Traurige Bilanz

Soeben die Meldung in ZIB gehört: 18 Tote Verkehrsteilnehmer am letzten Wochenende in Österreich, davon 7 Motorradlenker oder deren Beifahrer. Was soll man da noch sagen?

sagen - erschreckend!

lg
chris

nichts mehr sagen ausser das es um 18 zuviel sind.

das ganze ist ist sche…


lg, wolf

gesagt kommen mir die sieben Menschenleben fast wenig vor in Anbetracht so manche Aussagen hier im Forum . Mag schon sein dass einige auf einem sehr hohen Niveau fahren aber die Mehrheit dürfte sich in ihrem Fahrkönnen maßlos überschätzen. Leider sind manchmal aber auch die „anderen“ schuld aber die Motorradfahrer eben die Opfer.
MfG Gerhard

Jo stimmt des is echt traurig.
Ower es hüft nix, bei Unfällen mit Käfigen wern mir immer den kürzeren ziang.

Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen

hast du sicher recht.
egal ob biker oder käfig es überschätzen sich manche oder glauben das sie den anderen beweisen müßen wie gut sie nicht sind.

LEIDER!!!

lg, wolf

Hallo,
ja es ist unendlich traurig dass 18 Menschen an einem WE ihr Leben verloren haben.

Ich habe seit 82 den Führerschein und seitdem ununterbrochen immer ein Motorrad auf meinen Namen angemeldet gehabt. Am Anfang hat es mich durch Selbstüberschätzung einige Male aufgebirnt und ich habe leider auch einige Bekannte welche weniger Glück als ich hatten durch Unfälle verloren. Mit der Zeit wird man dann etwas reifer und bekommt durch Erfahrung ein Gespür für gefährliche Situationen.

ABER - müsste ich IMMER nur mit den erlaubten Geschwindigkeiten bzw. mit 50% Reserve an dem was ich mir zutraue fahren würde ich mit dem Motorradfahren aufhören. Niemand will Verletzungen oder gar den Tod beim Motorradfahren erleben aber wenn ich diese Risiken nicht mehr als Teil des Spiels akzeptieren kann werde ich mir ein anderes Hobby suchen.

Ohne stetiges Herantasten an die eigenen Grenzen würde das Motorradfahren für mich einen wichtigen Teil des Reizes verlieren. Und mir ist klar dass das ziemlich unreif klingt und wahrscheinlich auch ist :slight_smile:

Gruß
santiago

… ist aber sicher net ganz so einfach. Alle Aussagen hier kannst sicher nicht wörtlich nehmen, aber sagen sicher einiges über den Wappler-Anteil aus. Das im Forum verknöpfelte ist die eine – das am Asphalt wirklich gemachte die andere Sache. Das Maß an Todesverachtung ist kein geringes und drückt sich dann eben in solchen Zahlen aus – leider :frowning:

TagDereh

was auch nur annähernd passen würde. nur soviel… ich bin immer wieder sehr glücklich wenn wir nach einer langen tour nach hause kommen und ich mit meiner sozia einen kaffee trinken kann. man muss sich besinnen dass es eben eines der gefährlichsten hobbys ist das wir da das unsere nennen. und zu 70% bringen uns andere ins grab nicht wir selber.

traurig das zu lesen und wie immer vor allem für die armen hinterbliebenen familien. ihnen gilt besondere anteilnahme und unserer beileid.

passt auf euch auf, ALLE !!!

da Gerry

heute die Meldung in Ö3 aufhorchen lassen, dass lt. Innenministerium einige der verunfallten Motorradfahrer durchaus unschuldig zum Handkuss gekommen sind. Finde ich richtig das auch dies einmal erwähnt wird und nicht immer nur das Klischee über die vieeel zu ungestümen und irren Motorradfahrer bemüht wird.

Schönen Gruss
Razzzi

P.S.: Es wäre vielleicht auch endlich an der Zeit endlich dieses „Licht am Tag“ für Autos abzuschaffen, damit man sich als Einspuriger wieder ein bisserl aus der Menge hervorhebt.

kann mir vorstellen dass 50% Reserve ein wenig fad klingen doch ich habe den Eindruck schon 10% Reserve würden helfen eine Vielzahl an Unfällen zu vermeiden. Leider fahren viele an ihrem persönlichen Limit und haben keinen Spielraum um nachzubessern.
MfG Gerhard

ist der erste Weg zur Besserung. Deine Einstellung passt auf die RENNSTRECKE, dort gibt es Sturzräume, keinen Gegenverkehr, keine Hindernisse unmittelbar am Straßenrand. Genau das ist ja einer der Gründe, warum sich immer wieder welche wegköpfeln: weil sie ihre Grenzen auf normalen Straßen ausloten müssen! Und das erschreckendste daran ist, dass ich diese Einstellung früher auch hatte! Den „Tod am Barte zausen“ wie es Rydjard Kippling in seinen „Dschungelbüchern“ ausdrückte - nur mit dem Unterschied, dass es 1973 viel weniger Verkehr gab als heute! Ich schäme mich ehrlich für meine damalige Einstellung, und mir tut jeder der Hinterbliebenen unendlich leid. Ich hatte am 14.03.1976 einen Unfall, den ich durch Riesenglück überlebte, so wie einige meiner damaligen Kampfgenossen auch. Aufgeben kam nie in Frage, aber der Fahrstil wandelte sich von total unüberlegt zu halbwegs vernünftig. Klar kanns auch heute noch jedes Mal passieren, aber nicht aus derart leichtsinnigen Gründen wie damals.
Denkt an eure Freunde und Verwandten, die zurückbleiben, und an die vielen versäumten Motorradjahre, um die euch ein Unfall bringt. Lasst, bei aller Sportlichkeit, ein bisschen Vernunft walten, bleibt am Leben!

Alles Gute!
Divi

dass einige unschuldig zum Handkuss kamen aber wie schon weiter oben erwähnt fahren viele wirklich am Limit und wenn etwas unvorhersehbares passiert haben sie dann absolut keinen Spielraum mehr um einen Unfall zu verhindern.
MfG Gerhard

es waren 1000e unterwegs …
also liegt die zahl der toedlich verunglueckten im promillebereich …

nur glaube ich, dass die Abschaffung von Licht am Tag keinen einzigen Motorradunfall verhindert. Wenn man sich ansieht, wie manche PKW-Lenker unterwegs sind und wer alles die Berechtigung zum Lenken eines Käfigs bekommt, muss man sich sehr wundern, das nicht noch viel mehr passiert. Die biegen oft links ab, ohne den Gegen- oder Nachfolgeverkehr auch nur zu bemerken, oder fahren aus Grundstücksausfahrten direkt in den Verkehr hinein (ich denke dabei an den Unfall, bei dem ein Kollege aus Purkersdorf, der einsatzmäßig mit seiner Dienstmaschine unterwegs war, sein Leben ließ). Unglaublich, was sich da abspielt, und man kann echt froh sein, wenn man wieder mal eine Tour überlebt hat.

mfg
Divi

na sehr tröstlich

100.000e Käfigtreiber unterwegs. Da gabs aber „nur“ 11 Tote.

Hallo,
da hast Du natürlich Recht aber ich habe die Reserve bewußt hoch angesetzt.

Die 10% Reserve helfen Dir auf der Straße zu bleiben aber die restlichen 40% bräuchte man im Grunde um alle Blödheiten der anderen Verkehrsteilnehmer immer ausgleichen zu können.

Genau das ist ja das Risiko auf den sogenannten Hausstrecken. Du hast die Strecke im Kopf und fährst noch relativ entspannt Deine 90%. Wenn jetzt genau in einer unübersichtlichen Kurve wer vor Dir steht oder einen Vorrang verletzt ist häufig das Tempo bei 90% schon viel zu hoch um die Situation noch zu retten :frowning:

Gruß
santiago

Hallo,
da habe ich ja noch 9 Jahre Zeit um „vernünftig“ zu werden :slight_smile:

Natürlich gibt es einen großen Unterschied zwischen „total unüberlegt“ und „halbwegs vernünftig“ aber ein „vernünftiges rasen“ (rasen im Sinne sich seinen Grenzen nähern, nicht unbedingt in hohen Geschwindigkeiten) gibt es IMHO im normalen Straßenverkehr halt auch nicht wirklich.

Vernunft, Erfahrung und Fahrpraxis verringern das Risiko nur aber wirklich deutlich verringern könnte man es nur mit einer sehr defensiven Fahrweise. Ich persönlich „hasse“ es z.B. mit Anfängern zu fahren weil mir solche Ausfahrten was das Fahren betrifft keinen Spaß machen und ich so was im Auto bequemer bekommen kann.

Die angenehme Müdigkeit und der leere Kopf fehlen mir einfach bei solchen Ausfahrten genauso wie bei Ausfahrten bei denen man das eigene Limit überschritten hat.

Gruß
santiago

im kaefig is a klana fehler auch eher zu ueberleben …
und von den mopedtoten is die haelfte auch durch an kaefigtreiber ums leben gekommen …
mein mitleid gilt da eher den (obwohl grad die ka mitleid wollen) durch unfaellen querschnittgelaehmten …