Reifenabnützung mit Sozius höher???

Reifenverschleiss hat man vom starken Beschleunigen und starken Bremsen, es hängt also eher an der Fahrweise als an der Radlast, ein Auto beschleunigt und bremst einfach nicht so stark…

untersuchen :wink:

Ich persönlich mache ja keine Wissenschaft daraus und wechsle einfach die Reifen, wenn sie abgefahren sind.

Ohne Sozia fahren macht (während der Fahrt) mehr Spaß, weil das Handling einfacher ist. Mit Sozia fahren hat auch gewisse Vorteile :wink:

Das Leben ist eben eine Erdnuß (= beinhart) :slight_smile:


ein auto bremst besser.
leider, aber die wahrheit tut halt manchmal weh ;-))

lg zwara

im normalen Betrieb wird die Bremse vom Motorrad allerdings wesentlich mehr beansprucht, weil ein Motorrad meistens einfach sportlicher bewegt wird…

die Beifahrer(innen) nicht so sehr. Dafür ziehts weniger im Kreuz. Der Anpressdruck, da gebe ich Dir recht, reduziert den Schlupf am Hinterrad ein wenig. Das dürfte sich mit dem Mehrgewicht fast die Waage halten. Wennst natürlich an jeder Ampel in Wien ein Rennen fährst, wirkt sich das schon aus.
Schlimmer finde ich das Kolonnenfahren bzw. Gruppenfahren, weilst nie oder selten an Deine idealen Brems- und Beschleunigungspunkte kommst. Und die Bremse hat übrigens mehr Leistung als jeder Bike-Motor, futtert ergo mehr Reifenmillimeter und da kann sich dann das Soziusgewicht m.E. eher auswirken.
Merke: Wer in Schräglage beschleunigt, spart sich in der meist mehr geforderten Reifenmitte Profil.

Aber ist das nicht graue Theorie? Willst nicht mehr bremsen, nicht mehr angasen und eine scharfe Biene stehen lassen, um ein bisserl Gummi zu sparen? Biking is fun!

In einer ausgabe des Motorrad magazins (glaub ich???,is scho ein paar jahr her) stand das die differenz bis zu 600% beträgt(hinterreifen!!!), zugunsten des sozius betriebs. Mehr gewicht=weniger schlupf=weniger verschleiß. Eine andere folge ist jedoch höherer bremsverschleiß und dadurch mehr verschleiß am vorderrad. Am end wirds wohl aufs selbe rauskommen mit den Kosten. Wird im alltag wohl keiner genau nachrechnen.
mfg firefighter

Also je größer die Belastung, desto höher der Verschleiß. Sonst könnte man ja die Motorradreifen auf einen LKW montieren und er würde dann kaum verschleißen :wink: Das Bauchgefühlt irrt oft bei solchen Dingen. Ein ähnlicher Irrtum ist die grundsätzliche Aussage: Je breiter die Autoreifen, desto besser die Haftung bzw. größer die mögliche Kurvengeschwindigkeit. Das Fahrzeuggewicht verteilt sich proportional auf die Aufstandsfläche. D.h. je mehr Fläche desto geringer der Druck (und Haftung) pro Flächeneinheit.

Gruß Andreas

Ich cruise lieber ein paar Kilometer, wenn ich dafür eine heiße Biene aufs Bike bekomm.

=> Hoffentlich liest das meine Freundin nicht. :wink:

Scherz beiseite, das mit dem Bremsen wird wohl stimmen, aber geht das nicht eher aufs Profil des Vorderrades?? Also ich bremse zwar bergab schon hinten mit, aber die hauptbremskraft geht doch aufs Vorderradl???

Was ich schon festgestellt hab ist, dass die Autobahn der asbolute Reifenkiller ist. Da sind Ampelstarts gar nicht so schlimm. Wenn ich von der Ampel lostarte und nie über 6000 U/min dreh, dann werd ich nie mehr als ca. 40PS aufs Hinterrad übertragen. (600er). Somit denke ich dass man auch in Wien Profilschonend fahren kann.

mfg
Horst

das lernt man sogar beim ÖAMTC Fahrtechnikkurs. In der Praxis schaut es trotzdem so aus dass die Autos mit Supertollen Niederquerschnittsreifen und 17" Alu 5 mal besser in der Kurve liegen und sicher mehr halten als normal ausgestattete Autos, einfach aus dem Grund weil ein anderes Fahrwerk/Radaufhängung bzw. Einstellung vorhanden ist.

Das mit der Belastung und dem Verschleiß, da bin ich mir nicht so sicher, weil Schlupf doch eine wesentliche Rolle spielt.

Aber interressant dass jeder meint es sei Logisch und doch 100% widersprüchliche Aussagen gemacht werden. gg

mfg
Horst

physikalisch ist die reibung (haftung) bei starren körpern rein kraft (druck) und materialabhängig und nicht abhängig von der grösse der auflagefläche. ausserdem lässt sich das ganze nicht 1 zu 1 auf reifen umlegen, da diese ja nicht starr sind, sondern sich bis zu einem gewissen grad an den boden anpassen.

lg gessi

Also Physik hast wohl nicht studiert. Nachgeben tut JEDER Körper. Gummi eben mehr als Stahl. Das grundlegende Prnzip ist immer dasselbe. Fest, flüssig und gasförmig sind wohl die drei Aggregatzustände von Stoffen.
Gruß, Andreas

Also ein Gummireifen auf KFZ-Auto und ein Gummireifen auf KFZ-Moped hat physikalisch nichts miteinander zu tun?. Geh doch mal zurück zum Physikunterricht der Grundschule!
A.

Logisch Denken ist hier wohl Mangelware! Ein rollender Reifen wird bei steigender Belastung steigenden Abrieb erfahren. Wenn hier einer mit Sozia aus Angst oder Unvermögen nur mehr noch herumschwuchtelt wird sicher weniger Abrieb produzieren, als jemand der dann exakt das gleiche Fahrverhalten an den Tag legt. Das ist dann aber wohl was anders, oder?
Andreas (Ing.)

wenn du meinst nur weil stoffe in den selben aggregatzuständen vorliegen, kannst du sie auch mit den selben mechanischen näherungsformeln behandeln, werde ich mit dir nicht diskutieren wie weit es mit meinen physikalischen kenntnissen her ist. die reibung lässt sich nur näherungsweise über den reibungskoeffizienten berechnen und stahl ist starr im gegensatz zu gummi das hat nichts mit aggregstzuständen zu tun.

Aber von GRUNDLEGENDER PHYSIK sollte man schon eine Ahnung haben, wenn man drüber dikutiert!
A.

wennst es nicht glaubst, dann störts mich auch nicht

lg gessi

Durch den erhöhten Druck durch das größere Gewicht vergrößert sich doch die Aufstandsfläche des Reifens geringfügig, ergo steht (ein kleiner Prozentsatz) mehr Gummi auf der Straße, der fester angedrückt wird und daher mehr Kraft in Längsrichtung schlupffrei übertragen kann.
Zum Bremsen: Bremsen sollte man vornehmlich mit dem Rad, das die besseren Reibwerte aufweist. Das bzw. die anderen Räder können als Hilfe bzw. Stabilisierung dienen. Daher wird im Solobetrieb eher vorne Bremsleistung übertragen, sogar solange, bis das Hinterrad im Extremfall vom Boden abhebt. Im Soziusbetrieb mit manchen Maschinen kann es vorkommen, dass die Gewichtsverteilung und damit die Andruckverhältnisse derart verschoben werden, dass auch das Hinterrad kräftig mitbremsen kann. Siehst deutlich bei den Daten von reinrassigen Tourenmaschienen, die hinten fast gleichgroße Bremsen (mono) verbaut haben wie vorne. Sportmaschinen für vorwiegend Solobetrieb vernachlässigen Scheibengröße und Kolbenzahl hinten völlig, weil dort nie viel Gewicht oder gar Topcases, Seitenkoffer etc. rumgeführt werden.
Deutlich wird die Sache mit der Achslastverteilung, wenn Du dir zwei Personen mit je 50 kg auf dem Bike vorstellst und dann an einen Solo-Biker mit 100kg denkst. Der Solist belastet beim Bremsen eher das Vorderrad, beim Beschleunigen hat er mehr Schlupf. Die beiden Reiter hingegen halten die Achslasten ausgewogen, obwohl nicht mehr kg aufgeladen sind. Mehr Gewicht steigert natürlich dann den Verschleiß, aber auch den Verbrauch (außer Du fährst mit Deiner Biene langsamer und sparsamer, trotz ihrer Doppelairbags).

Zum Reifenkiller Autobahn meine ich, dass dort der Reifenverschleiß aus zwei Gründen höher ist: Motorradreifen verformen sich durch die Rotationsgeschwindigkeit, die Aufstandsfläche nimmt dadurch geringfügig ab und weniger Millimeter Gummi müssen das Gewicht tragen. Dafür gibts selten Kurven, das bedeutet, dass Du eher immer auf der gleichen Stelle Reifenverschleiß hast (im Extremfall eine abgefahrene Mitte und zwei nagelneue Randseiten).

is ja wieder mal subba lustig, was für vaschiedene theorien es da immer wieder gibt!

abba:

jeder reifen hat an schlupf! sprich der zurückgelegte weg bei exakt einer reifenumdrehung entspricht nicht dem reifenumfang, sondern ist geringer, und diese differenz bezeichnen wir jez mal als schlupf!

der schlupf steigt allerdings mit der geschwindigkeit, sprich je schneller man fährt umso größer wird der schlupf!
versuchsanordnung:
test 1: motorrad fährt 3000km ständig 100km/h
test 2: selbiges motorrad fährt 3000km ständig 120km/h

ergebniss profilmessung: geringerer reifenverschleiss bei test 1, weil höhere geschwindigkeit—>höherer schlupf!

test 1a: wieder 3000km á 100km/h
test 2a: wieder 3000km á 120km/h, allerdings zusätzlich mit sozia!

ergebniss profilmessung: beinahe identer reifenverschleiss

was lernen wir daraus?!?!?!?!?!
genau, mit sozia, weniger reifenverschleiss, wegen dem zusätzlichen gewicht und daraus resultierendem geringerem schlupf!

die von einigen angeführten 50% oder noch mehr prozent sind aber topfen! wir reden da von einer ca. 5-15% höheren laufleistung der gummis! 5-15%, da das ganze immer von der gefahrenen geschwindigkeit abhängt!

UND, abba bitte, nicht nur in der mitte sondern auch auf der seite! ein reifen hat immer an gewissen schlupf, gradaus genauso wie in schräglage!

was lernen wir daraus?!?!?!?!
mit einem satz gummis, der im solobetrieb 3000km hält, kommt man bei soziabetrieb 3450km weit! umgerechnet in €uronen entspricht das dann bei angenommenen 300€uronen für einen reifensatz inklusive montage einer ersparnis von 45€ronen! bei einem durchschnittspreis für häfferlkaffe von 2,20€uronen sind das exakt 20.45… häferlkaffe´s, also 10,2272727272…für den fahrer und 10,2272727272… für den/die/das beifahrer/in!
abba, jez kommts! der fahrer müsst seinen kaffee so und so selber bezahlen, somit bleiben für diverses tourenbegleitpersonal eigentlich die gesamten 20,454545… häferlkaffe´s über! das bedeutet, man kann alle 168,66666km , ganz auf die coole, seine sozia auf an kaffee einladen kann! ohne irgendwelcher zusatzkosten, und mann dann am abend und/oder nacht sogar, wenn ma sich ned total debbadd anstellt, noch was davon hat!

wie sich das allerdings kostentechnisch jez auf die somit höheren anschaffungskosten von verhüttungsmittel niederschlägt, ist leider nicht eruierbar, da die kosten dafür prozentual gesehn, proportional mit der potenz steigen!

grüzze
over&out
da nussa

Das ist amal eine Erklärung!!! Das lob ich mir!!
In Häferl-Kaffee rechnen versteh sogar ich als nicht Kaffetrinker.
ABER jetzt einmal eine wichtige und gescheite Frage:

Kann man das Ganze auch in Tassen-Tee rechnen???!!!
ggggggg

Fassen wir mal zusammen wie das mit Geld und Kosten so ist:

Mit Sozia reisen: Gespart ca. 20€
Ohne nerviges Dazwischen-Gequatsche und geflenne reisen: UNBEZAHLBAR !!!

gggggg

Na jetzt ohne Spaß:
Hast du des wirklich ausprobiert, oder ist das mit Test 1,2… von dir geschätzt. Denk ma mal du sprichst einfach aus Erfahrung.
Aber was wenn wer andere Erfahrungen gemacht hat??

Ich glaub dass es sehr start darauf ankommt WIE man fährt, denn wenn ich versuch die Geschwindigkeit ungefähr gleich zu fahren wie alleine, dann brauch ich einfach mehr Kraft am Hinterrad und somit (Schlupf hin oder her) nutzt sich der Reifen schneller ab.
(Was natürlich nicht empfehlenswert ist, rein aus Sicherheitstechnischen Gründen)


mfg
Horst

vor jahren, irgendwann mal in einer zeitschrift das ganze gelesen, und im eigenversuch erprobt!

gleiche fahrweise zu zweit und ma kommt wirklich weiter! waren so um 500km!

schlupf reduziert sich durchs gwicht wirklich!

brauch z.b.: mit da SM mit 150kg/50PS genausoviel reifen wie mit der dicken berta 225kg/128PS!

reifenverschleiss is a reine gewichts und gschwindigkeitsgschichte!;O)

grüzze
da nussa