Warum sind nicht (fast) alle Motorradfahrer/innen in der BU

Warum sind nicht (fast) alle Motorradfahrer/innen Mitglied der Biker Union ?

Ich stelle mir aktuell die oben formulierte Frage.

Es gibt in den Foren diverse Postings zum Thema Streckensperrungen, Willkür gegenüber Biker, Polizeikontrollen, Lärmmessungen usw.

Warum organisieren sich nicht alle Motorradfahrer/innen und kämpfen gemeinsam für die eigenen Rechte und gegen die zunehmende Diskriminierung?

In den Foren toben sich alle aus, gehen sich verbal an die Kehle, beschimpfen sich gegenseitig usw.

Wirklich etwas tun wollen aber scheinbar die Wenigsten.
Also alles nur Gelaber und Sprechblasen?!
Geben sich die Meisten ihrem Schicksal hin und warten ab, bis wir in Deutschland nur noch einseitige Verbote und Gebote für Zweiradfahrer/innen haben?
Man liest sehr oft, dass die Mitgliedschaft in der Biker Union nix bringt, da sie zu klein ist. Das liegt aber an EUCH NICHT-Mitgliedern. IHR solltet Mitglied werden, damit die BU groß wird und entsprechenden Einfluss gewinnen kann.
IHR nicht-BUler müsst also AKTIV werden und nicht nur labern und jammern.

Kommt mir bitte nicht mit abgedroschenen Phrasen wie „Vereinsmeierei“ und sowas.

TUT WAS ==> werdet aktiv oder unterstützt zumindest mit eurer passiven Mitgliedschaft die AKTIVEN in der BU um euch selbst etwas GUTES zu tun

Warum hat z.B. ein Verein wie der ADAC für die Autofahrer/innen so einen Einfluss.
Sicher nicht, weil nur 4.000 Leute Mitglied sind

Die BU kümmert sich ganz gezielt um die Interessen der Zweiradfahrer/innen

die Linke zum Gruß
Achim

> Warum sind nicht (fast) alle Motorradfahrer/innen Mitglied der Biker Union ?

Junge, egal wie die christliche Einstellung sein mag, aber wer ein Treffen mit Bikergottesdienst veranstaltet hat schon einmal den Ruf als Weichei- und Gut Wetter Kurzstrecken Eisdielenfahrverein. Und jetzt soll keiner ankommen und schreiben das wäre nicht wahr. Sobald Ich so etwas lese schalte Ich ab. Das alleine ist schon ein anderer Schlag Menschen. Bitte jetzt keine Diskussion anfangen ob dieses bessere oder schlechtere Menschen sind.

Der Verein wurde 1986 gegründet und hat angeblich selbst mit ehemaligen Motorradfahrern zusammen ca. 4.000 Mitglieder, wobei der Frauenanteil von 20% überraschend hoch anzusehen ist. Diese 20% Gruppe gilt weiterhin nicht als die ‚harten Biker‘, was auch immer das genau sein mag.

Wahrscheinlich denken die meisten wegen der oben genannten Punkte befindet man sich dort nicht in einem Kreis von Gleichgesinnten. Ferner muß man ehrlich sein, versprechen tun uns schon gewisse Parteien viel, aber der Verein wurde persönlich noch nie wirklich wahr genommen. Die meiste Zeit war mir wie wahrscheinlich auch Anderen gar nicht bekannt das es diesen Verein gibt und schon gar nicht was er macht. Auch scheint es so, daß bei vielen MC, ja auch die kleinen, er irgendwie keine Anerkennung findet.

Auch besteht der Verein auf eine Ermächtigung zum Bankeinzug, oder? Du weißt bestimmt das dieses nicht überall gerne gesehen wird. Außerdem bezahlt ein Verein im Verein mit 10 Personen einen Mitgliedsbeitrag von 24 Euro, und je mehr Mitglieder der Verein hat, umso billiger werden die Mitgliedsbeiträge. Ein einzelner Motorradfahrer löhnt 40 Euro, also fast das Doppelte oder sogar mehr, je nach dem wie groß der Verein ist. Das kommt bei Einzelfahrer auch nicht gut an. Ferner bezahlt man auch noch eine Aufnahmegebühr von 5 Euro. Gab es da nicht auch noch Familienrabatt? Das ganze sieht da mehr aus wie Kundenfang von Versicherungen, als eine neutrale Interessenvertretung von einfachen Motorradfahrern.

Der Verein mag eine gute Einstellung haben, aber von der Umsetzung hat der normale Motorradfahrer noch nie wirklich etwas wahr genommen. Tut mir Leid, aber es ist so…

PS
Bitte keine RE’s von Leuten die nur Schreiben wollen um des Schreibens Willen. Dann bitte nur auf den Text des Themen-Erstellers antworten.