watcht uns eh schon von den messbrücken auf der tangente…
also: wachsam sein und bewacht die wächter!!!
lg piotr
…mit dem Punkteführerschein ;-)!
ich ab da so meine Bedenken. Ich finde Bikers Projekt setzt auf die falsche Werbeagentur und wir bleiben über.
Effektiv wird da nur vermittelt „alle Motorradfahrer sind Raser ohne Sicherheitsreserven“.
Pete
PS: Fahren auf Sicht - wie schauts denn aus mit PKW´s bei Nacht mit Abblendlicht auf der Autobahn??? Wer fährt denn da schon gesetzeskonform???
Leute, der §20 der StVO („Fahrgeschwindigkeit“) ist Grundwissen - und Erfahrung. Gerade das Nichtbeachten dieser elementaren Verhaltensregel führt bei schlechter Sicht, z.B. Nebel zu katastrophalen Unfällen.
„Auf Sicht fahren“ heißt das Wundermittel. Kein kompliziertes, störanfälliges Gerät, keine Wissenschaft, sondern banales Grundwissen, dass jeder von seiner Fahrschulausbildung kennen sollte.
Dazu folgendes Beispiel: Ist bei Tempo 130 und 20 Metern Sicht die Fahrbahn blockiert, bleibt nicht einmal mehr die Zeit zu reagieren - ein Anprall mit Tempo 130 ist die meist tödliche Folge.
Die Sekundenmethode ist eine unkomplizierte Methode zur Kontrolle der richtigen Geschwindigkeit bei schlechter Sicht. Taucht ein Gegenstand (Verkehrszeichen, Schneestange, Brückenpfeiler) auf, beginnt man zu zählen. Bei 100 km/h müssen mindestens vier Sekunden vergehen, bevor dieser Gegenstand erreicht wird. Ist man früher dort, ist die Geschwindigkeit zu hoch.
Der Pjotr ist ein alter Fuchs, der die meisten von uns gnadenlos abbrennen kann - da, wo´s geht.
cu on the road
claus
was sagst du zu dem thread? irgendwie dürfte die idee nicht wirklich rüberkommen…
lg piotr
Pete hat meine Meinung vollinhaltlich vorweggenommen.
Die Motorradfahrer zeigen ohnehin schon ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein indem Sie weitaus häufiger Sicherheitsfahrtrainings in Anspruch nehmen als andere Verkehrsteilnehmer.
Fahren auf Sicht oder halbe Sicht ist eine feine Sache und wird meines Erachtens von einem überwiegenden Großteil der Mopedfahrer auch beherzigt, Saftis vielleicht ausgenommen gg.
@ Pete: was macht die XTZ?
Bei der ganzen Unfallstatistik wird leider nicht unterschieden daß heuer hauptsächlich ausländische, vor allem deutsche, Biker leider tödliche Unfälle haben.
Habt´s schon mal norddeutsche Mopedhatza in den Alpen erlebt? Ein kleines Desaster, die können meiner Meinung nach großteils nur geradeaus fahren, um die Kurven eiern die nur rum.
Schmeißt es so einen am Ziguri, zuck, schreit das KfV schon wieder auf und fordert Einschränkungen für uns.
Hi Pete!
Ich geb Dir recht, betreffend des Fahrens auf Sicht mit Abblendlicht auf Autobahnen. Aber wenn man das Argument in der Öffentlichkeit vorbringt, was wird dann die Folge sein? 80 km/h auf Autobahnen? Nachtfahrverbote?
Die Frage die wir uns a l l e stellen sollten ist:
Was könnte man machen um die heuer so stark gestiegene Todesqoute bei den Zweirädrigen zu senken? Und dabei ist jede Aktion gut und wichtig, wenn sie auch nur hilft einen einzigen Unfall zu verhindern, wobei das natürlich niemals meßbar sein wird.
Habe die Ehre
Ully-Bär
hat demnächst den Schein, und die Wiederbelebung der XTZ beginnt in 2 Wochen.
Pete
was hätte die Asfinag vor Monaten unternehmen sollen, das unser Brother Heinz nicht von einem Autofahrer abgeschossen und getötet wird.
Unfall 13. Juli 2003 S32 bei Forchtenstein.
Hauptsache Sie haben Plakate (geschenkte???) mit der Aussage 100% für die Autobahn !!!
Ich kapiers nicht, aber ich arbeite dagegen an wo es mir nur möglich ist.
Pete
Von den 89 tödlich verunglückten Motorradfahrer 2002 waren 19 ausländischer Biker.
Davon waren 13 Deutsche, 2 Schweizer, 2 Niederländer, … (siehe unter: http://www.vsicher.at/Bikerstatistik.htm)
Der Motorradtourismus macht keinen unwesentlichen Anteil an der Gesamtzahl der verunglückten Biker aus.
lg
Norman
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Bikers Project
Was meinst Du, wie hätte man den Unfall verhindern können? Was sollte man machen, um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern?
Ich habe gerade in den Nachrichten gehöhrt in der Südsteiermark hat ein Motorradfahrer in der 70-er Zone mit über 100 km/h eine Gruppe Motorradfahrer und einen Rettungswagen überholt. In der nächsten Linkskurve kam er dann zu Sturz. Trotz der sofortigen Hilfeleistung durch die Besatzung des Rettungswagens ist er noch immer in Lebensgefahr. Ein Unfall der sich nur durch Bewußtseinsänderung verhindern hätte lassen. Ich glaube dort will das Bikers-Project ansetzen. Entschärfung von Gefahrenstellen (zB Auffräsungen, überraschender Kurvenverlauf uä) ist die andere Seite. Da sind die zuständigen Straßenmeistereien gefragt.
Ich wünsch Dir den notwendigen griffigen Asphalt unter den Rädern.
Servus
Ully-Bär
… jedoch mache ich im Laufe meiner Fahrlehrer-tätigkeit immer und immer wieder die Erfahrung, das die Lenker gar nicht wissen was „AUF SICHT“, sowie „HALBE SICHT“, sowie „GEFAHRENSICHT“ wirklich bedeutet, bzw. wann sie dies anzuwenden haben.
Ich weiss auch, dass Arbeiten für die Verkehrssicherheit eine enorme mühlsehlige Arbeit ist und man schon gewonnen hat, wenn man schon einen Lenker von div. gefährlichen Absichten abbringt.
Um aber bei dem Thema „AUF SICHT“ fahren zu bleiben, fängt es ja auch schon an, das die Lenker gar nicht wissen, wie schnell sie bei gewissen Stellen fahren sollen und dies deshalb, weil sie nicht wissen wie hoch zB. der Anhalteweg bei 70 km/h, bzw. der Bremsweg ist. das fängt die Problematik schon an.
Weiters gibt es immer wieder Verkehrsteilmehmer, welche gar keine Rücksicht auf andere nehmen und glauben sie seien alleine unterwegs.
Natürlich ist die Zahl der Verkehrstoten unter den Bikern extrem tragisch und ich schüttle auch immer wieder den Kopf, dass ich Biker auf ihren Biks sehe, welche mit kurzer Hose, Leiberl und Sandalen fahren. Da frage ich mich, was sich solche Leute denken, bzw. ob sie sich überhaupt Gedanken über einen evtl. Unfall machen. Auch mangeldes Beherschen des eigenen Bikes sind oft die Ursache von Unfällen.
Ich glaube, da könnte man noch weiter schreiben aber man sieht es tagtäglich auf unseren Strassen, wie rücksichtslos doch gewissen Lenker sind.
lg roland
…nicht…!!
Das gibts dir ja jetzt selber ein Armutszeugnis aus, dass wir alle zu blöd sind, länger als 5 oder 10 Jahre hindurch einen Führerschein zu besitzen.
Wieso viellst das haben. Das würde auch nichts ändern. Das Problem fängt beim Bewusstsein an und hört bei Verantwortlichkeit auf.
Wenn du andere anklagst, dann must du selbst von reinweisser Weste sein. Bist du das…??
Nicht mal ich als Fahrlehrer bin das!! Ich fahre sehr, sehr gerne mit dem Bike und auch mir geht es manchmal durch, jedoch sollte man wissen, wo man ein bissi schneller fahren kann und wo nicht.
Leider gibt es viel zu viele, die in ein Auto bzw. auf ein Bike steigen und ab dann ihr Gehirn zu Hause lassen…!!!
Lg Roland
…das…??
die meisten können nicht mal mehr die einfach 4 Grundrechnungsarten aber einen Führerschein habens…!!
Und da soll man noch rechnen, Durchfahrtszeit, Anhalteweg, Bremsweg, Reaktionszeit, etc…!!!
die meisten Lenker sind ja schon mit sich selbst überfordert…!!
lg roland
…Jawohl, wenn alle auf dem Konto gleich sehen würden was sie für Übertretungen bei gewissen Ausfahrten gemacht hätten, dann würden wirklich viele umdenken und vielleicht freiwillig den Führerschein abgeben.
Aber sogar da bin ich mir nicht sicher!! Alle regten sich über das Autobahnpickerl auf und trotzdem ist noch zu viel Stau auf unseren Autobahnen…!!
Leider ist der Österreicher eine Sipe die sich über alles aufregt aber es dann wohl oder übel trotzdem hinnimmt.
lg roland
man den Unfall verhindern hätte können - Durch Teilung der Fahrbahnen. Wie der Öamtc und Arbö schon länger fordern. Nun mittlerweile sind die PLATTFORM MOTORRAD und der ÖAMTC diesbezüglich in Gesprächen.
Und auch sonst gibt es ein paar Eigeninitiativen die genau in diese Richtung arbeiten.
Wird Zeit das die Asfinag weniger Plakate mit „DANKE“ porduzieren läßt und auch dieses Geld in dich Sicherheit investiert.
Pete
Ich war diesen Sommer in Tirol auf Urlaub mit der Familie und konnte mir die deutschen Fahrkünste reinziehen.
Laut der Statistik werden meine Eindrücke und die Aussagen vieler Einheimischer bestätigt.
Wenn in einem Bundesland wie Tirol fast doppelt so viele Ausländer (13) als Österreicher (8) das Zeitliche segnen, das hat keine Auswirkungen auf uns alle?
Ich kenne die Unfallstelle nicht, kann also eigentlich dazu nichts genaues sagen. Ich denke mir aber, wenn es sich um eine sogenannte Sparautobahn gehandelt hat,also 2 Spuren pro Richtung und dazwischen nur eine Sperrlinie, war auch ein 100 km/h Tempolimit. Damit ist es eigentlich nichts anderes als eine sehr gut ausgebaute Freilandstraße. Wenn man da überall Fahrbahnteilungen fordert (Betongleitwände, Leitschienen) stellt man automatisch die Zustände auf allen zweispurigen Freilandstraßen (keine Fahrbahnteilung, 100 km/h-Limit, kein Überholverbot) in Frage. Da gibts dann bei konsequenter Denkweise wieder den Ansatz 100 km/h bei geteilten Fahrbahnen und ansonsten 80 km/h. Das würde mir ganz und gar nicht gefallen ![]()
Ich kann natürlich Deine Betroffenheit und Trauer im konkreten Fall verstehen. Mir würde es sicher genauso gehen und ich habe als unser Member Lucky damals von einem LKW überrollt wurde auch nachgedacht, ob man den Unfall nicht verhindern hätte können, wenn man vorbeugend etwas gemacht hätte. Im konkreten Fall scheint mir aber die Forderung nach einer Trennung auf einer Freilandstraße etwas hoch. Vom Standpunkt der Verkehrssicherheit ist es sicherlich besser alle Straßen ohne Gegenverkehr, mehrspurig und mit Standstreifen auszustatten. Dazu noch ein Tempolimit. Dann wäre aber das Fahren ziemlich unlustig. Das ist eine verdammte Schere die sich hier auftut. Die Straßen die uns beim Motorradfahren Spaß machen sind gefährlich und die sicheren Straßen sind fad.
Servus
Ully-Bär
Mit Tirol hast den Nagel am Kopf getroffen, weil es das Paradebeispiel für den „gefährlichen Motorradtourismus“ (aus Deutschland) ist. Viele der Motorradtouristen kommen nach Österreich, weil die Strafen für Schnellfahren im Vergleich zu ihrem Heimatland geringer sind. Weiters fehlt es vielen Ausflugsfahrer an motorradfahrerischen Können und bringen sich so in gefährliche Situationen. Es vergeht kaum ein Tag, indem kein ausländischer Motorradfahrer auf der Großglockner Hochalpenstraße (= sehr beliebtes Ausflugsziel) schwer stürzt.
Bikers Project hat darauf reagiert und mit einem Pressetext am 10.7.03 (siehe unten) diesbezüglich Schwerpunktaktionen angekündigt. Leider hat die Tiroler Landesregierung ihr Mißfallen für unsere geplante Tätigkeit in Tirol mit dem Argument zum Ausdruck gebracht, dass bereits eigene Sicherheitsaktionen laufen und wir nicht gebraucht werden.
lg
Norman
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Pressetext: Hohe Unfallrate bei Motorradtouristen!
Wien (OTS) - Österreich hat viel für seine Motorrad fahrenden
Gäste zu bieten. So sind Ausflugsrouten wie die Großglockner- oder Silvretta Hochalpenstraße Biker-Traumstrecken und ziehen jedes Jahr zig tausend Motorradtouristen an, die in luftigen Höhen mit Bilderbuchkulisse die Freude am Biken in vollen Zügen genießen wollen.
Aber nicht nur die Naturkulisse hat es vielen ausländischen Motorradfahrer angetan. Bei manchen notorischen Schnellfahrern - sicher ein Minderheit unter den Touristen - gilt Österreich noch
immer als Biker-Eldorado mit vergleichsweise geringen Strafen, wo man sich auf etwas abgelegenen Strecken so richtig austoben kann. Aber auch die mangelnde Erfahrung mit kurvenreichen Bergstrecken wird Touristen immer wieder zum Verhängnis.
In den letzten beiden Jahren verunglückten in Österreich jeweils
rund 20 Motorradtouristen tödlich, zumeist Gäste aus Deutschland.
Dies entspricht nahezu einem Viertel der tödlichen Motorradunfälle in Österreich und stellt somit einen nicht unübersehbaren Anteil in der
Unfallstatistik dar.
Die Motorrad-Sicherheitsinitiative Bikers Project versucht diesem Trend mit verstärkten Sicherheitsaktionen „vor Ort“ entgegenzuwirken.
Transparente mit Appellen zu mehr Sicherheitsreserve im Bereich einiger besonders unfallträchtiger Motorradstrecken, Verteilaktionen
von Sicherheitsfoldern auf Parkplätzen und bei Bikertreffs und verstärkte Hinweise auf Gefahrenstellen sollen helfen, die Unfallzahlen im 2. Halbjahr zu senken. Auch die Exekutive, deren
Präsenz sicher eine der wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen ist,
unterstützt die Initiative durch die Weitergabe von Sicherheitsfoldern.
Der Juli ist für Motorradfahrer besonders gefährlich: Im Vorjahr starben 23 Biker im Jahr 2001 sogar 27 allein im Juli.
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