu > dann weil die kurve ja sooo „schlimm“ ist runter auf die erste geschalten > dann langsam kupplung kommen lassen (inzwischen bei schrittempo angelangt :-D) und >>> danach munter mit dem hinterrad durch die kurve „gehüpft“ :cold_face: schrecklich war das…(und blöd :rage:)

damit will ich nicht sagen, dass du auch so fährst, wollte nur den vorgang schildern wobei es auch ohne schräglage recht leicht zu einem abstieg kommen kann. auch ohne solche „extreme“ parameter wie oben beschrieben kann es sein, dass dein hinterrad mal „gestempelt“ hat und du aus irgendeinem grund nicht richtig darauf reagiert hast u abgflogen bist.

(meine) lösung: fahrstil ändern. bei mir hat’s funzt. schön motiviert/konzentriert, flotter (gilt nur für mich, weiß ja nicht wie schnell du die kurven fährst :wink:)  u im wesentlich höheren drehzahlbereich die kurven fahren + manchmal zwischengas beim einkuppeln (da gibt’s aber bestimmt paar experten im forum, die dazu mehr sagen können - ob nötig oder nicht usw.)

wie ja geschrieben hast ist dir zum glück nichts schlimmeres passiert,auser am spaltgips  :sunglasses:
so aus der ferne ist das schwer zum sagen und so der fahrtechnik profi bin ich auch nicht,da des fahren bei mir anscheinent automatisch funktioniert :grin:
aber es werd woll a fahrfehler gewesen sein,oanfach zu passiv auf dem mopped,is halt was anderes als autofahren.bist davor mal stehen geblieben und es sind die reifen ausgekühlt ??? was hast für reifen drauf und was für an luftdruck hast in de roafen ???wars eher schattig oder de kurven voll in der sonne ???so wia i des sehe bist one zug in de kurven koan druck am rasten und einezogen hast sie auch nicht.
empfehle fahrsicherheits training beim polizei motorsportverein
guate besserung wünscht der mann aus den bergen

War schon 180km unterwegs. Reifendruck vor Fahrtantritt geprüft. Und die letzte Pause lag 1h zurück.

Reifen ist ein Bridgestone BT021. Schon bald am Ende, aber 1500km hätte er noch gepackt.

Bin vom Höllental gekommen. Ohne Probleme. Aber dann war dort eine 70er Beschränkung wegen der Lärmbelästigung. An die hab ich mich auch brav gehalten und bin die paar km eher gecruised. Deswegen auch nicht volle Press rauf- und runtergeschalten. Einfach in der 3. gemütlich laufen lassen.

@silli
wäre eine Erklärung, nur bei dem Speed dürfte das net passieren. Und in die waagrechten gelegt hat es uns noch weit vor der Kurve …

Hab mir den Hinterreifen danach angesehen - der hat ein Intervall von 20cm Schleifspur, 5cm normal, dann wieder 20 cm Schleifspur …

der roafen wars dann woll nicht,i bin ja a fan vom bt 021
was fahrst den für einen reifendruck,weil geprüft ist a bisselle karg :wink:

Hab mir den Hinterreifen danach angesehen - der hat ein Intervall von 20cm Schleifspur, 5cm normal, dann wieder 20 cm Schleifspur …
na ja dazu fallt ma jetzt auch nix ein
lg silli

Reifendruck vorne 2.25 hinten 2.5 lt. Betriebsanleitung.
Das mit dem Abrieb hat mich u. a. stutzig gemacht.

Blöde Frage, aber was passiert wenn ein Kolben anreibt?

wennst einen kolbenfresser hast blockiert schlagartig das hinterrad, und du liegst ws auf der nase, ausser du ziehst schnell genug die kupplung.

wenn der kolben nur „anreibt“ passiert genau das selbe nur das er sich noch bewegen lässt wennst schnell genug reagierst (abkühlen zb)  solltest dann aber nimma starten sonst hast den kolbenfresser

hast vorm unfall eine leistungsänderung gspürt ? kann ein indiz für einen kolbenfresser sein

Kenn das leider / oder zum Glück nur aus Schilderungen. Aber sollten die anderen Zylinder den einen nicht „durchreissen“?

Wegen der Leistung kann ich das nur schwer beurteilen. So genau kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Musste schon mehr am Hahn drehen. Dachte durch die Höhenmeter.

wir waren dieses WE auch am Preiner GScheid. Die eine seite war absolut top vom grip her! Die andere Seite dürfte noch nicht gereinigt worden sein und war auch „extrem“ staubig !! (daher auch relativ rutschig); welche Seite biste den gefahren ???
Wie lange san die reifen schon oben? bzw. wie alt sind sie schon ungefähr ???
Wegen den schleifspuren … kann sein das das hinterradl zum stempeln angefangen hat ? schlagartig die kupplung kommen lassen ??

Aber wie gesagt, die eine Seite war am Wochenende relativ ruschig … mit viel fahrpraxis merkst auch relativ schnell wieviel grip eine strasse hat …

lg
Chrisu

lustig erinnert mich an meine bandit 600er baujahr 1996 geschichte die ich hatte vor einigen wochen:
fahre seit 2 jahren moped und normalerweise eine buell xb9 (2zylinder 1000ccm) dann kurz mal die bandit vom bruder ausgeborgt und gefahren.
dacht mir nix dabei schön handlich und keine brachial leistung nun gut.
fuhr auf eine kurve (90°, perfekter asphalt, kein kies) zu mit 30-40 (kurve verträgt normalerweise 60 - 80 mit der buell zumindest) dann plötzlich haftungsabriss(???) patsch lowsider eh nix hin nur jean war kaputt leute sind ausgstiegen haben gmeint zuviel schräglage?
hm was auch immer ich schätz die bandit mal so ein … 40kg schwerer als meine buell und dann nochdazu nur 160er reifen … neigt bei zu langsamer geschwindigkeit und zuviel schräglage einfach plumps umzufallen …
das is meine theorie.
also lektion nummer 1. beim bikewechsel VIEEEL zeitlassen und ordentlich einfahren sich vertraut machen.

war Richtung STMK unterwegs. Aber soweit keine Probleme mit der Strasse. Besagte Stelle war noch dazu in der Sonne.

Das Heck hat extrem gerissen, aber nicht viel ausgeschlagen. Und ich war noch nicht in der Schräglage für die bevorstehende Kurve. Wir haben uns dann einfach flachgelegt und sind gemeinsam bis zur nächsten Böschung geschlittert …

also diese schleifspuren würden durchaus zum sog „stempeln“ passen.
wie schon geschrieben hatte ich anfangs einige solche erlebnisse (wenn auch ohne sturz) und man stellte dann nach einiger zeit fest, dass meine reifen fleckenweise stärker abgefahren waren. das würde kleineren „schleif-etappen“ auf dem asphalt entsprechen.
@chrisu: damit man die „lustigen“ effekte des stempelns erleben darf muss man gar nicht mal (zu) schnell das kupplung kommen lassen - es reicht schon, dass man für zu viel unterschied zwischen momentanem drehmoment und dem „benötigten“ drehmoment des neu gewählten ganges herstellt. ich habe damals immer soooo langsam eingekuppelt und trotzdem gestempelt :worried: (btw. wollte nix belehren - an meinen erklärungen kann man bestimmt sehen, dass ich nur versucht hab das zu verstehen, was mir von kennern weit und breit erklärt wurde…aber hauptsache ist für mich, dass ich daraus gelernt hab und die maschine seitdem ordentlich unter zug halte. dadurch passiert mir sowas praktisch nicht mehr)

Hab mich heute weiter mit dem Thema beschäftigt.

Eine weitere Theorie war als Ursache die Kolbenringe.

Bleibt mir anscheinend nix anderes übrig als sezieren …

Da gibts noch so ein hinterfotziges TRum im Motor, die Kompression.

Wennst ihn zerlegst, schau sie dir genau an.
Wenn die Kompression nämlich verbogen ist neigt sie
während des Überströmvorganges zum Klemmen und nachher
wenn man den Motor zerlegt, tut sie einen auf unschuldig,
dieses Luder.

Trost und Rat durch Dr. Pezi Nordbahn auf 1000 PS

du schreibst kein schotter. aber möglicherweise ein einziger stein? größer als sagma 5cm? da reißt der hinterreifen schon aus wannst da drüberfahrst. lenker nicht kontrollierbar weilst ned richtig (gschreckt) reagiert hast?

manche dinge sind sehr einfach…zumindest bei mir :grin:

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Da gibts noch so ein hinterfotziges TRum im Motor, die Kompression.

Wennst ihn zerlegst, schau sie dir genau an.
Wenn die Kompression nämlich verbogen ist neigt sie
während des Überströmvorganges zum Klemmen und nachher
wenn man den Motor zerlegt, tut sie einen auf unschuldig,
dieses Luder.

Trost und Rat durch Dr. Pezi Nordbahn auf 1000 PS

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unbedingt die Jugend immer so verschrecken, wenn er jetzt tatsächlich die Kompression mit der Wasserwaag einricht und hat nicht die geaichten Gwichte, dann hauts em nächstes mal wieder, schama sollst die.

wer mehrere kilometer in einer lärmschutzzone in der 3. 70km/h fährt extra um lärm zu machen, der hat irgendwas am motorradfahren noch nicht ganz verstanden. oder er hat ein 3-gang-moped.
meine meinung.

Das Thema - Sturz von Middsch wegen vermutl. mangelndem Grip - ist schon ein wenig eingeschlafen,
aber eventuell bringen Euch ja meine Erfahrungen (15.000km) ein wenig weiter:

Auch mir ist schon das eine oder andere Mal das Hinterrad vermeintlich ohne Grund gerutscht,
einen Sturz konnte ich gerade noch verhindern.

Hab’ die Sache nicht groß beachtet, bis auf den Vorsatz, zurückhaltender zu fahren.

Allerdings hat mir dann ein Biker-Kollege von Ähnlichem berichtet,
worauf wir nach einiger Diskussion bei der Idee hängengeblieben sind,
es den Pollen in die Schuhe zu schieben.

Alle unsere Heckrutscher waren im Frühjahr, und lt. Wikipedia verstäuben zu dieser Zeit praktisch alle Waldbäume ihren Pollen.

Das führte geradewegs zum nächsten Puzzleteil, daß nämlich diese Rutscher allesamt im Bereich von schattigen Waldpassagen waren.

Kombiniere: wenn ein Strassenstück im Schatten der Bäume ist, ist sie auch kühler,
Feuchte aus der Luft kann über Nacht ideal kondensieren und dann oft lange nicht abtrocknen.
Der Pollen fällt auf diese feuchten Stellen, fertig ist der Low-Sider.

Zu berücksichtigen wäre vielleicht noch, daß wir Biker eine andere Spur fahren, als die 2-Spurigen.
Man kann sich also nicht darauf verlassen, daß andere die Fahrbahnmitte „sauberfahren“.

Lg Fred

Hallo Fred

Ja, Pollen sind ein Problem, vor allem, wenn es so lange trocken war wie diesen Frühling und die Dinger so massiv gehäuft auftreten wie letztes Wochenende in den Vogesen.
Aber die Rutscher waren jetzt nie so kritisch, dass man abgeworfen worden wäre …

Gruss

Sam