Feuerwehr Rohr im Gebirge (70er am Rohrer Sattel)

das mit dem Kind neutral zu halten und es nicht auf den Bürgermeister zu beziehen. Egal wessen Kind es war, schlimm genug. So oder so hat und hätte es dort eine negative Grundstimmung gegenüber Motorräder verstärkt.

In diesem Fall hat es gewisse förmliche Abläufe vielleicht einfach beschleunigt, sprich die Einführung der 70er Beschränkung.
Den Unfall verhindert hätte das natürlich auch nicht.
Und bzgl. dem Feuerwehrler: Hab nicht angenommen dass es ein Kumpel von Dir ist :wink:
Sein Text ist so oder so nicht glücklich gewählt. Aber, ehrlich gesagt, je mehr ich drüber nachdenk, ich weiß auch nicht wie ich denken würde wenn ich jedes WE im Sommer Tote und Schwerverletzte Motorradfahrer bergen müsste…

Greets,

Tomko

das mit dem Kind steht außerhalb jeder Diskussion.
Nachdem ich selber 30 Jahre auf zwei Rädern unterwegs bin, davon über 20 auch auf öffentlichen Straßen widerstrebt mir klarerweise jede willkürliche Beschränkung.
Gerechterweise muß man aber auch Argumente der Bevölkerung hören und nicht einfach vom Tisch wischen, wäu mir san de Beika und mir san mir.
Man versetze sich einmal in die Lage eines Anrainers, der am Sonntag beim Mittagessen sitzt und dem es gerade zum 57. mal des SChnitzel aus der Pappn haut, weil draußen einer mit Brülltüte und 14.000 1/min vorbeirohrt. Wobei der wahrscheinlich das kleinere Übel ist weil schnell vorbei. Noch schlimmer sind die Tschopperln, weil laut und langsam.
Irgendwann wäre ich dann auch so gesättigt, das ich dem Bürgermeister der das Fahrverbot durchgesetzt hat applaudieren würde.

Was ich so den diversen Postings entnommen hab (so sie der Wahrheit entsprochen haben) dürften halt auch einige heftig gebettelt haben drum…leider

lg

Pezibär

wo hast diese weisheit her ?
meiner ist leise und langsam.

fg
helmut

ka richtix Tschopperl sei, tststs. Tschopperl ohne offane Seitenpfeifen , paahh des zöhlt jo ned :wink:



lg

Pezibär

wennst um 3:50 die garagenrammpe rauftuckerst und du bist lauter als eine singernähmaschine,schiass´n mi beim 3.mal vom bock.
dann schon lieber leise.

fg
helmut

dem ist nichts hinzuzufügen. Ich ertapp mich auch öfter dabei daran zu denken die Burschen aufm Mopped die im Sommer abends durch die Siedlung sägen mit Ihren Derbis etc. mit einem kurzfristig gespannten Seil mal für eine halbe Stunde abzustellen ggg :wink:

Greets,

Tomko

dafür bekommst von mir einen fetten einser!!!

aber wart…i bin ja gar ka lehrererin…:wink:

schließe ich mich anderen an:
das mit dem 70er „nur für motorradfahrer“ halte ich für absolut gefährlich…

die sicht des FF-mannes ist aber auch allzu verständlich! möchte die helden sehen, die diesen job machen könnten…gehört sehr viel überwindung und courage dazu…und kein bisschen rechtschreibung!!!

gruß, fly

…diesen wichtigen Job freiwillig macht, dann sollte er nicht herumjammern!

Wie oft liest/hört man, dass sich junge freiwillige Feuerwehr-Burschen, selbst Feuer laegen, weil sie endlich löschen wollen?!

Wenn jemand den Job nicht erträgt, oder nicht machen will, dann soll er als Hobby Briefmarken sammeln, oder Minigolf spielen!

Ich kann nicht in meiner Freizeit als Tankwart arbeiten und mich dann beschweren, dass ich nach Sprudel stinke!

Normalerweise werden die freiwilligen Feuerwehrleute „am Land“ sowieso nur für die Feuerwehrfestln benötigt, also was solls!

Argument genug?

Setzen 1 !

;0)

Gruß Harry

Falls die Dorfinger mal ihre Benzinmäher ausmachen oder bei der Fussballübertragung nicht wie irr aus den Fenstern grölen, hören sie manchmal das verbrecherisch laute Auspuffheulen diverser Motorräder.
Flugs zum Buagamoasta und Maßnahmen verlangt. Man will ja in Ruhe Rasenmähen, schließlich samma im Rechtsstaat.

1. Buagamoasta holt die Polizei.
2. Buagamoasta gneisst (erkennt), dass Übertretungen Innerorts das Gemeindesäckel nicht wirklich füllen.
3. Buagamoasta lässt Kraft seiner Amtsgewalt dort messen & strafen, wo sichs auszahlt: auf langen Geraden.
4. Die Geraden sind aber leider selten in der Ortschaft, deshalb erhöhen die dadurch vermehrten Einnahmen das Gemeindebudget, senken aber blöderweise den Lärmpegel nicht.
5. Gute Budgets sind für Gemeinden nicht das Schlechteste.
6. Gute Budgets sind auch für Buagamoasta Wahlen nicht das Schlechteste.
7. Lärmgeplagte Anrainer sind zwar lästig, können aber mit immer neuen Straßenkontrollversprechen immer wieder ruhig gestellt werden (siehe Punkte 5+6 und man achte bundesweit in der Vorwahlzeit, WAS die Leute alles glauben!)
8. Immer mehr Kontrollen bringen immer mehr Geld und immer unzufriedenere Bürger, dann kommt der Turbo:
9. Die angedachte Streckensperrung für Motorräder.
10. Als letzte Chance wird versucht, mit - ERRATEN - noch mehr Kontrollen diese zu verhindern, weiter geht’s dann hurtig mit Punkt 8.

Weiter geht unsere Liste nicht und weiter geht auch der Atem (vor allem aber der Horizont) unserer netten Buagamoasta nicht, weil sonst die ganze schöne Gemeinde Pleite ginge und vor allem sich unser Buagamoasta, der ja nur durch sein Amt überlebensfähig ist nicht mehr, wie´s im Jargon heißt: aussasachat.

Vielleicht sprudeln deswegen immer häufiger mysteriöse Ölquellen mitten auf den Straßen … um doch noch Ruhe zu erhalten.

PS.: Alle, die in den Rohrs am Gebirge dieser Welt wohnen, fahren scheinbar jeden Tag bei meiner Wohnung in Wien pendelnderweise vorbei.


nau überhaupt keines, es ging ja lediglich um

„arbeit und rechtschreibung“,

und ob es da irgentwie zusammenhänge gebe ob einer seine arbeit nicht erfüllen kann wenn er nicht rechtschreiben könne,anhand des beispieles eines freiwilligen feuerwehrmannes.

nur um das ging es .

die leistungen der FF zu schmälern ist jedem seine eigene sache, aber wennst ein bisschen zeitung liest mußt du nur unterscheiden ob berufsfeuerwehr oder freiwillige feuerwehr. allgemein wird nur feuerwehr geschrieben.
ich schätze ca 80-90 prozent aller vorfälle in österreich werden von der FF behandelt ( ausgenommen wien )

fg
helmut

4.11 bei einem bier der pete ist schiedrichter.
„ggg“

Servus!

Anscheinend wurde bei Deiner Agentenausbildung das juristsiche Fach ein wenig zu locker genommen, denn
1. hat der Bürgermeister keinerlei Zugriff auf die Polizei und auf Art und Weise oder Ort von Kontrollen
2. werden Beschränkungen auf Bundes/Landesstraßen (ist jetzt das Selbe) nicht vom Bürgermeister verordnet und
3. fließen die Einnahmen (Strafgelder)immer dem Straßenerhalter zu, in diesem Fall also dem Land Niederösterreich, und dann auch nur, wenn es sich um keine KFG/KDV/EGVG/FSG-Übertretung handelt, sondern um eine reine StVO-Übertretung.

Was allerdings denkbar ist: der Bürgermeister kennt den behördlichen Weg und sucht bei der Bezirksverwaltungsbehörde (BH) um eine Beschränkung an. Es kommt zu einer Kommissionierung samt Sachverständigengutachten, ev zuvor zu Geschwindigkeitsmessungen (Statistik über die gefahrene Geschwindigkeit, Häufigkeit der Übertretungen und Art der Fahrzeuge mit denen diese Geschwindigkeit übertreten wird).

Und das Ganze ist erst der Anfang. Ich bin mir sicher das solche Tempolimits in Zukunft verstärkt kommen werden. Leider trifft es eben die Falschen. Aber so lange, auch von Seiten der „normalen Motorradfahrer“, nicht massiv Druck auf jene ausgeübt wird, die die bestehenden Limits extrem überschreiten, so lange wird sich diese Spirale weiterdrehen. Es gibt genug die sagen: ich fahre mit offenem Aupuff und scheiß mich nichts um die Tempolimits. Und wenn ich nicht mehr fahren darf, dann such ich mir ein anderes Hobby. Blöd ist das Ganze für Leute die wirklich aus Überzeugung und mit Genuß Motorradfahren und dann die Einschränkungen hinnehmen müssen.

Also: Nicht immer ist eine Verschwörung dunkler Mächte (Politiker) im Spiel, oft sind es ganz einfach die Motorradfahrer selbst, die die Sache in der Hand haben.

Servus
Ully-Bär

bremsa!

ich hab ja ein ausgesprochen herzliches verhältnis zu unserer polizei, und die sagen mir meistens: jaja, wissma, dass es hier eher blöd ist zu messen, aber wir müssen eben.

(war z.b. auf der geraden vor kleinzell von der KK kommend. meine frage an die herren war, ob sie nicht im streckenverlauf der KK stehen dürfen und etwa kurvenschneider herauspicken & strafen dürfen. wäre ja vom einsichtsfaktor her ein viel grösserer lerneffekt, da nachvollziehbar.

auf der langen, einsamen geraden mit 100 statt 70 erwischt zu werden hat halt nur den zahlschein-effekt, langsamer wird keiner dadurch.

beim tratschen haben sie bisher dann immer gsagt, ja, hamms recht aber wir müssen eben auf der anrainerlosen geraden messen, weils da leichter geht, und weil die übertretungen eben höher (=teurer) sind.)

mir ist es ja eh wurscht, weil ich keine krawalltröte fahre und meist nur moderat über dem tempolimit erwischt werde - also fast nie zahlen muss, aber trotzdem:

wenn so ist, wie Du sagst, warum messen die dann nicht dort, wo es sinnvoll wäre? in rohr selbst steht ja fast nie ein beamter - nur weit vorher am sattel oder nachher auf der KK der bus, der rettet aber (offensichtlich) die bürgermeisterkinder net.

lg, G.

Servus Agent!

Es ist ganz einfach und Du hast es teilweise schon selbst beantwortet. Das Durchführen von Geschwindigkeitsmessungen erfordert ganz einfach einige Umstände, damit gemessen werden kann. das Wichtigste ist dabei eine ausreichend lange, gerade und gut einsehbare Straßenstelle. Erstens weil die Lichtstrahlen (Laser) nicht um die Kurve gehen und zweitens weil nach der erfolgten Messung noch genügend Zeit und Weg für eine sichere Anhaltung zur Verfügung sein muß. Der nächste Punkt ist, daß am Ort der Kontrolle genügend Platz sein muß. Wenn die Straße wie zB im Höllental nur 2-spurig ist und ich halte darauf einen PKW an, dann habe ich schon die Hälfte der Straße blockiert. Eine Kontrolle ist dann aus Gründen der Eigensicherheit, wenn überhaupt, nur von der Beifahrerseite möglich.

Die Ahndung von Delikten wie Kurvenschneiden, Sperrlinie überfahren uä wird immer komplizierter, da ja, wie auch vor kurzem hier im Forum, die meisten diese Übertretungen gar nicht einsehen und auf Mord und Brand zum Streiten anfangen. Da ja die Verkehrsüberwachung nicht mit Video erfolgt ist es eben immer die berühmte „dienstliche Wahrnehmung“ die dann den Ausschlag gibt.

Ich werde heute Nacht auch wieder irgendwo Verkehrskontrollen machen und ich werde mir wieder eine Stelle suchen, wo ich erstens eine gesetzlich korrekte Messung machen kann und zweitens die Kontrolle sicher über die Bühne bringe. Also wird es wieder eine gerade Straßenstelle sein (ca 400 Meter) und nicht irgendwo im Kurvenwerk. Gerade zur Nachtzeit kommen noch Faktoren wie ausreichende Beleuchtung dazu und eben (immer) der Umstand, daß man bei einer Anhaltung nicht weiß ob man nicht einem Täter gegenübersteht, der gerade ein Kriminaldelikt verübt hat. Da kommt und kam es schon zu lebensgefährlichen Situationen.

Jedenfalls schafft mir der Bürgermeister nicht an, wo und wann ich was mache und schon gar nicht mach ich Kontrollen um das Gemeindesäckel zu füllen.

Servus
Ully-Bär

lass Dich nicht überfahren!

alte 70er (nur als ein beispiel), di nach heutigen Richtlinien nicht mehr kommissioniert eerden würden, oder einer Nachhaltigen „Anfrage“ nicht mehr standhalten würden?

Pete

ja hab gelesen, dass du schon millionen von km in den verschiedensten reifen hast…da sieht man sicher viel…auch das was man lieber nicht sehen will…

immer gute fahrt wünsch…!!!

gruß, fly

Hi Pete!

Da bin ich mir hundertprozentig sicher. Teilweise haben sich die Straßenverhältnisse geändert (Verbreiterung), teilweise haben sich auch andere Faktoren geändert zB Wegfall von Firmeneinfahrten oder ähnliches. Es ist aber äußerst schwierig eine bestehende Beschränkung „wegzubringen“. Da gibt es erfahrungsgemäß einen Aufstand der Anrainer. Viel, viel einfacher ist es ein neue Beschränkung zu verordnen. Ist leider so …

Servus
Ully-Bär

das ist jetzt aber nicht fähr! :wink: