Sogar ÖAMTC und ARBÖ für die

Umweltschützer sind auch nur Menschen

Gerade die Oberklasse

da stimm ich

Pöls

Kann des sein

Stimmt,

nix gegen diesel

tja wie gesagt

pöls

WAS hat

Deine Sicht ist eine Sicht

wenn ich in der stadt wohn

Also mir persönlich stellt sich diese frage"Fahrvergnügen oder Umwelt" , ja überhaupt nicht.

Ist ungefähr das selbe wie „Willst du Leben oder Sterben ?“
Ich meine wir sind es doch unseren nächsten Generationen schuldig, dass wir auf unseren Planete aufpassen oder ? Ich würde liebend gerne auf das Auto verzichten wenn ich nicht beruflich davon abhängig wäre.

Ich finde es aber nicht schlecht wenn die Autoindustrie dazu verdonnert wird, die Abgasmengen zu senken.
Nur leider fangen wir alle viel zu spät an darüber nachzudenken.
China und die USA sind weltweit eine der größten CO2 ausstoßer warum wird dort nicht als aller erstes mal was getan ?

Warum kann man denn solche Länder nicht mit „Sanktionen“ belegen oder sie dazu zwingen irgendwas für unsere Umwelt zu tun ?

Wir in Europa haben es glaube ich zumindest schon einigermaßen kappiert dass was getan werden muss und ich unterstütze dies voll und ganz , zumindest so gut ich kann.

Einer muss ja den ersten Schritt machen und in der Welt ein Vorbild sein.

Ist nur meine persöhnliche Meinung dazu


Lg Gosi

nicht viel von partikelfilter, exogenen prozessen und so weiter und so fort… muss ich auch nicht.
hab ja auch nie behauptet dass der Diesel den ich fahre WEGEN dem partikelfilter wenig CO2 ausstoß hat. Ich hab nur genau sagen wollen welches Auto das ist. Nur der fakt ist dass er weniger CO2 ausstoß hat als zB ein Benzin-Golf. Also weiß ich eigentlich nicht so genau worauf du hinaus willst.

mfg alex

→ die neuen mit partikelfilter haben einen ziemlich geringen Co2 Ausstoß

Zitat Ende

Zeigt mir, wie sehr sich die Menschen mit den dzt. Zugpferden des Geldmachens, Marketing und Werbung, das sind die Themen Sicherheit und Umweltschutz, blenden lassen.

Und würdest Du wirklich der Umwelt was zuliebe tun, über das mit den Öffis und dem Auto nutzen müssen, ließe sich vortrefflich diskutieren, dann fährst Du einen modernen Benziner mit Katalysator, evtl. in Kombination mit Hybridtechnologie oder gar Erdgasantrieb.

Aber Du schreibst ja selbst, daß Du nicht viel von der Technik verstehst bzw. damit beschäftigst, somit ist es dann ein Leichtes Dich dorthin zu lenken, wo Dich jemand haben will - in dem Fall die Autoindustrie oder der Staat, die seit zwanzig Jahren den Diesel hochpreisen und jetzt erst erkennen, daß sie damit ziemlich auf Pfeife fallen können.

Letztendlich fährt niemand aus Umweltschutzgedanke den einen oder anderen Wagen, sondern weil er sich damit einen (scheinbaren) Vorteil an der Zapfsäule verspricht.


lg Varabär

Hallo,
na super, jetzt kann ich mir als Dieselfahrer also aussuchen ob ich ein technisches Nackerpatzl oder auf die Werbung hereingefallen bin :o)

Dass ein Partikelfilter in erster Linie eingebaut wird um hinten weniger feste Schmutzpartikel auszustoßen ist eh klar. Wie die Schadstoffbilanz im Vergleich zu einem Benziner aussieht weiß ich ehrlich gesagt auch nicht auswendig aber zeig mir mal einen Benziner so ab 90PS der für ein größeres und schweres Auto (manche brauchen so was familienbedingt) in der Stadt 6-7 Liter braucht und auf einer längeren Autobahnsteigung ohne viel Gasgeben sein Tempo hält.

Selbst wenn ein Diesel ähnliche Schadstoffmengen wie ein Benziner ausstößt bleibt immer noch ein Verbrauchsvorteil an dem ich nichts Unmoralisches erkennen kann und die Herstellung von Benzin wird ja auch etwas mehr Energie als beim Diesel benötigen.

Benziner mit Kat und Hybridtechnologie oder Erdgasantrieb sind sicher eine tolle Sache aber können preis- oder versorgungsmäßig IMHO derzeit mit einem Diesel noch nicht mithalten.

Gruß
santiago

jemanden etwas zu unterstellen und Gott sei Dank muss nicht jeder alles wissen. Genauso falle auch ich auf die Konsumverführungen herein und freue mich daran sogar.

Was mir widerstrebt sind die gelebte Doppelmoral und das „Für blöd verkaufen“ seitens einiger Mitmenschen, auch Politiker oder Marketingmanager genannt.
Wobei, gerade das Marketing weckt Bedürfnisse wo gar keine sind und deren Befriedigung löst wiederum ein Glücksgefühl aus - beim Einen ist es dann eben der mächtige V8-Schub im SUV, beim Anderen die 4,5 Liter bei der Tankstelle.

Uns wurde/wird der Diesel als wahnsinnig ökologisch vorgegaukelt und der Benziner wird/wurde stiefmütterlich ins Winkerl gestellt. Ich habe mir vor einigen Jahren einen mittelstarken Benziner gekauft und habe eine glückliche Zeit damit gehabt- Jetzt wo ich ihn verkaufen wollte, ist das Teil unverkäuflich, obwohl er im Topzustand ist und technisch am Stand der Zeit - alle sind nur Dieselblind, lassen sich von einem einzigen Indikator blenden: der Zahl die an der Zapfsäule steht. Vor allem die Zweitautos à la Clio, 206er oder Lupo mit Jahreslaufleistungen <10 Mm und das Ganze mit Dieselmotor - das rechnet sich doch nie, gibt aber zwischendurch ein subjektives, gutes Gefühl beim Tanken. Nur es hinterfragen die Wenigsten die Realität.
Hätte man dem Ottomotor nur annähernd dieselbe Entwicklungspflege angedeihen lassen wie dem Diesel, dann sähe die Sachlage heute schon wesentlich ungünstiger für den Rudi aus und man hätte so manch häßlichen Nebeneffekt vermieden.

Du hast meine Beiträge anscheinend nicht komplett gelesen.

Zitat Anfang:
Selbst wenn ein Diesel ähnliche Schadstoffmengen wie ein Benziner ausstößt bleibt immer noch ein Verbrauchsvorteil an dem ich nichts Unmoralisches erkennen kann und die Herstellung von Benzin wird ja auch etwas mehr Energie als beim Diesel benötigen.
Zitat Ende:

Es geht um Energie in gebundener Form und wenn diese freigesetzt wird, dann eben im selben Maße mit den dazugehörigen Nebenprodukten. Joule bleibt Joule und bei der Verbrennung von fossilen Kraftstoffen ist es egal, ob x Joule in einem Deziliter oder dieselbe Menge x Joule in zwanzig Litern Treibstoff gebunden sind. Will ich diese Energie abrufen/freimachen, dann fällt die entsprechende Menge an Nebenprodukten an - und genau dort schießt sich der Diesel auch ins Knie. Er verbraucht weniger Liter, bei gleicher Leistung und gleicher Arbeit, weil die Energie kompakter gepackt ist. Beim Freiwerden wird aber „bildlich“ gesprochen, Energie mit Schadstoff gekoppelt und nicht Liter mit Schadstoff …


Zu Deiner Frage nach dem Pampersbomber mit Benzinmotor:
Warum mehr als 90PS, wenn Du sparsam und umweltschonend unterwegs sein willst?? Egal.
Passat Kombi mit 1,8 Liter Hubraum und 125 PS, erfüllt die von Dir, kurz skizzierten, Kriterien, solange Du keine Drehzahlorgien veranstaltest.
Die 1,8 T Maschine geht noch souveräner zu Gange, säuft aber wie jeder Turbo unter Volllast, genauso wie ein TURBOdiesel. Also, es ist einfach nur nicht en vogue in Österreich und noch dazu mit einem Passat und Benzinmotor zu fahren. Wäre der Treibstoff nach Energiegehalt und nicht nach Volumseinheit besteuert, dann ginge die Rechnung mehr zu Gunsten des Benziners aus.

Die Wenigsten Leute können auch heute einen Benziner richtig fahren, überall hat sich die Drehmomentnudelei eingeschlichen, aber okay - der Großteil will das so. Dann würde auch beim Fahrgefühl der Diesel nicht mehr so herausragen.

Ich will den Diesel per se nicht schlecht machen, ein 330d geht schon wie die Feuerwehr, aber der Verbrauch ist dann auch nicht mehr der Familienfreundlichste (obwohl da gibts eh vom Staat Kindergeld als Finanzspritze für die ach so armen Familien) und bei bestimmten Anforderungsprofilen (Hänger ziehen, LKW, Stationärbetrieb) hat der Rudi die Nase vorn, keine Frage - aber dieses Pauschalisieren ohne über den Tellerrand zu blicken, das versteh ich nicht.


lg Varabär

Hallo,
mit den deutschen Marken kenne ich mich nicht so aus weil ich meist französische Benziner und Diesel hatte :slight_smile:

Wenn ich mir auf volkswagen.at den Passat Kombi als Benziner mit 2l/150PS und 2l/140PS TDI - Diesel vergleiche würde ich ungeschaut den Diesel nehmen. Der Benziner wird innerorts mit 10,1l und im Schnitt mit 8,3l angegeben. Der Diesel innerorts mit 7,9l und im Schnitt mit 6l. Bei 15000km/Jahr sind das dann 300l Sprit die nicht verbraucht und daher auch nicht bezahlt werden müssen :slight_smile:

Schon möglich dass der Schadstoffausstoß an die freigesetzte Energie gekoppelt ist. Wenn der Diesel aber wegen seines besseren Wirkungsgrades weniger verbraucht bleibt doch bei gleichem Schadstoffausstoß immer noch der Vorteil dass weniger begrenzte Ressourcen verbraucht werden, oder?

Deine Bemerkungen zu den ach so armen Familien und dem Kindergeld verleiten mich zu dem Schluss das Du entweder keine eigenen Kinder hast oder überdurchschnittlich gut verdienst.

Von den 400 irgendwas Euros für unseren Kleinsten kannst Du gleich mal 200.- Euro für die Tagesmutter abziehen und wenn Du glaubst dass vom Rest sich auch nur irgendwas von einem 330d finanzieren lässt hast Du keine Ahnung was 3 Kinder wirklich kosten :o)

Gruß
santiago

ist ja die Krux an der Sache, weil eben der Liter verrechnet/besteuert/zum Vergleich herangezogen wird und nicht die Energie. Bei den Elektroversorgungsunternehmen wird ja auch in kWh und nicht nur in Stunden am Netz abgerechnet.

Zu den begrenzten Ressourcen und dem ersparten Geld möchte ich soviel sagen: Das Ganze funktioniert nur deswegen so gut (Diesel günstiger als Benzin, in Europa) weil wir global gesehen hier einen Inselmarkt haben - würden alle Länder dieser Erde genauso Dieselfanatisch sein wie wir hier, dann stiege die Nachfrage nach dem Diesel sehr an und damit der Preis. Sehe ich mir an, welches Volumen an Benzin weltweit für den Individualverkehr verbraucht wird, dann wundert es mich überhaupt, daß das Benzin noch diesen Preis hat. Die Cashcow ist bei den Mineralölkonzernen am europ. Markt sicherlich der Diesel, beim Benzin wird über das Volumen ein relativ geringer Gewinn gemacht werden, der eben in der Masse weltweit gute Profite abwirft.
Hinzu kommt noch, daß bei der Fraktion von Erdöl nur in bestimmten Verhältnissen Diesel und Benzin gewonnen werden können. Durch Cracken wird daran geschraubt, nur dzt. scheint die Dieselausbeutung auch moderner Raffinerien ans Limit gebracht zu sein. Ist aber egal, es würden dann alle wieder auf den dann vermeintlich billigeren Benziner umsteigen. Ad begrenzte Ressourcen - aus einer Einheit Rohöl kriegst Du nun mal mehr Anteile Benzin als vermarktbaren Diesel heraus (wäre Heizöl leicht, Kerosin, Petroleum dabei, dann sähe es anders aus - ist es aber nicht, da moderne Dieselmotoren andere Ansprüche stellen als noch vor wenigen Jahren) … tut leid, kann ich somit nicht gelten lassen :-))

VW Passat - 300 l ersparst Du Dir komplett pro Jahr und hinzu kommt noch der kleine Minderpreis vom Normaldiesel gegenüber Benzin. Dafür brauchst Du beim Service höherwertige, teurere Motoröle, der Zahnriemen muss nach 90 Mm und nicht erst 120 Mm wie beim Benziner getauscht werden (kostet ca. 1200 Euro), Amortisation vom Dieselaufpreis beim Kauf, neuerdings Mehrverbrauch/Anschaffung Partikelfilter (geschlossene Systeme) … bitte schau mal für Dich selbst, ob sich das wirklich RECHNET bei Deinen 15 Mm im Jahr. Klar, der Pendler aus dem Burgenland und der Außendienstmitarbeiter, die fahren die Mehrkosten über die Jahreskilometerleistung herein - haben wir 80-90% (ist auch ca. der Anteil an Dieselfahrzeugen in Ö) der Beschäftigten in Österreich als Pendler und Außendienstler ??

Kinder zu haben und ordentlich großzuziehen ist leider ein Luxus geworden, den sich viele nicht mehr leisten können oder wollen - soziodemographisch gesehen sehr schlecht und für die mittelfristige Zukunft mehr als bedenklich. Hatte vor Kurzem eben wieder ein ziemliches Gejammere zu hören bekommen wie schlecht es Müttern mit Kindern in Ö geht und hab deswegen emotional in diese Kerbe geschlagen - sollte nicht bös gemeint sein. Dennoch bleib ich dabei, daß wir gerade in Ö eine soziale Struktur haben, in der Jungfamilien, generell Menschen mit Kindern nicht so jammern brauchen; die Jammerer sollen nur mal bitte in andere Länder blicken, wie es da mit sozialer Unterstützung aussieht (Kindergeld, Karenz, Pflegeurlaub, Kinderteilzeit, Vergünstigungen=sogn. Familienpakete → alles vom Staat zugesichert). Ein 330d ist auch nicht unbedingt ein familientaugliches Fzg. oder?? Wenn schon Bayer, dann 320d touring od. kleinere Maschine … jetzt komme ich der Themenverfehlung aber schon sehr nahe.

Generell ist es in unserer Gesellschaft so, daß der Anschein erweckt wird, jeder müsse sich alles und jederzeit, im vollen Ausmaß leisten können - und geht das nicht, hat irgendwer anderer Schuld. Diese Einstellung hat schon in anderen ideologisch-politischen Systemen nicht funktioniert. Ich glaube, man muss Prioritäten setzen, sich für die Dinge entscheiden die einem wichtig sind und damit automatisch auch gegen Dinge, die eben hinten angestellt werden. Alles auf einmal und jetzt sofort spielt es eben nicht immer im Leben, auch bei mir nicht und da ist es egal, wieviel Geld jemand zur Verfügung hat - 98% werden sich immer nach der Decke strecken müssen, 1% entsagt dem Konsum und 1% hat fast unbegrenzte Ressourcen.

schönen Abend, Varabär


Hallo,
ich verstehe nicht ganz was Dich an der mengenmäßigen Besteuerung von Kraftstoffen stört.

Natürlich könnte man verlangen Benzin niedriger als Diesel zu besteuern damit Benzinfahrer keine finanziellen Nachteile gegenüber Dieselfahrer haben. Auf der anderen Seite würde der Wunsch eines Strombeziehers welcher nur konventionelle 60W Glühbirnen verwendet nach einem niedrigeren kWh-Preis als Stromkunden welche in der Lichtleistung vergleichbare 15W Energiesparlampen verwenden ja auch nur wenig Verständnis finden.

Mit der Benzinerzeugung kenne ich mich nicht so aus. Um Vergleiche anstellen zu können müsste man wissen wie viel zusätzliche % Benzin und Diesel durch das energieaufwendige Cracken hergestellt werden.

Was die Kinder betrifft teile ich deine Meinung mit den Prioritäten. Jetzt mit 40 ist es eh ok aber mit 25 hätte ich 3 Kinder wahrscheinlich noch nicht verkraftet da ich damals auf viele Dinge noch nicht verzichten wollte :slight_smile:

Gruß
santiago