Hallo liebe Forumsgemeinde,
bin gerade dabei den A-Schein nachzumachen und bin auf der Suche nach einer typischen Anfängermaschine (Fazer, Hornet, Bandit) auf ein Angebot gestossen, dass mir doch sehr gefällt, aber die Kilometer machen mich stutzig.
Es handelt sich um eine EZ 2004 mit 87.700km von einem Händler mit Gewährleistung!
Inwiefern könnte man sagen, es wäre besser sich eine ältere mit weniger Kilometer zu kaufen. Aber andererseits wurde die o.a. Maschine wenigstens regelmäßig gefahren.
Wenn Dinge wie Kette, Antriebssatz, o.ä. vor kurzem gewechselt wurden, welche Restrisiken bestehen sollte ich mir die kaufen?
Ich bitte um Rückmeldung - Danke ![]()
restrisiko:
kupplungsscheiben am ende (selbst wenns die 2ten sind)
motorlager (und zwar alle) ausgeleiert
kolbenringe am ende
zylinder abgenutzt (verdichtung geht flöten)
radlager am ende
bremsscheiben fertig gefahren
lenkkopflager angeschlagen
schwingenlager deto
usw usf
aber das risiko hast bei einer mit wenigen km auch - hängt halt immer vom vorbesitzer ab! ![]()
hat er den motor immer schön warm gefahren?
wheelisierte er viel?
ölwechsel immer brav gemacht (besser einen zuviel als einen zuwenig)?
stand sie oft im regen rum?
alle lager immer brav geschmiert?
etc bb
Ich hab mal via e-Mail beim Händler angefragt, wie der technische Zustand im Gesamten ist und was wann getauscht wurde. Weiters hab ich eine Kopie des Serviceheftes bzw. die Rechnungen von den Services angefragt. Mal schauen ob was zurückkommt.
Die 90.000km verwundern mich schon auch, so ist’s nicht, aber dennoch wäre der Preis schon sehr attraktiv. Die kostet gleich viel, wie eine 9-jährige mit 40.000km oder weniger.
Mal abwarten, ob sich der Freundliche zurückmeldet ![]()
das Baujahr is net schlimm aber die Kilometer ! So kannst a Auto kaufen aber a Moped ? Ich würde es sein lassen egal wieviel Sicherheiten der Händler mir anbietet.
da Gerry
Grad bei den neueren 4 Zylindermotoren sind Laufleistung weit über 100000 km keine Seltenheit mehr. Ich kenn 2,3 Leute die haben ihre 600er,1000er schon über 100000km gefahren und die laufen wie am ersten Tag. Es hängt natürlich von der Pflege ab. Bei regelmäßiger Wartung no Problem at all würd ich sagen.
ZB-Die FZ6 Motorren und die FZS1000,FZS600er sind sehr ausgereifte Motoren, die weit über 100000km halten bei entsprechender Pflege. Und Honda Motorren sind sowiso unzerstörbar.
Bei den Japanern würd ich mir da keinen Kopf machen.
Also wenn das Bike gut gepflegt worden ist greif zu!
weis jo ned, was du da herumtust.
mei alte gsx-r 600 srad hatte auch schon ~70 000km drauf, als sie eine ungute begegnung der dritten art mit einer leitplanke hatte.
und bis dato is nix am antriebsstrang gwesn. motor, kupplung, getriebe, kette… alles I.O.
und dieser motor is doch ein wenig empfindlicher als so a „nichtganzsobissiger600er“ motor.
greeeeeez, ich
ps: gerri, i will NIX hörn ![]()
18000km pro Jahr mit dem Motorrad fährt und das Motorrad 5 Jahre hält, kann man davon ausgehen, dass das Ding net viel ausserplanmässig in der Werkstatt gestanden ist. Gebrauchsspuren wird es natürlich geben, das ist klar. Aber das sind eben nur optische Geschichten.
Wenn die Maschin von einem Händler ist und du ein Jahr Gewährleistung hat, würde ich mir weniger Gedanken machen. Wichtig ist, dass du im ersten halben Jahr fährst, soviel du kannst. Denn wenn es doch Probleme gibt, treten die recht bald auf und in den ersten 6 Monaten kann man noch sehr viel leichter auf Gewährleistung was machen lassen.
Was ist denn das überhaupt für eine Maschine?
Mach dich auch in einem Spezialforum zu dem Modell schlau, vielleicht gibts dort Erfahrungswerte mit solchen Laufleistungen.
Es handelt sich um eine Yamaha FZS 600 Fazer S - die hier:
[url=http://www.1000ps.at/gebrauchte_detail_import_yam.asp?id=296880]http://www.1000ps.at/gebrauchte_detail_import_yam.asp?id=296880[/url]
zu finden ist!
Fazer-Forum. Üblicherweise finden sich dort auch einige Schrauber, die können wertvolle Tips geben. An sich ist der Fazer-Motor ein runtergetunter Sportmotor. Der sollte schon einiges aushalten.
Hab genau das gleiche Baujahr und nun fast 50.000 auf der Uhr und hatte nie Probleme. Bei der Laufleistung würd ich aber eher die Finger davon lassen oder zumindest genau vom ÖAMTC durch checken lassen. Der Vorbesitzer wird sicher bei jedem Wetter gefahren sein und ob er dann die Zeit hatte die Maschine immer zu putzen ist eine andere Frage. Wenn er so wie ich ist eher nicht, außer Flüssigkeitskontrolle und Kette pflegen mach ich nicht sonderlich viel.
Ich würd mir aber andere Reifen als die Bridgestone beim nächsten Reifenwechsel raufgeben, denn die kannst zwecks Laufleistung und Haftung bei kalten Wetter vergessen. Hab auf meiner Michelin Road Pilot 2 oben und damit sehr zufrieden.
kalt+nasshaftung:
supersportreifen Metzeler Sportec M3!
hält MIND. 6000km (gsx-r750) bei motivierter fahrweise.
sehr zu empfehlen.
greeeeeeez, ich
also …
meine mama hat gsagt, neu muss sie sein …
mein papa hat gmeint wurscht, hauptsach man kann gut mit ihr fahren …
i hab beides probiert und es war immer schoen
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Pedro na isch e sage nix e … ![]()
Das war ja auch ein Unfall für den du absolut nicht verantwortlich warst. Das wäre vielen anderen Kolegen eventuell auch so passiert. Wer rechnet an einem trockenen Sommertagerl nach einem Tunnel mit viel viel Flüssigkeit am Strasserl … des is gemein ![]()
da Gerry
Na was sagst ??? bis i brav ha ???
man Kolegen mit zwei LL schreibt aber mei Tastatur hat nur ein " L "
S + R auch !!!
da Gerry
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