Reifen GSX-R 750

Weil der Motor nunmal gleich viel Sprit benötigt wenn man ein Fahrzeug gleich bewegt und weil der Reifen durch die geringere Haftung weniger Gummi verliert.

Wenn man im Regen halb soviel Leistung gibt, braucht man halb soviel Sprit, aber das hat nix mit dem Regen zu tun sondern mit der halben Leistung.

Des Temperaturfenster is bei de Reifen groß genug, de ma im Regen normal fahren kann, somit irrelevant.

weniger Haftung nicht gleich auch mehr Rutschen?

im grossen und ganzen richtig, im detail nicht so ganz. warum? weil du auch beim spritverbrauch einen „sockelbetrag“ (salopp formuliert) hast, der immer gleich gross ist, egal wie sehr die gashand juckt :wink:. den meisten sprit verbraucht - das ist jetzt eine annahme von mir - schätze ich mal das beschleunigen - zumindest ist es beim auto so.

konstante geschwindigkeit bedeutet ja nur die überwindung der verlangsamenden kräfte wie reibung (von den reifen bis zu den kolben), luftwiderstand etc. beim beschleunigen muss das gerät aber halt noch mehr leistung erbringen, damit die geschwindigkeit steigt. da steigt der verbrauch dann recht schnell in bereiche, dass einem das grausen kommt.

beim auto brauchst beim andrücken schnell mal 30 bis 40 liter (Volvo S60 mit 1400kg, 2,5 liter Benzinmotor mit 210 PS), aber das dauert in der Regel ja nur ein paar Sekunden. Im Dauerbetrieb bei 120km/h verbraucht das gleiche Fahrzeug grade mal 6 bis 7 liter (je nach steigung/gefälle etc.). im leerlauf (sockelbetrag) oder mit motorbremse verbraucht er zwar sehr wenig, aber doch immerhin etwas. nur mit luft und liebe läuft der motor selbst im leerlauf nicht :wink:

Erfahrung beim Motorrad auf der Rennstrecke: meine K1200S verbraucht so gegen 7,5 l bei normalbetrieb und 8,5 l wenn man etwas engagierter unterwegs ist. auf der rennstrecke (slovakia-ring letzten sommer) hat sie dann so um die 11,5 l genommen - strudel im tank. und die K1200S ist aber jetzt nicht das klassische andrücker-moppet. ich denke da gibts für die kringel-fahrer noch schlimmere geräte hinsichtlich spritverbrauch :wink:

solang du mit den kräften unter der rutschgrenze bleibst isses wurscht :wink:

Des hat aber nix mit Regen zu tun. Darum geht’s ja grade.
Der sog. Sockelbetrag is scho klar, ich mein ja a ned halbe Leistung am Hinterrad sondern halbe „nutzbare“ Leistung. Dass der Sockel natürlich Betriebstemperatur, Reibung und sämtliche anderen Verluste abdeckt, war ma jetzt ned wert einzubauen.

Rutschen is ganz a eigenes Thema. Rutschen kannst mit extremen Reifenabrieb (schmelzender Gummi) und mit gar keinem (Glatteis).

Es geht ja grad ned um allgemeinem Abrieb sondern nur um den direkten Vergleich zwischen nasser und trockener Straße und das darf ma nur direkt vergleichen, wenn ma alle anderen Parameter gleich lässt, also gleiches Gewicht, gleicher Reifen, gleiche Straße, gleiche Temperatur, gleiches Motorrad, gleiche Geschwindigkeit und gleiche Schräglagen.

Logischerweise wählt man dazu alle Parameter so aus, dass sie von beiden Testobjekten auch durchführbar sind. A Schräglage oder a Drehmoment/Bremsung wo man im nassen sofort liegt, kann ja kein Ergebnis bringen.

stimmt, mit regen hats nix zu tun, sondern mit gasgriff würgen und dem daraus resultierenden spritverbrauch :grin:

Genau. Und wenn Menschen im Winter dick eingemummt raus gehen, behaupten sie ja auch nicht, daß es draussen warm sein muß, weil sie ja gar ned frieren. :grin:
Aber wenns regnet glauben sie sie brauchen weniger sprit weils regnet - na eben ned, sondern weils afoch anders fahren, aber das könnens a machen wenn die Sonne heiß runterbrennt.

LOOOOL womit duzu 100% recht hast. i glaub im trockenen brauchen die dinger bei gleicher behandlung sogar weniger sprit, weils primär für trockenes wetter ausgelegt sind - des geht von der luftversorgung des motors bis zum grip vom reifen.

na, wennst des über das gesamtgewicht relativieren kannst,
ist des irrelevant,wia da mk schreibt,is dess temperaturfenster gross genugg,oiso fang net an zumschwitzen.
was mich aber wundert,2014 war jo a relativ verregnettes jahr,
hab i aber beim reifenverschleiss nixx bemerken kennen,der war um nix gerringger,
alerdings hab i ma woll a imma a sicherheits pflaster gegönnt.

griasserl

Wenn du es schaffst zweimal hintereinander dieselben maximalen km auf den selben Reifentyp zu fahren, dann trau ich dir zu den Regenanteil zu bemerken. :wink:

Bei mir variiert die Laufleistung zb vorne zwischen 8 und 11.000 km mit dem gleichen Reifen. Das sind rund 30% ohne dass ich dafür besondere Ursachen klarmachen kann.

des geht schon mal deswegen nicht, weil auch in der reifenproduktion toleranzen vorhanden sind, auch wenn die hersteller das nicht so gern hören und noch viel weniger zugeben würden.

Es geht sowieso ned. Da is es wurscht ob ma nun einzelne Punkte aufzählen oder ned. :wink:

i bin nicht der geiz ist geil,mensch.
aber de bt 021 sein 3 sätze,so ziemlich genau bei 7,5tkm
auf der gsxr 750 srad,am ende gewessen,nit das ma noch meinen mag,
ess geht nit mehr damit,aber dann wirdd er gefährlich,wia ma wissen kommt a neicher satz reifen billiger als a umfall.
aso die selbe laufleistung hatte der 021,auch auf der 11er und der fz8…
ob der regenanteil,jeweils gleich gross war…hmm… :grin:
aber da kommt woll,der schwergewichtsfaktor hinzu+produkt schwankungen usw

griasserl

aso,solche test´s werden aber woll nichtmal die reifenhersteller interessieren.