Die Arge 2Rad, der Dachverband der Zweiradindustrie und Zweiradimporteure, freut sich über die heute von der Statistik Austria präsentierten durchwegs positiven Ergebnisse der Unfallstatistik des ersten Halbjahres 2006.
Kurz zusammengefasst dürfen wir festhalten, dass in einem Jahr, welches steigende Zulassungszahlen im Bereich des motorisierten Zweirades aufweist (+ 6 %), die Verletzten um 6 % rückläufig sind (im Bereich Motorrad sind es sogar minus 16,4 %, was einer absoluten Zahl von 223 verletzten Fahrern weniger als 2005 ergibt).
Einspurige Kraftfahrzeuge weisen einen Rückgang von knapp 26 % bei getöteten Personen aus. Das sind mit 43 Personen um 15 % weniger als 2005. Alleine der Rückgang im Bereich Motorrad nimmt mit fast 35 % hier eine positive Vorreiterrolle ein. Auch die Mopedisten können 8 % weniger Tote (absolut 1 Person) beklagen.
Wir freuen uns, dass wir im ersten Halbjahr trotz des extrem guten Fahrwetters im Juni und Juli so gute Werte erreichen konnten. Vielleicht haben ja so manches Sicherheitstraining und auch die Rücksichtnahme anderer Verkehrsteilnehmer mitgeholfen, die Anzahl der Verletzten und Getöteten zu minimieren, so Karin Munk, Generalsekretariat und Pressesprecher der Arge 2Rad.
Quelle: www.bikerwelt.at
Habe die Ehre
Ully-Bär
„…durchwegs positiven Ergebnisse der Unfallstatistik…“
Ich finde dass eine Unfallstatistik NIE positiv sein kann.
Das sehen die Menschen die jemanden verloren haben sicher genauso.
mfg
Horst
PS: Sorry, wollte die Stimmung nicht verderben.
… warte mal auf die Ergebnisse des 2. Halbjahres. Die sprechen leider eine deutlich andere Sprache.
LHG, Schlucki
das erste Halbjahr wird wohl einfach nicht viel los gewesen sein (langer Winter, kalt, Split)
aber bei uns hat innerhalb vo wenigen tagen 3 schwere verkehrsunfälle geben.
3 mal traktor (der abbiegt) vs pkw (der entweder entgegenkommt oda überholt)
und wenn ich ma überleg das der winter noch auf uns zu kommt, na danke…
also ich bin scho gspannt wies am ende des jahres ausschaut mit de statistiken…
lg el_pedro
kommts mir heuer schon ärger vor … aber vielleicht habe ich mich damit auch nur intensiver befaßt … wer weiß
gehört in die 2. Jahreshälfte
Am Saisonanfang war das Wetter nach meiner Erinnerung no net sooo berauschend. Ich hoffe trotzdem, dass übers Jahr gesehen weniger passiert sein wird als davor.
LG, Peter
wars nicht, aber einige waren schon seehr früh unterwegs …
rechnet jeder wie es ihm passt, die Händler haben zum Teil einen zweistelligen Rückgang und die Anmeldungen ein pluß von 6% bitte wie passt dies zusammen. Wenn ich meinen Händler befrage so sagt er mir, dass der Juli zu heiß war und im August alles eingeschlafen (Dauerregen) ist. Genau so sind die Umfragen zur Wahl"nach der Befragung von einem represent… 550 Personen wird hochgerechnet" blablabla
ich behaupte, dass der grund für den rückgang weniger in der
disziplin der fahrer, absolvierte fahrsicherheitstrainings etc.
zu finden ist, sondern durch geringere kilometerleistungen
begründet werden kann.
gründe dafür:
+) der lange winter, insb. im alpinen raum
+) das unsympathische wetter im frühjahr
+) die fußball-WM
+) entmutigende sprit-preise
+) uvm.
aber was sagt man denn so bauernschlau über statistiken:
„trau keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“ …
drei mal kurz gelacht!
es ändern sich nicht die leute, über die die statistik geführt
wird, sondern die rahmenbedinungen.
„Die letzten Ausfahrten mit dem Motorrad vor der Winterpause genießt man besonders. Allerdings lauern im Herbst auf die motorisierten Einspurigen besondere Gefahren wie feuchtes Laub oder Wildwechsel.
Im September die meisten Unfälle
Im Vorjahr zählte der September zu den unfallträchtigsten Monaten für Biker. „Für die Mehrzahl der Motorradunfälle sind zu hohe Geschwindigkeit, mangelnde Fahrzeugbeherrschung, sowie Übermüdung und Unkonzentriertheit verantwortlich“, erklärt ÖAMTC-Motorrad-Chef-Instruktor Georg Scheiblauer.
Der kleinste Fahrfehler kann fatale Konsequenzen haben. Deshalb ist eine besonnene und vorausschauende Fahrweise besonders gefragt. Trainieren kann man das im Zuge eines ÖAMTC-Fahrsicherheitstrainings.
ÖAMTC-Tipps für Herbst-Ausfahrten
Vorausschauendes Fahren vermeidet Risikosituationen:
Je früher gefährliche Situationen erkannt werden, desto mehr Zeit bleibt für die richtige Reaktion. „Immer mit Reserven unterwegs sein, nie am Limit fahren“, rät der ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte. „Man darf sich von schwierigen Fahrsituationen nicht überraschen lassen.“
Sich der Gefahrenquellen bewusst sein:
Im Herbst sorgen sowohl nasses Laub und Fallobst als auch Schmutz von Feldern für gefährliche Glätte auf den Straßen - das bedeutet Sturzgefahr für Motorradfahrer. Deshalb muss man die Geschwindigkeit den Gegebenheiten entsprechend anpassen und größeren Abstand zum Vordermann halten. Bei unklaren Straßenverhältnissen gilt die Faustregel: „30 Prozent weniger Tempo, Schräglage und Bremsintensität“, erklärt der Club-Experte.
Auf veränderten Grip reagieren:
Kühlere Temperaturen beeinträchtigen die Griffigkeit der Reifen. „Nur bei richtiger Betriebstemperatur bieten die Pneus optimalen Grip“, so Scheiblauer. Im Herbst dauert das länger, deshalb Ausfahrten bewusst „ruhig“ angehen. Außerdem benötigt der Motor eine längere Warmlaufphase, in der man ihn schonen sollte.
Die richtige Kleidung überstreifen:
Kühle Außentemperaturen am Morgen und Abend können bei falscher Bekleidung die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Große Temperaturunterschiede erfordern eine darauf abgestimmte Bekleidung. Am besten mehrere Schichten übereinander anziehen. Wem trotzdem kalt wird, der kann sich in Fahrpausen mit Bewegung wieder aufwärmen.
Sehen und gesehen werden:
Im Herbst wird es rascher finster. Helle Farbapplikationen und Reflex-Materialien auf der Kleidung erhöhen die Chance, von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden.
Den Durchblick behalten:
Mit einem zerkratzten oder schmutzigen Visier ist man bei tiefstehender Sonne im Blindflug unterwegs.
Konzentriert bleiben:
20 Prozent aller Motorradunfälle passieren zwischen 16 und 18 Uhr, wenn die Konzentration nachlässt. Müdigkeit und verlangsamte Reaktionsfähigkeit sind oft die Folge eines im Herbst häufigen Wetterumschwungs. „Deshalb oft Pausen einlegen“, so der ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte.
„Das Gebot der Stunde ist eine defensive Fahrweise“, sagt Scheiblauer abschließend. Motorräder haben schließlich keine Knautschzone. Die Beherrschung des Motorrades auch in Extremsituationen kann man bei einem Fahrtechnik- und Sicherheitstraining des ÖAMTC üben.“
sind zwar für die Exelritter schön und gut, aber steht auch nur auf Papier,…und das ist wie wir wissen Geduldig!
Warten wir auf´s zweite Halbjahr,…wird sicher noch was dazukommen! Leider!
Und was bringen uns eigentlich diese Statistiken???
Auf jeden Fall leider nicht die entfernung der 70er Beschränkung am Rohrer oder eventuell eines 70igers am Ox.
Habe die Ehre,… ![]()
zur freude:
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lg
öarp
kommt nun kein oberschlauer auf die idee, das ganze als erfolg für licht am tag zu vereinnahmen